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1 Textiltechnologe Job
Stand 05.11.2026: 1 offene Stelle für Textiltechnologe.
Aufgabengebiet. Lehrzeit 3,5 Jahre Berufsschule LBS Dornbirn 2 Lehrlingsvergütung 1. Lehrjahr: 1.071,00 Euro | Ü18: 1.293,71 Euro 2. Lehrjahr: 1.295,40 Euro | Ü18: 1.596,26 Euro…
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Textiltechnologie: Industrie hinter einem unterschätzten Begriff
Bei Textil denken viele zuerst an Bekleidung. Ein großer Teil der österreichischen Branche arbeitet jedoch an technischen Textilien: Planen und Membranen für Bauwerke, Filtermedien, Gurte und Netze, Beschichtungen, Geotextilien, Materialien für Fahrzeuge und Schutzausrüstung. Die Anlagen dafür sind Maschinenbau in Reinform, die Anforderungen an Prüfung und Nachweis liegen nahe bei anderen Industriezweigen.
Als Textiltechnolog:in bedienen und überwachen Sie Produktionsanlagen vom Faden bis zur Ausrüstung, richten Maschinen ein, kontrollieren Materialeigenschaften, halten Prozessparameter nach, dokumentieren Chargen und greifen ein, wenn die Qualität abweicht. Je nach Betrieb liegt der Schwerpunkt auf Weberei, Wirkerei, Vliesherstellung, Veredelung oder Beschichtung.
Ausbildung in Österreich und Aussichten
Der Einstieg erfolgt klassisch über den Lehrberuf Textiltechnologie, geführt im dualen System aus Berufsschule und betrieblicher Ausbildung. Daneben gibt es Fachschulen und höhere Schulen mit textilem Schwerpunkt sowie Studienrichtungen, die Werkstoff- und Verfahrenstechnik abdecken. Auch Umstiege aus Maschinenbedienung, Mechatronik oder Kunststofftechnik kommen vor, weil Anlagenverständnis übertragbar ist.
Weil die Zahl der Ausbildungsbetriebe überschaubar ist, sind Lehrstellen und Fachkräftestellen räumlich konzentriert, häufig in Regionen mit langer Textiltradition wie Vorarlberg und der Steiermark. Für Sie bedeutet das zweierlei: Der Markt ist eng und ein Wohnortwechsel oft Teil der Entscheidung, zugleich ist die Nachfrage nach ausgebildeten Fachkräften beständig, und Betriebe binden ihren Nachwuchs früh.
Wenn Sie Freude an Material, Messwerten und laufenden Maschinen haben, finden Sie hier einen Beruf mit ungewöhnlich greifbaren Ergebnissen. Wer nach der Lehre weitergehen möchte, findet Anschluss über die Werkmeisterschule, über Spezialisierung auf Prüftechnik und Qualitätssicherung oder über den Wechsel in Arbeitsvorbereitung und Anlagenbetreuung.
Textiltechnologe in Zahlen
Textiltechnologie: Industrie hinter einem unterschätzten Begriff
Bei Textil denken viele zuerst an Bekleidung. Ein großer Teil der österreichischen Branche arbeitet jedoch an technischen Textilien: Planen und Membranen für Bauwerke, Filtermedien, Gurte und Netze, Beschichtungen, Geotextilien, Materialien für Fahrzeuge und Schutzausrüstung. Die Anlagen dafür sind Maschinenbau in Reinform, die Anforderungen an Prüfung und Nachweis liegen nahe bei anderen Industriezweigen.
Als Textiltechnolog:in bedienen und überwachen Sie Produktionsanlagen vom Faden bis zur Ausrüstung, richten Maschinen ein, kontrollieren Materialeigenschaften, halten Prozessparameter nach, dokumentieren Chargen und greifen ein, wenn die Qualität abweicht. Je nach Betrieb liegt der Schwerpunkt auf Weberei, Wirkerei, Vliesherstellung, Veredelung oder Beschichtung.
Ausbildung in Österreich und Aussichten
Der Einstieg erfolgt klassisch über den Lehrberuf Textiltechnologie, geführt im dualen System aus Berufsschule und betrieblicher Ausbildung. Daneben gibt es Fachschulen und höhere Schulen mit textilem Schwerpunkt sowie Studienrichtungen, die Werkstoff- und Verfahrenstechnik abdecken. Auch Umstiege aus Maschinenbedienung, Mechatronik oder Kunststofftechnik kommen vor, weil Anlagenverständnis übertragbar ist.
Weil die Zahl der Ausbildungsbetriebe überschaubar ist, sind Lehrstellen und Fachkräftestellen räumlich konzentriert, häufig in Regionen mit langer Textiltradition wie Vorarlberg und der Steiermark. Für Sie bedeutet das zweierlei: Der Markt ist eng und ein Wohnortwechsel oft Teil der Entscheidung, zugleich ist die Nachfrage nach ausgebildeten Fachkräften beständig, und Betriebe binden ihren Nachwuchs früh.
Wenn Sie Freude an Material, Messwerten und laufenden Maschinen haben, finden Sie hier einen Beruf mit ungewöhnlich greifbaren Ergebnissen. Wer nach der Lehre weitergehen möchte, findet Anschluss über die Werkmeisterschule, über Spezialisierung auf Prüftechnik und Qualitätssicherung oder über den Wechsel in Arbeitsvorbereitung und Anlagenbetreuung.