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2 Qualitätsauditor Jobs

Vollzeitstelle als Projektingenieur:in Computer System Validierung bei VTU in Kundl/Langkampfen mit Fokus auf CSV, Qualifizierung, GMP-Compliance, Datenintegrität,…

Vollzeitstelle als QM Ingenieur:in bei iDM in Matrei in Osttirol mit Fokus auf Qualitätsmanagement nach ISO 9001, Audits, KVP, Prozessmanagement, BIC, BPMN und normkonforme…

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Berufsfeld im Überblick

Ein Bauteil verlässt die Fertigung, alles scheint in Ordnung – und trotzdem stellt jemand die unbequeme Frage, ob der Prozess dahinter überhaupt reproduzierbar war. Genau hier setzt die Arbeit als Qualitätsauditor an. Sie prüfen nicht das einzelne Werkstück, sondern das System, das es hervorbringt: Abläufe, Dokumentation, Verantwortlichkeiten, die Lücke zwischen dem, was auf dem Papier steht, und dem, was in der Halle tatsächlich passiert. Interne Audits, Lieferantenaudits, manchmal die Vorbereitung auf eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder, im Automotive-Umfeld, IATF 16949. Klingt trocken. Ist es an vielen Tagen auch. Und dann sitzen Sie plötzlich zwischen Produktionsleitung und Einkauf und müssen einen Befund vertreten, der niemandem gefällt.

Wie man in das Berufsfeld hineinwächst

Den einen geraden Weg gibt es nicht. Viele kommen aus der Qualitätssicherung oder der Fertigung selbst, kennen also die Prozesse, bevor sie anfangen, sie zu hinterfragen. Ein technisches Studium – Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Verfahrenstechnik – hilft, ebenso eine HTL mit einschlägiger Praxis. Entscheidend wird meist erst die Zusatzqualifikation obendrauf: die Ausbildung zum internen oder zertifizierten Auditor, Schulungen in Normenwerken, oft Kenntnisse in Methoden wie FMEA, 8D oder statistischer Prozesslenkung. Können Sie einen Sachverhalt sauber belegen und ihn trotzdem so formulieren, dass Ihr Gegenüber zuhört? Diese Mischung aus Genauigkeit und Fingerspitzengefühl lässt sich schwerer schulen als jede Norm.

Gefragt sind daher weniger die reinen Kontrolleure als Menschen, die zwischen den Zeilen lesen. Analytisches Denken, Standfestigkeit im Gespräch, ein Auge für Muster in Auditberichten. Reisebereitschaft gehört bei Lieferantenaudits oft dazu.

Und die Arbeitgeber? Breit gestreut. Klassisch die Zulieferindustrie und der Maschinen- und Anlagenbau, dazu Medizintechnik und Pharma mit ihren besonders strengen Anforderungen, Luft- und Raumfahrt, Elektronikfertigung. Auch Zertifizierungsstellen und technische Prüfdienstleister beschäftigen Auditoren, die im Auftrag Dritter unterwegs sind. In Österreich finden sich solche Stellen quer durch die Industrieregionen – von den Betrieben rund um Linz und Steyr bis in die Steiermark. Wer erst einmal mehrere Branchen von innen gesehen hat, bringt einen Blick mit, den kaum eine Weiterbildung ersetzt.

Qualitätsauditor in Zahlen

2
offene Jobs
2
Arbeitgeber
3
Städte mit Stellen
Matrei in Osttirol
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Ein Bauteil verlässt die Fertigung, alles scheint in Ordnung – und trotzdem stellt jemand die unbequeme Frage, ob der Prozess dahinter überhaupt reproduzierbar war. Genau hier setzt die Arbeit als Qualitätsauditor an. Sie prüfen nicht das einzelne Werkstück, sondern das System, das es hervorbringt: Abläufe, Dokumentation, Verantwortlichkeiten, die Lücke zwischen dem, was auf dem Papier steht, und dem, was in der Halle tatsächlich passiert. Interne Audits, Lieferantenaudits, manchmal die Vorbereitung auf eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder, im Automotive-Umfeld, IATF 16949. Klingt trocken. Ist es an vielen Tagen auch. Und dann sitzen Sie plötzlich zwischen Produktionsleitung und Einkauf und müssen einen Befund vertreten, der niemandem gefällt.

Wie man in das Berufsfeld hineinwächst

Den einen geraden Weg gibt es nicht. Viele kommen aus der Qualitätssicherung oder der Fertigung selbst, kennen also die Prozesse, bevor sie anfangen, sie zu hinterfragen. Ein technisches Studium – Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Verfahrenstechnik – hilft, ebenso eine HTL mit einschlägiger Praxis. Entscheidend wird meist erst die Zusatzqualifikation obendrauf: die Ausbildung zum internen oder zertifizierten Auditor, Schulungen in Normenwerken, oft Kenntnisse in Methoden wie FMEA, 8D oder statistischer Prozesslenkung. Können Sie einen Sachverhalt sauber belegen und ihn trotzdem so formulieren, dass Ihr Gegenüber zuhört? Diese Mischung aus Genauigkeit und Fingerspitzengefühl lässt sich schwerer schulen als jede Norm.

Gefragt sind daher weniger die reinen Kontrolleure als Menschen, die zwischen den Zeilen lesen. Analytisches Denken, Standfestigkeit im Gespräch, ein Auge für Muster in Auditberichten. Reisebereitschaft gehört bei Lieferantenaudits oft dazu.

Und die Arbeitgeber? Breit gestreut. Klassisch die Zulieferindustrie und der Maschinen- und Anlagenbau, dazu Medizintechnik und Pharma mit ihren besonders strengen Anforderungen, Luft- und Raumfahrt, Elektronikfertigung. Auch Zertifizierungsstellen und technische Prüfdienstleister beschäftigen Auditoren, die im Auftrag Dritter unterwegs sind. In Österreich finden sich solche Stellen quer durch die Industrieregionen – von den Betrieben rund um Linz und Steyr bis in die Steiermark. Wer erst einmal mehrere Branchen von innen gesehen hat, bringt einen Blick mit, den kaum eine Weiterbildung ersetzt.

Qualitätsauditor in Zahlen

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