Neue Treffer für diese Suche automatisch erhalten?
Kostenlos und jederzeit kündbar – jede Mail enthält einen Abmelde-Link. Umfang, Zeitpunkt und Schärfe deines Agenten stellst du – wie viele weitere Funktionen – in deinem Login-Bereich ein.
1 Optophysiker Job
PhD-Stelle in Wien im Bereich Experimental Quantum Communication mit Fokus auf photonische Quantentechnologien, experimentelle Quantenkommunikation, Laborprototypen, Datenanalyse,…
Neue Treffer für diese Suche automatisch erhalten?
Kostenlos und jederzeit kündbar – jede Mail enthält einen Abmelde-Link. Umfang, Zeitpunkt und Schärfe deines Agenten stellst du – wie viele weitere Funktionen – in deinem Login-Bereich ein.
tecAI
Beschreib einfach deinen Wunschjob – ich finde passende Stellen auf TECjobs.at.
Optophysiker:innen bewegen sich dort, wo Licht zum Werkzeug wird. Laser, Sensoren, optische Fasern, mikroskopische Messsysteme – überall dort steckt ihre Arbeit drin. Sie berechnen, wie sich ein Strahl in einem Medium verhält, entwerfen Linsensysteme, prüfen, warum eine Beschichtung streut statt reflektiert. Klingt abstrakt? Im Alltag ist vieles davon erstaunlich handfest: justieren, messen, protokollieren, verwerfen, neu ansetzen.
Der typische Weg führt über ein Physikstudium, häufig mit Schwerpunkt Optik, Photonik oder technische Physik. Manche kommen auch aus der Elektrotechnik oder aus einem ingenieurwissenschaftlichen Fach und spezialisieren sich später. Was fast immer zählt, ist die Verbindung aus solider Theorie und der Bereitschaft, im Labor die Hände schmutzig zu machen. Eine Promotion öffnet Türen in Forschung und Entwicklung, zwingend ist sie nicht.
Womit Sie punkten – und wo Sie landen
Gefragt sind Menschen, die zwischen Simulation und Messbank hin- und herdenken können. Kenntnisse in optischer Modellierung, etwa mit Zemax oder ähnlichen Werkzeugen, helfen enorm. Dazu Programmierung – Python, oft auch MATLAB – für Auswertung und Steuerung. Ein Gefühl für Toleranzen, für das, was fertigungstechnisch überhaupt machbar ist. Und Geduld. Ohne die geht es selten.
Arbeitgeber finden sich quer durch die Branchen. Hersteller optischer und feinmechanischer Geräte, die Halbleiter- und Sensorindustrie, medizintechnische Betriebe, dazu Forschungseinrichtungen und Universitäten. In Österreich hat sich rund um Photonik und Präzisionsoptik über die Jahre ein dichtes Feld aus mittelständischen Spezialisten und international vernetzten Unternehmen entwickelt. Auch die Messtechnik und die Qualitätssicherung greifen gern auf optophysikalisches Know-how zurück.
Der Einstieg gelingt oft über Praktika, Werkstudierendentätigkeiten oder eine Abschlussarbeit in Kooperation mit einem Betrieb. Wer früh Kontakt in ein Labor bekommt, sieht schneller, welche Richtung wirklich passt – reine Grundlagenforschung oder anwendungsnahe Entwicklung, das sind zwei verschiedene Welten. Später verzweigen sich die Wege: Projektleitung, Systemarchitektur, technischer Vertrieb mit Fachtiefe. Beweglichkeit über Fachgrenzen hinweg wird dabei eher belohnt als bestraft.
Optophysiker in Zahlen
Optophysiker:innen bewegen sich dort, wo Licht zum Werkzeug wird. Laser, Sensoren, optische Fasern, mikroskopische Messsysteme – überall dort steckt ihre Arbeit drin. Sie berechnen, wie sich ein Strahl in einem Medium verhält, entwerfen Linsensysteme, prüfen, warum eine Beschichtung streut statt reflektiert. Klingt abstrakt? Im Alltag ist vieles davon erstaunlich handfest: justieren, messen, protokollieren, verwerfen, neu ansetzen.
Der typische Weg führt über ein Physikstudium, häufig mit Schwerpunkt Optik, Photonik oder technische Physik. Manche kommen auch aus der Elektrotechnik oder aus einem ingenieurwissenschaftlichen Fach und spezialisieren sich später. Was fast immer zählt, ist die Verbindung aus solider Theorie und der Bereitschaft, im Labor die Hände schmutzig zu machen. Eine Promotion öffnet Türen in Forschung und Entwicklung, zwingend ist sie nicht.
Womit Sie punkten – und wo Sie landen
Gefragt sind Menschen, die zwischen Simulation und Messbank hin- und herdenken können. Kenntnisse in optischer Modellierung, etwa mit Zemax oder ähnlichen Werkzeugen, helfen enorm. Dazu Programmierung – Python, oft auch MATLAB – für Auswertung und Steuerung. Ein Gefühl für Toleranzen, für das, was fertigungstechnisch überhaupt machbar ist. Und Geduld. Ohne die geht es selten.
Arbeitgeber finden sich quer durch die Branchen. Hersteller optischer und feinmechanischer Geräte, die Halbleiter- und Sensorindustrie, medizintechnische Betriebe, dazu Forschungseinrichtungen und Universitäten. In Österreich hat sich rund um Photonik und Präzisionsoptik über die Jahre ein dichtes Feld aus mittelständischen Spezialisten und international vernetzten Unternehmen entwickelt. Auch die Messtechnik und die Qualitätssicherung greifen gern auf optophysikalisches Know-how zurück.
Der Einstieg gelingt oft über Praktika, Werkstudierendentätigkeiten oder eine Abschlussarbeit in Kooperation mit einem Betrieb. Wer früh Kontakt in ein Labor bekommt, sieht schneller, welche Richtung wirklich passt – reine Grundlagenforschung oder anwendungsnahe Entwicklung, das sind zwei verschiedene Welten. Später verzweigen sich die Wege: Projektleitung, Systemarchitektur, technischer Vertrieb mit Fachtiefe. Beweglichkeit über Fachgrenzen hinweg wird dabei eher belohnt als bestraft.
