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1 Quantenphysiker Job
PhD-Stelle in Wien im Bereich Experimental Quantum Communication mit Fokus auf photonische Quantentechnologien, experimentelle Quantenkommunikation, Laborprototypen, Datenanalyse,…
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tecAI
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Superposition, Verschränkung, Kohärenzzeiten – für die meisten klingt das nach Science-Fiction. Für Quantenphysiker:innen ist es der Arbeitsalltag. Sie untersuchen, wie sich Materie und Licht auf kleinster Ebene verhalten, und übersetzen diese Erkenntnisse in etwas, das sich messen, bauen oder programmieren lässt. Manchmal am Reinstraum-Kryostaten, manchmal am Whiteboard, oft am Rechner.
Was heißt das konkret? Sie entwerfen Experimente und werten sie aus. Sie modellieren Systeme, bevor überhaupt Hardware existiert. Sie kalibrieren Qubits, jagen Fehlerquellen, dokumentieren. Und Sie arbeiten selten allein – zwischen Elektrotechnik, Softwareentwicklung und Materialwissenschaft verläuft die Grenze fließend. Wer gern zwischen Theorie und Schraubenschlüssel pendelt, ist hier richtig.
Wie kommt man in dieses Feld?
Klassischerweise über ein Physikstudium, meist mit Schwerpunkt Quantenoptik, Festkörper- oder theoretischer Physik. Der Master ist in der Forschung faktisch Standard, viele Positionen setzen eine Promotion voraus – gerade dort, wo eigenständige Projektverantwortung erwartet wird. Aber der Weg ist nicht in Stein gemeißelt. Auch Absolvent:innen der technischen Physik, der Elektrotechnik oder der Informatik finden den Einstieg, wenn sie das nötige Quanten-Know-how mitbringen.
Gefragt sind ohnehin nicht nur Formeln. Programmierkenntnisse in Python, oft Erfahrung mit Frameworks wie Qiskit, ein Gefühl für Messtechnik, sauberes wissenschaftliches Arbeiten. Frustrationstoleranz gehört ehrlicherweise dazu, denn Quantensysteme sind launisch. Englisch sowieso, weil publiziert und kollaboriert wird – über Ländergrenzen hinweg.
Und die Arbeitgeber? In Österreich ein überraschend dichtes Feld. Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bilden das Rückgrat, dazu kommen spezialisierte Start-ups im Bereich Quantencomputing und Quantensensorik. Größere Technologiekonzerne bauen Forschungsabteilungen aus, Halbleiter- und Photonikfirmen suchen Leute, die tief verstehen, was in ihren Bauteilen passiert. Wien, Innsbruck, Linz, Graz – die Standorte verteilen sich.
Der Übergang von der Grundlagenforschung in die Anwendung ist noch jung. Wer jetzt einsteigt, gestaltet ein Berufsbild mit, das gerade erst Konturen bekommt.
Quantenphysiker in Zahlen
Superposition, Verschränkung, Kohärenzzeiten – für die meisten klingt das nach Science-Fiction. Für Quantenphysiker:innen ist es der Arbeitsalltag. Sie untersuchen, wie sich Materie und Licht auf kleinster Ebene verhalten, und übersetzen diese Erkenntnisse in etwas, das sich messen, bauen oder programmieren lässt. Manchmal am Reinstraum-Kryostaten, manchmal am Whiteboard, oft am Rechner.
Was heißt das konkret? Sie entwerfen Experimente und werten sie aus. Sie modellieren Systeme, bevor überhaupt Hardware existiert. Sie kalibrieren Qubits, jagen Fehlerquellen, dokumentieren. Und Sie arbeiten selten allein – zwischen Elektrotechnik, Softwareentwicklung und Materialwissenschaft verläuft die Grenze fließend. Wer gern zwischen Theorie und Schraubenschlüssel pendelt, ist hier richtig.
Wie kommt man in dieses Feld?
Klassischerweise über ein Physikstudium, meist mit Schwerpunkt Quantenoptik, Festkörper- oder theoretischer Physik. Der Master ist in der Forschung faktisch Standard, viele Positionen setzen eine Promotion voraus – gerade dort, wo eigenständige Projektverantwortung erwartet wird. Aber der Weg ist nicht in Stein gemeißelt. Auch Absolvent:innen der technischen Physik, der Elektrotechnik oder der Informatik finden den Einstieg, wenn sie das nötige Quanten-Know-how mitbringen.
Gefragt sind ohnehin nicht nur Formeln. Programmierkenntnisse in Python, oft Erfahrung mit Frameworks wie Qiskit, ein Gefühl für Messtechnik, sauberes wissenschaftliches Arbeiten. Frustrationstoleranz gehört ehrlicherweise dazu, denn Quantensysteme sind launisch. Englisch sowieso, weil publiziert und kollaboriert wird – über Ländergrenzen hinweg.
Und die Arbeitgeber? In Österreich ein überraschend dichtes Feld. Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bilden das Rückgrat, dazu kommen spezialisierte Start-ups im Bereich Quantencomputing und Quantensensorik. Größere Technologiekonzerne bauen Forschungsabteilungen aus, Halbleiter- und Photonikfirmen suchen Leute, die tief verstehen, was in ihren Bauteilen passiert. Wien, Innsbruck, Linz, Graz – die Standorte verteilen sich.
Der Übergang von der Grundlagenforschung in die Anwendung ist noch jung. Wer jetzt einsteigt, gestaltet ein Berufsbild mit, das gerade erst Konturen bekommt.
