Löwentaler Straße 20
88046 Friedrichshafen
Deutschland

Angefangen hat alles mit Zahnrädern für Zeppelin-Luftschiffe. 1915 in Friedrichshafen am Bodensee gegründet, baut ZF heute Getriebe und Fahrwerke für Pkw, Bremssysteme für schwere Lkw und Antriebstechnik für Windkraftanlagen. Rund 153.000 Menschen arbeiten weltweit für den Konzern, an 162 Produktionsstandorten in 29 Ländern. Der Umsatz lag 2025 bei 38,8 Milliarden Euro.
Wer bei ZF arbeitet, arbeitet an Technik, die Millionen Menschen täglich nutzen, ohne sie zu bemerken. Das Automatikgetriebe in der Limousine, der Gurtstraffer im Kleinwagen, die Lenkung im Sattelzug: Solche Komponenten liefert ZF an Fahrzeughersteller rund um die Welt und zählt damit zu den größten Automobilzulieferern überhaupt. Das Geschäft reicht weit über die Straße hinaus. Bagger und Traktoren fahren mit ZF-Getrieben, und in Windkraftgondeln übersetzt ZF-Technik die Drehzahl der Rotorblätter.
Gewachsen ist diese Breite auch durch Zukäufe. 2015 übernahm ZF den US-Sicherheitstechnikspezialisten TRW, 2020 kam der Nutzfahrzeug-Bremsenhersteller WABCO dazu. Aus dem Getriebebauer vom Bodensee wurde so ein Konzern mit neun Divisionen, der Antrieb, Fahrwerk, Bremse, Elektronik und passive Sicherheit unter einem Dach entwickelt. 3,3 Milliarden Euro flossen 2025 in Forschung und Entwicklung.
Die Eigentümerstruktur ist ungewöhnlich für ein Unternehmen dieser Größe. 93,8 Prozent der Anteile hält die Zeppelin-Stiftung, die von der Stadt Friedrichshafen verwaltet wird, weitere 6,2 Prozent die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung. ZF ist nicht börsennotiert. Entschieden wird also nicht im Quartalstakt für Aktionäre.
Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das vor allem: viele Wege hinein und viele Richtungen danach. Allein in Deutschland führt ZF Dutzende Standorte, vom Stammwerk in Friedrichshafen bis zu den großen Werken in Schweinfurt, Passau und Saarbrücken. Gesucht werden nach eigenen Angaben besonders Absolventinnen und Absolventen aus Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik und den Wirtschaftswissenschaften. Der Einstieg gelingt über ein Praktikum, eine Abschlussarbeit, eine Werkstudentenstelle, ein globales Traineeprogramm oder direkt. Für Schulabgänger betreibt ZF einen eigenen Ausbildungsfinder, über den sich Ausbildungsplätze und duale Studiengänge an den deutschen Standorten finden lassen.
Zum Arbeitsalltag gehören flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten, dazu Kinderbetreuungsangebote, betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsmanagement und Weiterbildungsprogramme. Wer in die Produktion geht, steht an Maschinen, die Bauteile für Serien in Millionenhöhe fertigen; wer in die Entwicklung geht, arbeitet an Software für Fahrassistenzsysteme oder an elektrischen Antrieben. Der Hauptsitz liegt bis heute dort, wo 1915 alles anfing: in der Löwentaler Straße in Friedrichshafen am Bodensee.
Löwentaler Straße 20
88046 Friedrichshafen
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