Nikolsdorfergasse 32
1050 Wien
Österreich

In Wiens drittem und fünftem Bezirk arbeitet ein Krankenhaus, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1709 zurückreichen. Das Franziskus Spital entstand 2017, als zwei traditionsreiche Ordensspitäler zusammenfanden: das Krankenhaus St. Elisabeth in der Landstraße und das Hartmannspital in Margareten. Heute kümmern sich hier mehr als 600 Menschen um die Patientinnen und Patienten. Getragen wird das gemeinnützige Haus von zwei Ordensgemeinschaften, den Elisabethinen und den Franziskanerinnen von der christlichen Liebe.
Behandelt wird an zwei Schwerpunkten: Innere Medizin und Chirurgie. In Margareten operiert ein Team im ersten zertifizierten Hernienkompetenzzentrum Wiens, gleich nebenan betreut ein international zertifiziertes Brustgesundheitszentrum Brustkrebspatientinnen. Die Innere Medizin reicht von der Kardiologie bis zum eigenen Schlaflabor. Der Standort Landstraße führt eine der größten Palliativstationen Österreichs und hat sich auf Herz-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen verlegt. Rund 240 Betten verteilen sich auf die beiden Häuser, allein 2022 zählte das Spital fast 7.000 Operationen.
Den Betrieb halten weit mehr als nur Ärztinnen und Pflegekräfte am Laufen. An den Stationen und Ambulanzen arbeiten auch Physiotherapeutinnen, Logopäden, Diätologen und klinische Psychologen, dazu kommen Verwaltung und Technik. Als Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität Wien und der FH Campus Wien bildet das Spital den medizinischen Nachwuchs mit aus. Den Ton geben die beiden Trägerorden vor. "Achtsam dem Leben begegnen" lautet der Leitsatz, an dem sich das Haus orientiert. Das Krankenhaus St. Elisabeth besteht seit 1709, das Hartmannspital seit 1865. Beide werden in Wien bis heute weitergeführt.
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