Aufgabenspektrum von Abstimmung und Projektkoordination bis hin zu Prozessgestaltung und Systemweiterentwicklung Möglichkeit, Digitalisierung aktiv mitzugestalten und unterschiedliche Beteiligte zusammenzubringen Eine Ar …
Profil: Du lebst Vertrieb – mit Leidenschaft, Ausdauer und Fokus auf Kundenbindung. Du hast eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen und mehrjährige Erfahrung im B2B-Vertrieb, idealerweise in der Stahl- oder Metallbra …
Aufgaben in herausfordernden Projekten Umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten für deine persönliche und berufliche Entwicklung Zusätzliche Absicherung im Alter durch unsere betriebliche Altersvorsorge Zertifizierung al …
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Wer bei Lackierern zuerst an eine Spraydose denkt, unterschätzt den Beruf gründlich. In Technik und Engineering geht es um Beschichtungen, die schützen, isolieren, leiten oder schlicht jahrzehntelang halten müssen – auf Fahrzeugkarosserien, Maschinenteilen, Stahlkonstruktionen, manchmal auf Bauteilen, die später niemand mehr sieht. Untergrund prüfen, spachteln, schleifen, grundieren, abkleben. Und dann erst kommt die Farbe. Klingt nach Routine? Ist es selten, weil Werkstoff, Schichtdicke und Trocknungsverhalten bei jedem Auftrag anders zusammenspielen.
Der klassische Einstieg führt über die Lehre zum Beschichtungstechniker beziehungsweise Lackiertechniker, meist drei bis dreieinhalb Jahre. Wer aus einem verwandten Metall- oder Kfz-Beruf kommt, wechselt oft quer und lernt das Beschichten on the job dazu. Nach oben ist einiges offen: Vorarbeiter, Werkstattleitung, Qualitätssicherung. Mit der Meisterprüfung steht die Selbstständigkeit im Raum, mit Zusatzausbildungen der Weg Richtung Applikationstechnik oder Arbeitsvorbereitung.
Welche Qualifikationen wirklich zählen
Ein ruhiges Auge und eine ruhige Hand, das lässt sich schwer ersetzen. Gefragt sind außerdem ein solides Gespür für Materialien – Kunststoff verhält sich anders als verzinktes Blech –, Kenntnisse in Pulver- und Nasslackierung sowie ein sauberer Umgang mit Lösemitteln und den entsprechenden Sicherheitsvorschriften. In vielen Betrieben laufen inzwischen automatisierte Anlagen und Roboterlackierstraßen; wer deren Programmierung oder Wartung wenigstens grob versteht, macht sich schnell unentbehrlich. Farbtonabstimmung nach Vorgabe, Prüfprotokolle, Dokumentation. Der handwerkliche Kern bleibt, das Drumherum wird technischer.
Arbeitgeber finden Sie quer durch die österreichische Industrie: Karosserie- und Lackierfachbetriebe, Zulieferer der Fahrzeug- und Nutzfahrzeugbranche, Hersteller von Landmaschinen, Metallbau- und Stahlbauunternehmen, dazu Anlagenbauer mit eigenen Beschichtungslinien. Gerade in industriellen Umgebungen mit Korrosionsschutz für den Außeneinsatz sind erfahrene Fachkräfte dauerhaft schwer zu bekommen.
Körperlich fordernd ist die Arbeit durchaus – Schutzausrüstung, Zwangshaltungen, Taktzeiten. Dafür sehen Sie am Ende eines Auftrags ein greifbares Ergebnis, und das ist mehr, als viele Bürojobs bieten.
Lackierer in Zahlen
Wer bei Lackierern zuerst an eine Spraydose denkt, unterschätzt den Beruf gründlich. In Technik und Engineering geht es um Beschichtungen, die schützen, isolieren, leiten oder schlicht jahrzehntelang halten müssen – auf Fahrzeugkarosserien, Maschinenteilen, Stahlkonstruktionen, manchmal auf Bauteilen, die später niemand mehr sieht. Untergrund prüfen, spachteln, schleifen, grundieren, abkleben. Und dann erst kommt die Farbe. Klingt nach Routine? Ist es selten, weil Werkstoff, Schichtdicke und Trocknungsverhalten bei jedem Auftrag anders zusammenspielen.
Der klassische Einstieg führt über die Lehre zum Beschichtungstechniker beziehungsweise Lackiertechniker, meist drei bis dreieinhalb Jahre. Wer aus einem verwandten Metall- oder Kfz-Beruf kommt, wechselt oft quer und lernt das Beschichten on the job dazu. Nach oben ist einiges offen: Vorarbeiter, Werkstattleitung, Qualitätssicherung. Mit der Meisterprüfung steht die Selbstständigkeit im Raum, mit Zusatzausbildungen der Weg Richtung Applikationstechnik oder Arbeitsvorbereitung.
Welche Qualifikationen wirklich zählen
Ein ruhiges Auge und eine ruhige Hand, das lässt sich schwer ersetzen. Gefragt sind außerdem ein solides Gespür für Materialien – Kunststoff verhält sich anders als verzinktes Blech –, Kenntnisse in Pulver- und Nasslackierung sowie ein sauberer Umgang mit Lösemitteln und den entsprechenden Sicherheitsvorschriften. In vielen Betrieben laufen inzwischen automatisierte Anlagen und Roboterlackierstraßen; wer deren Programmierung oder Wartung wenigstens grob versteht, macht sich schnell unentbehrlich. Farbtonabstimmung nach Vorgabe, Prüfprotokolle, Dokumentation. Der handwerkliche Kern bleibt, das Drumherum wird technischer.
Arbeitgeber finden Sie quer durch die österreichische Industrie: Karosserie- und Lackierfachbetriebe, Zulieferer der Fahrzeug- und Nutzfahrzeugbranche, Hersteller von Landmaschinen, Metallbau- und Stahlbauunternehmen, dazu Anlagenbauer mit eigenen Beschichtungslinien. Gerade in industriellen Umgebungen mit Korrosionsschutz für den Außeneinsatz sind erfahrene Fachkräfte dauerhaft schwer zu bekommen.
Körperlich fordernd ist die Arbeit durchaus – Schutzausrüstung, Zwangshaltungen, Taktzeiten. Dafür sehen Sie am Ende eines Auftrags ein greifbares Ergebnis, und das ist mehr, als viele Bürojobs bieten.