Produktionsmitarbeiter für Montage, Verdrahtung und Qualitätskontrolle von Ladestationen und Baugruppen in Oberlienz.
Technische Vollzeitstelle in Oberlienz mit Fokus auf End-of-Line Prüfungen, Fertigungsunterstützung und Qualitätskontrollen.
tecAI
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Oberlienz: Industriearbeit in einem abgeschiedenen Bezirk
Oberlienz liegt in Osttirol, im Bezirk Lienz, westlich der Bezirkshauptstadt am sonnseitigen Hang über dem Drautal. Osttirol ist durch die Hohen Tauern vom übrigen Tirol getrennt; wer nach Innsbruck will, fährt durch den Felbertauern oder über Italien. Diese Lage erklärt viel über den Arbeitsmarkt: Wenige, dafür oft überraschend spezialisierte Industriebetriebe, ein starker Tourismus und eine ausgeprägte Abwanderung von Fachkräften, gegen die die Betriebe mit Ausbildung und Aufstiegsversprechen ankämpfen.
Die hier gelisteten Aufgaben liegen in der Elektronik- und Gerätefertigung: Produktion, Linientechnik, Qualitätskontrolle. Linientechnik heißt, dass Sie nicht nur an der Linie arbeiten, sondern für sie verantwortlich sind. Rüsten, einstellen, Störungen finden, Kleinreparaturen erledigen, Prozessdaten im Blick behalten und die Bediener:innen anleiten. Das ist die Schnittstelle zwischen Produktion und Instandhaltung.
Welche Ausbildung hier trägt
Gefragt sind Lehrabschlüsse in Elektrotechnik, Mechatronik oder Metalltechnik, gern ergänzt um Erfahrung mit Steuerungen und Pneumatik. Für die Produktion selbst genügt häufig eine Anlernphase, entscheidend sind Sorgfalt, ruhige Hände und Schichtbereitschaft. Wer weiterkommen will, findet in der Werkmeisterschule den berufsbegleitenden Weg Richtung Schichtführung; über die Berufsreifeprüfung steht später auch ein Studium offen.
Ein ehrlicher Hinweis zur Region: Die Auswahl an Arbeitgebern ist überschaubar. Das macht einen Wechsel innerhalb des Bezirks schwieriger als im Zentralraum, erhöht aber das Gewicht einer guten Ausbildung im eigenen Betrieb. Fragen Sie im Gespräch konkret nach Weiterbildung, Schichtmodell und Fahrtkostenregelung.
Umgekehrt hat die Abgeschiedenheit eine Kehrseite, die für Sie spricht: Betriebe in Osttirol wissen, dass sie Fachkräfte halten müssen, und investieren entsprechend in Ausbildung, Lehrwerkstätten und langfristige Perspektiven.
Oberlienz in Zahlen
Oberlienz: Industriearbeit in einem abgeschiedenen Bezirk
Oberlienz liegt in Osttirol, im Bezirk Lienz, westlich der Bezirkshauptstadt am sonnseitigen Hang über dem Drautal. Osttirol ist durch die Hohen Tauern vom übrigen Tirol getrennt; wer nach Innsbruck will, fährt durch den Felbertauern oder über Italien. Diese Lage erklärt viel über den Arbeitsmarkt: Wenige, dafür oft überraschend spezialisierte Industriebetriebe, ein starker Tourismus und eine ausgeprägte Abwanderung von Fachkräften, gegen die die Betriebe mit Ausbildung und Aufstiegsversprechen ankämpfen.
Die hier gelisteten Aufgaben liegen in der Elektronik- und Gerätefertigung: Produktion, Linientechnik, Qualitätskontrolle. Linientechnik heißt, dass Sie nicht nur an der Linie arbeiten, sondern für sie verantwortlich sind. Rüsten, einstellen, Störungen finden, Kleinreparaturen erledigen, Prozessdaten im Blick behalten und die Bediener:innen anleiten. Das ist die Schnittstelle zwischen Produktion und Instandhaltung.
Welche Ausbildung hier trägt
Gefragt sind Lehrabschlüsse in Elektrotechnik, Mechatronik oder Metalltechnik, gern ergänzt um Erfahrung mit Steuerungen und Pneumatik. Für die Produktion selbst genügt häufig eine Anlernphase, entscheidend sind Sorgfalt, ruhige Hände und Schichtbereitschaft. Wer weiterkommen will, findet in der Werkmeisterschule den berufsbegleitenden Weg Richtung Schichtführung; über die Berufsreifeprüfung steht später auch ein Studium offen.
Ein ehrlicher Hinweis zur Region: Die Auswahl an Arbeitgebern ist überschaubar. Das macht einen Wechsel innerhalb des Bezirks schwieriger als im Zentralraum, erhöht aber das Gewicht einer guten Ausbildung im eigenen Betrieb. Fragen Sie im Gespräch konkret nach Weiterbildung, Schichtmodell und Fahrtkostenregelung.
Umgekehrt hat die Abgeschiedenheit eine Kehrseite, die für Sie spricht: Betriebe in Osttirol wissen, dass sie Fachkräfte halten müssen, und investieren entsprechend in Ausbildung, Lehrwerkstätten und langfristige Perspektiven.