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1 Klebstoffe Job

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Berufsfeld im Überblick

Klebstoffe halten heute Dinge zusammen, die früher geschraubt, genietet oder geschweißt wurden. Karosserieteile aus unterschiedlichen Materialien. Displays. Rotorblätter von Windrädern, die sich niemals lösen dürfen. Und genau deshalb sitzen hinter jeder belastbaren Klebeverbindung Menschen, die verstehen, warum Oberflächen haften – oder eben nicht. Als Techniker:in oder Ingenieur:in im Bereich Klebstoffe entwickeln Sie Formulierungen, prüfen Aushärteverhalten, dokumentieren Alterungsbeständigkeit und begleiten die Verklebung von der Idee bis in die laufende Serienfertigung.

Der Arbeitsalltag pendelt zwischen Labor und Halle. Vormittags eine Zugscherprüfung, nachmittags am Applikationsroboter, weil eine Klebernaht an der Fügestelle Blasen zieht. Warum reißt die Verbindung nach dem Klimawechseltest, obwohl im Datenblatt alles passt? Solche Fragen treiben den Beruf an. Sie arbeiten eng mit Konstruktion, Qualitätssicherung und oft direkt mit dem Kunden, der eine Lösung für ein sperriges Bauteil braucht.

Wege hinein und gefragtes Können

Ein klassischer Einstieg führt über ein Studium der Chemie, Verfahrens-, Werkstoff- oder Kunststofftechnik. Genauso kommen Sie über eine technische Lehre und Weiterbildung zur Klebfachkraft oder zum Klebfachingenieur ans Ziel – der DVS-EWF-Lehrgang gilt in der Branche als anerkannte Eintrittskarte. Gefragt sind ein Gespür für Materialien, sauberes Prüfstandsarbeiten und die Geduld, einer Fehlerursache über Wochen nachzugehen. Englisch brauchen Sie ohnehin, weil viele Spezifikationen und Lieferantendaten nicht auf Deutsch kommen.

Und die Arbeitgeber? Breiter gestreut, als man denkt. Klebstoffhersteller und Chemieunternehmen natürlich. Dazu die Zulieferer der Automobil-, Luftfahrt- und Bauindustrie, Hersteller von Elektronik und Medizingeräten, außerdem Forschungsinstitute, die an neuen Bindemitteln tüfteln. In Österreich finden sich solche Betriebe rund um die Industriecluster in Oberösterreich, der Steiermark und Niederösterreich – vom mittelständischen Beschichtungsspezialisten bis zum internationalen Konzern mit Standort im Land. Wer sich früh in eine Anwendungsnische einarbeitet, etwa strukturelles Kleben im Leichtbau, wird selten lange suchen müssen.

Klebstoffe in Zahlen

1
offene Jobs
1
Arbeitgeber
1
Städte mit Stellen
Duisburg
stärkster Standort
Beliebte Städte
Top-Arbeitgeber
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Klebstoffe halten heute Dinge zusammen, die früher geschraubt, genietet oder geschweißt wurden. Karosserieteile aus unterschiedlichen Materialien. Displays. Rotorblätter von Windrädern, die sich niemals lösen dürfen. Und genau deshalb sitzen hinter jeder belastbaren Klebeverbindung Menschen, die verstehen, warum Oberflächen haften – oder eben nicht. Als Techniker:in oder Ingenieur:in im Bereich Klebstoffe entwickeln Sie Formulierungen, prüfen Aushärteverhalten, dokumentieren Alterungsbeständigkeit und begleiten die Verklebung von der Idee bis in die laufende Serienfertigung.

Der Arbeitsalltag pendelt zwischen Labor und Halle. Vormittags eine Zugscherprüfung, nachmittags am Applikationsroboter, weil eine Klebernaht an der Fügestelle Blasen zieht. Warum reißt die Verbindung nach dem Klimawechseltest, obwohl im Datenblatt alles passt? Solche Fragen treiben den Beruf an. Sie arbeiten eng mit Konstruktion, Qualitätssicherung und oft direkt mit dem Kunden, der eine Lösung für ein sperriges Bauteil braucht.

Wege hinein und gefragtes Können

Ein klassischer Einstieg führt über ein Studium der Chemie, Verfahrens-, Werkstoff- oder Kunststofftechnik. Genauso kommen Sie über eine technische Lehre und Weiterbildung zur Klebfachkraft oder zum Klebfachingenieur ans Ziel – der DVS-EWF-Lehrgang gilt in der Branche als anerkannte Eintrittskarte. Gefragt sind ein Gespür für Materialien, sauberes Prüfstandsarbeiten und die Geduld, einer Fehlerursache über Wochen nachzugehen. Englisch brauchen Sie ohnehin, weil viele Spezifikationen und Lieferantendaten nicht auf Deutsch kommen.

Und die Arbeitgeber? Breiter gestreut, als man denkt. Klebstoffhersteller und Chemieunternehmen natürlich. Dazu die Zulieferer der Automobil-, Luftfahrt- und Bauindustrie, Hersteller von Elektronik und Medizingeräten, außerdem Forschungsinstitute, die an neuen Bindemitteln tüfteln. In Österreich finden sich solche Betriebe rund um die Industriecluster in Oberösterreich, der Steiermark und Niederösterreich – vom mittelständischen Beschichtungsspezialisten bis zum internationalen Konzern mit Standort im Land. Wer sich früh in eine Anwendungsnische einarbeitet, etwa strukturelles Kleben im Leichtbau, wird selten lange suchen müssen.

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