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1 Werkezugbautechniker Job

Lehrstelle Metalltechnik/Werkzeugbautechnik bei Semperit in Wimpassing im Schwarzatale mit 3,5 Jahren Lehrzeit, technischer Ausbildung, Weiterbildungsmöglichkeiten und 1.218 Euro…

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Berufsfeld im Überblick

Werkzeugbautechniker:innen bauen die Werkzeuge, mit denen andere fertigen. Formen, Stanzwerkzeuge, Vorrichtungen, Lehren – also genau jene Präzisionsteile, ohne die keine Serienproduktion läuft. Ein Spritzgussteil im Auto, ein Blechgehäuse, eine Verpackung aus Kunststoff: Am Anfang stand fast immer ein Werkzeug, das jemand konstruiert und zusammengesetzt hat. Sie arbeiten dabei im Zehntelmillimeterbereich, oft näher am Tausendstel. Genauigkeit ist hier keine Tugend, sondern Voraussetzung.

Der Alltag pendelt zwischen Werkstatt und Bildschirm. Fräsen, Schleifen, Erodieren, Montieren – und dazwischen das Lesen technischer Zeichnungen, das Programmieren von CNC-Maschinen, das Vermessen fertiger Teile. Wenn ein Werkzeug nach dem ersten Probelauf nicht sauber schließt, sind Sie es, der die Ursache sucht. Warum klemmt der Auswerfer? Fehlersuche gehört dazu, und sie kann knifflig werden.

Wie steigen Sie in den Beruf ein?

Klassisch führt der Weg über eine Lehre – Werkzeugbautechnik ist in Österreich ein eigener Lehrberuf, meist auf dreieinhalb bis vier Jahre angelegt. Wer aus der Metalltechnik oder Zerspanung kommt, findet ebenfalls Anschluss. Danach stehen die Türen offen: Meisterprüfung, Werkmeisterschule, eine HTL-Matura im zweiten Bildungsweg, für manche später sogar ein Studium der Fertigungs- oder Produktionstechnik. Spezialisierung auf Konstruktion, auf CAD/CAM oder auf die Instandhaltung komplexer Werkzeuge ist üblich.

Gefragt sind ruhige Hände und ein Kopf, der räumlich denkt. Sie sollten Zeichnungen im Schlaf verstehen, mit Messmitteln umgehen können und ein Gespür für Werkstoffe mitbringen – Werkzeugstahl verhält sich anders als Aluminium. Geduld hilft. Sorgfalt sowieso.

Und wer sucht solche Leute? Vor allem der produzierende Mittelstand: Kunststoffverarbeiter, Automobilzulieferer, Hersteller von Haushalts- und Elektrogeräten, dazu spezialisierte Werkzeug- und Formenbaubetriebe, die oft im Verborgenen für große Marken zuliefern. In Oberösterreich, der Steiermark und Vorarlberg sitzt eine dichte Industrielandschaft, die auf genau dieses Können angewiesen ist. Viele dieser Firmen kennt man außerhalb der Branche kaum – gebraucht werden Sie dort trotzdem, verlässlich.

Werkezugbautechniker in Zahlen

1
offene Jobs
1
Arbeitgeber
1
Städte mit Stellen
Wimpassing im Schwarzatale
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Werkzeugbautechniker:innen bauen die Werkzeuge, mit denen andere fertigen. Formen, Stanzwerkzeuge, Vorrichtungen, Lehren – also genau jene Präzisionsteile, ohne die keine Serienproduktion läuft. Ein Spritzgussteil im Auto, ein Blechgehäuse, eine Verpackung aus Kunststoff: Am Anfang stand fast immer ein Werkzeug, das jemand konstruiert und zusammengesetzt hat. Sie arbeiten dabei im Zehntelmillimeterbereich, oft näher am Tausendstel. Genauigkeit ist hier keine Tugend, sondern Voraussetzung.

Der Alltag pendelt zwischen Werkstatt und Bildschirm. Fräsen, Schleifen, Erodieren, Montieren – und dazwischen das Lesen technischer Zeichnungen, das Programmieren von CNC-Maschinen, das Vermessen fertiger Teile. Wenn ein Werkzeug nach dem ersten Probelauf nicht sauber schließt, sind Sie es, der die Ursache sucht. Warum klemmt der Auswerfer? Fehlersuche gehört dazu, und sie kann knifflig werden.

Wie steigen Sie in den Beruf ein?

Klassisch führt der Weg über eine Lehre – Werkzeugbautechnik ist in Österreich ein eigener Lehrberuf, meist auf dreieinhalb bis vier Jahre angelegt. Wer aus der Metalltechnik oder Zerspanung kommt, findet ebenfalls Anschluss. Danach stehen die Türen offen: Meisterprüfung, Werkmeisterschule, eine HTL-Matura im zweiten Bildungsweg, für manche später sogar ein Studium der Fertigungs- oder Produktionstechnik. Spezialisierung auf Konstruktion, auf CAD/CAM oder auf die Instandhaltung komplexer Werkzeuge ist üblich.

Gefragt sind ruhige Hände und ein Kopf, der räumlich denkt. Sie sollten Zeichnungen im Schlaf verstehen, mit Messmitteln umgehen können und ein Gespür für Werkstoffe mitbringen – Werkzeugstahl verhält sich anders als Aluminium. Geduld hilft. Sorgfalt sowieso.

Und wer sucht solche Leute? Vor allem der produzierende Mittelstand: Kunststoffverarbeiter, Automobilzulieferer, Hersteller von Haushalts- und Elektrogeräten, dazu spezialisierte Werkzeug- und Formenbaubetriebe, die oft im Verborgenen für große Marken zuliefern. In Oberösterreich, der Steiermark und Vorarlberg sitzt eine dichte Industrielandschaft, die auf genau dieses Können angewiesen ist. Viele dieser Firmen kennt man außerhalb der Branche kaum – gebraucht werden Sie dort trotzdem, verlässlich.

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