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2 Mess Und Prüftechniker Jobs

Aufgaben Montage-, Prüf- und Instandhaltungsarbeiten in den Groß- und Kleinkraftwerken Überprüfung von leit-, schutz- und steuerungstechnischen Einrichtungen Bedienung von Mess-…

HTL-Absolvent:in Mechatronik, Elektronik oder Informatik für Messsysteme in der Bahnindustrie bei Linsinger in Steyrermühl.

tecAI

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Berufsfeld im Überblick

Was Mess- und Prüftechniker:innen tatsächlich tun

Ob eine Schweißnaht hält, ob ein Bauteil im tausendstel Millimeter noch in der Toleranz liegt, ob ein Sensor exakt das misst, was er messen soll – irgendjemand muss das prüfen. Das sind Sie. Als Mess- und Prüftechniker:in stehen Sie an der Schnittstelle zwischen Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung. Sie kalibrieren Geräte, bedienen Koordinatenmessmaschinen, dokumentieren Abweichungen und entscheiden mit, ob ein Los freigegeben wird oder zurück in die Nacharbeit geht. Manchmal am Prüfstand, manchmal direkt an der Linie.

Die Arbeit ist selten spektakulär und fast immer wichtig. Ein übersehener Messfehler kostet später Zehntausende – oder wird zum Sicherheitsrisiko. Deshalb zählt Genauigkeit hier mehr als Tempo.

Und der Einstieg? Klassisch führt der Weg über eine technische Lehre, etwa Metalltechnik, Mechatronik oder Elektrotechnik, häufig ergänzt durch Weiterbildung in Messtechnik und Qualitätswesen. Wer aus einer HTL kommt, bringt oft schon das nötige Verständnis für Toleranzen, Werkstoffe und Normen mit. Auch Quereinsteiger:innen mit solider Fertigungserfahrung finden ihren Platz, wenn sie bereit sind, sich in Prüfnormen und Software einzuarbeiten. Nach oben geht es Richtung Qualitätsmanagement, zur Auditor:innen-Rolle oder in die Prüfmittelverwaltung.

Gefragt sind neben dem Handwerklichen vor allem ein ruhiges, systematisches Vorgehen und die Fähigkeit, Zahlen zu lesen und ernst zu nehmen. Kenntnisse in GPS-Normen, im Umgang mit Messschieber, Mikrometer und optischen Systemen, dazu ein Gespür für Statistik und Prüfprotokolle. Englisch schadet nie, gerade in international zuliefernden Betrieben. Zuverlässigkeit sowieso.

Arbeitgeber gibt es quer durch die österreichische Industrie: Automobil- und Fahrzeugzulieferer, Anlagen- und Maschinenbau, Medizintechnik, Luftfahrt, Elektronik. Prüflabore und akkreditierte Kalibrierstellen kommen dazu, ebenso Betriebe der Kunststoff- und Metallverarbeitung. Ob im industriellen Ballungsraum oder beim mittelständischen Spezialisten am Land – wo produziert wird, wird auch gemessen.

Berufsfeld im Überblick

Was Mess- und Prüftechniker:innen tatsächlich tun

Ob eine Schweißnaht hält, ob ein Bauteil im tausendstel Millimeter noch in der Toleranz liegt, ob ein Sensor exakt das misst, was er messen soll – irgendjemand muss das prüfen. Das sind Sie. Als Mess- und Prüftechniker:in stehen Sie an der Schnittstelle zwischen Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung. Sie kalibrieren Geräte, bedienen Koordinatenmessmaschinen, dokumentieren Abweichungen und entscheiden mit, ob ein Los freigegeben wird oder zurück in die Nacharbeit geht. Manchmal am Prüfstand, manchmal direkt an der Linie.

Die Arbeit ist selten spektakulär und fast immer wichtig. Ein übersehener Messfehler kostet später Zehntausende – oder wird zum Sicherheitsrisiko. Deshalb zählt Genauigkeit hier mehr als Tempo.

Und der Einstieg? Klassisch führt der Weg über eine technische Lehre, etwa Metalltechnik, Mechatronik oder Elektrotechnik, häufig ergänzt durch Weiterbildung in Messtechnik und Qualitätswesen. Wer aus einer HTL kommt, bringt oft schon das nötige Verständnis für Toleranzen, Werkstoffe und Normen mit. Auch Quereinsteiger:innen mit solider Fertigungserfahrung finden ihren Platz, wenn sie bereit sind, sich in Prüfnormen und Software einzuarbeiten. Nach oben geht es Richtung Qualitätsmanagement, zur Auditor:innen-Rolle oder in die Prüfmittelverwaltung.

Gefragt sind neben dem Handwerklichen vor allem ein ruhiges, systematisches Vorgehen und die Fähigkeit, Zahlen zu lesen und ernst zu nehmen. Kenntnisse in GPS-Normen, im Umgang mit Messschieber, Mikrometer und optischen Systemen, dazu ein Gespür für Statistik und Prüfprotokolle. Englisch schadet nie, gerade in international zuliefernden Betrieben. Zuverlässigkeit sowieso.

Arbeitgeber gibt es quer durch die österreichische Industrie: Automobil- und Fahrzeugzulieferer, Anlagen- und Maschinenbau, Medizintechnik, Luftfahrt, Elektronik. Prüflabore und akkreditierte Kalibrierstellen kommen dazu, ebenso Betriebe der Kunststoff- und Metallverarbeitung. Ob im industriellen Ballungsraum oder beim mittelständischen Spezialisten am Land – wo produziert wird, wird auch gemessen.