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Berufsfeld im Überblick

Was Feinmechaniker:innen den Tag über wirklich machen

Zehntelmillimeter. In diesem Bereich bewegt sich Ihre Arbeit, oft sogar darunter. Feinmechaniker:innen fertigen, montieren und justieren Bauteile, bei denen es auf eine Präzision ankommt, die man mit bloßem Auge kaum noch beurteilen kann – Messuhr, Mikrometerschraube und ein ruhiger Griff gehören zum Alltag. Mal steht das Anfertigen eines Prototyps an, mal die Reparatur eines optischen Geräts, mal das Kalibrieren einer Messeinrichtung. Kein Tag wie der andere, jedenfalls selten.

Dazu kommt das Lesen technischer Zeichnungen, das Programmieren und Bedienen von CNC-Maschinen und immer wieder die Frage: Wo genau sitzt die Toleranz, die hier über Funktion oder Ausschuss entscheidet? Wer gern tüftelt, sauber arbeitet und auch nach der zwanzigsten identischen Bohrung noch konzentriert bleibt, ist hier richtig.

Einstieg, Wege, Arbeitgeber

Der klassische Weg führt über eine Lehre – etwa als Feinwerkmechaniker:in oder in verwandten Metallberufen – häufig ergänzt durch die Berufsschule und, wenn Sie möchten, später eine Meisterprüfung oder den Weg über eine HTL. Auch Umsteiger:innen aus anderen Metallberufen finden ihren Platz, sofern die Feinmotorik stimmt und die Bereitschaft, sich in Messtechnik einzuarbeiten. Gefragt sind Genauigkeit, technisches Verständnis, ein Gefühl für Werkstoffe und zunehmend auch Erfahrung mit digitaler Fertigung.

Und wo landet man damit? In der Medizintechnik etwa, wo winzige Instrumente entstehen. In der Optik, der Uhren- und Messgerätebranche, im Werkzeug- und Formenbau, in Forschungslabors und bei Zulieferern der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Oft sind es mittelständische Spezialbetriebe, manchmal auch die Instandhaltungsabteilung eines großen Industrieunternehmens. Wer sich weiterbildet – Richtung Qualitätssicherung, Konstruktion oder Automatisierung – dem stehen die Türen weiter offen, als es die enge Werkbank zunächst vermuten lässt. Präzision bleibt dabei die Konstante, egal in welche Richtung es Sie zieht.

Berufsfeld im Überblick

Was Feinmechaniker:innen den Tag über wirklich machen

Zehntelmillimeter. In diesem Bereich bewegt sich Ihre Arbeit, oft sogar darunter. Feinmechaniker:innen fertigen, montieren und justieren Bauteile, bei denen es auf eine Präzision ankommt, die man mit bloßem Auge kaum noch beurteilen kann – Messuhr, Mikrometerschraube und ein ruhiger Griff gehören zum Alltag. Mal steht das Anfertigen eines Prototyps an, mal die Reparatur eines optischen Geräts, mal das Kalibrieren einer Messeinrichtung. Kein Tag wie der andere, jedenfalls selten.

Dazu kommt das Lesen technischer Zeichnungen, das Programmieren und Bedienen von CNC-Maschinen und immer wieder die Frage: Wo genau sitzt die Toleranz, die hier über Funktion oder Ausschuss entscheidet? Wer gern tüftelt, sauber arbeitet und auch nach der zwanzigsten identischen Bohrung noch konzentriert bleibt, ist hier richtig.

Einstieg, Wege, Arbeitgeber

Der klassische Weg führt über eine Lehre – etwa als Feinwerkmechaniker:in oder in verwandten Metallberufen – häufig ergänzt durch die Berufsschule und, wenn Sie möchten, später eine Meisterprüfung oder den Weg über eine HTL. Auch Umsteiger:innen aus anderen Metallberufen finden ihren Platz, sofern die Feinmotorik stimmt und die Bereitschaft, sich in Messtechnik einzuarbeiten. Gefragt sind Genauigkeit, technisches Verständnis, ein Gefühl für Werkstoffe und zunehmend auch Erfahrung mit digitaler Fertigung.

Und wo landet man damit? In der Medizintechnik etwa, wo winzige Instrumente entstehen. In der Optik, der Uhren- und Messgerätebranche, im Werkzeug- und Formenbau, in Forschungslabors und bei Zulieferern der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Oft sind es mittelständische Spezialbetriebe, manchmal auch die Instandhaltungsabteilung eines großen Industrieunternehmens. Wer sich weiterbildet – Richtung Qualitätssicherung, Konstruktion oder Automatisierung – dem stehen die Türen weiter offen, als es die enge Werkbank zunächst vermuten lässt. Präzision bleibt dabei die Konstante, egal in welche Richtung es Sie zieht.