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Berufsfeld im Überblick

Grundbau ist das, was niemand sieht und trotzdem alles trägt. Bevor auch nur ein Meter Rohbau in die Höhe wächst, entscheidet sich hier unten, im Erdreich, ob ein Bauwerk hält. Pfähle, Schlitzwände, Baugrubenverbau, Grundwasserhaltung, Bodenverbesserung – der Werkzeugkasten ist groß, und jede Baustelle bringt ihre eigenen Tücken mit. Weicher Untergrund, hoher Grundwasserstand, ein Nachbargebäude, das keine Setzung verzeiht.

Als Fachkraft im Grundbau planen, rechnen oder steuern Sie diese Gründungen. Bauleiter:innen koordinieren Geräte, Nachunternehmer und Termine direkt am Bohrgerät. Konstrukteur:innen und Statiker:innen dimensionieren Pfähle und Verbau, oft in enger Abstimmung mit der Geotechnik. Poliere und Facharbeiter:innen setzen das Ganze im Boden um – bei Wind, Wetter und unter Zeitdruck. Und dazwischen? Viel Kommunikation, viele Entscheidungen, die sich nicht vertagen lassen.

Wie kommen Sie in den Grundbau hinein?

Mehrere Wege führen hinein. Ein Studium des Bauingenieurwesens mit Vertiefung Geotechnik ist der klassische Einstieg für Planung und Bauleitung. Ebenso gefragt: die HTL-Ausbildung Bautechnik, die viele direkt auf die Baustelle bringt, sowie Lehrberufe wie Tiefbauer:in, aus denen sich über Polier- oder Werkmeisterprüfungen einiges entwickeln lässt. Bodenmechanik und ein Gefühl für den Baugrund kann man ohnehin nur zum Teil im Hörsaal lernen – den Rest bringt die Erfahrung.

Was zählt darüber hinaus? Sicherheitsbewusstsein, weil im Tiefbau Fehler teuer und gefährlich werden. Kenntnisse in Statik, in einschlägiger Software, im Umgang mit Bodengutachten. Und die Bereitschaft, dorthin zu gehen, wo gebaut wird – Montage und wechselnde Einsatzorte gehören dazu.

Arbeitgeber gibt es in ganz Österreich: spezialisierte Spezialtiefbau-Unternehmen, große Baukonzerne mit eigener Grundbau-Sparte, Ingenieur- und Geotechnikbüros, dazu Behörden und Infrastrukturbetreiber, die bei Brücken, Tunneln oder Bahnstrecken auf tragfähige Gründungen angewiesen sind. Wer den Boden versteht, wird gebraucht – bei fast jedem größeren Projekt sitzt am Anfang jemand aus dem Grundbau mit am Tisch.

Berufsfeld im Überblick

Grundbau ist das, was niemand sieht und trotzdem alles trägt. Bevor auch nur ein Meter Rohbau in die Höhe wächst, entscheidet sich hier unten, im Erdreich, ob ein Bauwerk hält. Pfähle, Schlitzwände, Baugrubenverbau, Grundwasserhaltung, Bodenverbesserung – der Werkzeugkasten ist groß, und jede Baustelle bringt ihre eigenen Tücken mit. Weicher Untergrund, hoher Grundwasserstand, ein Nachbargebäude, das keine Setzung verzeiht.

Als Fachkraft im Grundbau planen, rechnen oder steuern Sie diese Gründungen. Bauleiter:innen koordinieren Geräte, Nachunternehmer und Termine direkt am Bohrgerät. Konstrukteur:innen und Statiker:innen dimensionieren Pfähle und Verbau, oft in enger Abstimmung mit der Geotechnik. Poliere und Facharbeiter:innen setzen das Ganze im Boden um – bei Wind, Wetter und unter Zeitdruck. Und dazwischen? Viel Kommunikation, viele Entscheidungen, die sich nicht vertagen lassen.

Wie kommen Sie in den Grundbau hinein?

Mehrere Wege führen hinein. Ein Studium des Bauingenieurwesens mit Vertiefung Geotechnik ist der klassische Einstieg für Planung und Bauleitung. Ebenso gefragt: die HTL-Ausbildung Bautechnik, die viele direkt auf die Baustelle bringt, sowie Lehrberufe wie Tiefbauer:in, aus denen sich über Polier- oder Werkmeisterprüfungen einiges entwickeln lässt. Bodenmechanik und ein Gefühl für den Baugrund kann man ohnehin nur zum Teil im Hörsaal lernen – den Rest bringt die Erfahrung.

Was zählt darüber hinaus? Sicherheitsbewusstsein, weil im Tiefbau Fehler teuer und gefährlich werden. Kenntnisse in Statik, in einschlägiger Software, im Umgang mit Bodengutachten. Und die Bereitschaft, dorthin zu gehen, wo gebaut wird – Montage und wechselnde Einsatzorte gehören dazu.

Arbeitgeber gibt es in ganz Österreich: spezialisierte Spezialtiefbau-Unternehmen, große Baukonzerne mit eigener Grundbau-Sparte, Ingenieur- und Geotechnikbüros, dazu Behörden und Infrastrukturbetreiber, die bei Brücken, Tunneln oder Bahnstrecken auf tragfähige Gründungen angewiesen sind. Wer den Boden versteht, wird gebraucht – bei fast jedem größeren Projekt sitzt am Anfang jemand aus dem Grundbau mit am Tisch.