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2 Materialwissenschafter Jobs

Vollzeitstelle als Metallurg:in für Stranggussanlagen bei Primetals Technologies in Linz mit internationaler Inbetriebnahme, Gießsimulationen, Prozessoptimierung,…

Technische Produktbetreuung im Entwicklungsteam für Medizinprodukte bei Leonhard Lang GmbH in Innsbruck mit Produktlebenszyklus, Dokumentation, Tests und regulatorischen…

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Berufsfeld im Überblick

Was Materialwissenschafter täglich bewegt

Warum bricht ein Bauteil ausgerechnet dort, wo niemand damit rechnet? Solche Fragen treiben Materialwissenschafter an. Sie untersuchen, wie sich Metalle, Keramiken, Polymere oder Verbundwerkstoffe unter Last, Hitze, Korrosion und über Jahre hinweg verhalten – und leiten daraus ab, welcher Werkstoff in welche Anwendung gehört. Mal geht es um Legierungen für den Leichtbau, mal um Beschichtungen, die eine Turbinenschaufel schützen. Labor und Rechner, beides.

Der Alltag pendelt zwischen Analyse und Anwendung. Proben präparieren, im Elektronenmikroskop nach Rissen und Korngrenzen suchen, Zugversuche fahren, Messreihen auswerten. Und dann das Ganze übersetzen: für die Konstruktion, für die Fertigung, für Kolleginnen und Kollegen aus dem Qualitätsmanagement, die keine Materialtabelle im Kopf haben. Wer gern zwischen Grundlagenverständnis und handfestem Produkt wechselt, ist hier richtig aufgehoben.

Einstieg, Qualifikationen und wo Sie landen

Der klassische Weg führt über ein Studium – Werkstoffwissenschaft, Werkstofftechnik, oft auch Physik, Chemie oder Maschinenbau mit entsprechender Vertiefung. In Österreich sind die Montanuniversität Leoben und mehrere Technische Universitäten die üblichen Adressen. Ein Bachelor öffnet Türen in Labor und Prüfwesen; für Forschung, Entwicklung oder eine spätere Laborleitung erwarten viele Arbeitgeber den Master, manchmal die Promotion.

Gefragt sind solide Kenntnisse in Werkstoffkunde und Thermodynamik, ein Gespür für Messtechnik und – das unterschätzen viele – die Fähigkeit, Ergebnisse verständlich aufzubereiten. Simulationswerkzeuge und ein Grundstock an Statistik schaden nie. Englisch sowieso, weil Publikationen und Normen selten auf Deutsch daherkommen.

Und die Arbeitgeber? Breiter, als man denkt. Metallverarbeitende Industrie und Stahlproduktion, Automotive und Zulieferer, Halbleiter- und Elektronikfertigung, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt. Dazu Forschungseinrichtungen, akkreditierte Prüflabore und die Materialentwicklung großer Anlagenbauer. Wer sich früh spezialisiert – etwa auf Schadensanalyse oder additive Fertigung –, findet oft einen Nischenweg, auf dem die Nachfrage verlässlich hoch bleibt.

Materialwissenschafter in Zahlen

2
offene Jobs
2
Arbeitgeber
2
Städte mit Stellen
Innsbruck
stärkster Standort
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Was Materialwissenschafter täglich bewegt

Warum bricht ein Bauteil ausgerechnet dort, wo niemand damit rechnet? Solche Fragen treiben Materialwissenschafter an. Sie untersuchen, wie sich Metalle, Keramiken, Polymere oder Verbundwerkstoffe unter Last, Hitze, Korrosion und über Jahre hinweg verhalten – und leiten daraus ab, welcher Werkstoff in welche Anwendung gehört. Mal geht es um Legierungen für den Leichtbau, mal um Beschichtungen, die eine Turbinenschaufel schützen. Labor und Rechner, beides.

Der Alltag pendelt zwischen Analyse und Anwendung. Proben präparieren, im Elektronenmikroskop nach Rissen und Korngrenzen suchen, Zugversuche fahren, Messreihen auswerten. Und dann das Ganze übersetzen: für die Konstruktion, für die Fertigung, für Kolleginnen und Kollegen aus dem Qualitätsmanagement, die keine Materialtabelle im Kopf haben. Wer gern zwischen Grundlagenverständnis und handfestem Produkt wechselt, ist hier richtig aufgehoben.

Einstieg, Qualifikationen und wo Sie landen

Der klassische Weg führt über ein Studium – Werkstoffwissenschaft, Werkstofftechnik, oft auch Physik, Chemie oder Maschinenbau mit entsprechender Vertiefung. In Österreich sind die Montanuniversität Leoben und mehrere Technische Universitäten die üblichen Adressen. Ein Bachelor öffnet Türen in Labor und Prüfwesen; für Forschung, Entwicklung oder eine spätere Laborleitung erwarten viele Arbeitgeber den Master, manchmal die Promotion.

Gefragt sind solide Kenntnisse in Werkstoffkunde und Thermodynamik, ein Gespür für Messtechnik und – das unterschätzen viele – die Fähigkeit, Ergebnisse verständlich aufzubereiten. Simulationswerkzeuge und ein Grundstock an Statistik schaden nie. Englisch sowieso, weil Publikationen und Normen selten auf Deutsch daherkommen.

Und die Arbeitgeber? Breiter, als man denkt. Metallverarbeitende Industrie und Stahlproduktion, Automotive und Zulieferer, Halbleiter- und Elektronikfertigung, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt. Dazu Forschungseinrichtungen, akkreditierte Prüflabore und die Materialentwicklung großer Anlagenbauer. Wer sich früh spezialisiert – etwa auf Schadensanalyse oder additive Fertigung –, findet oft einen Nischenweg, auf dem die Nachfrage verlässlich hoch bleibt.

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