Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ohne Doktorat im Forschungs- und Lehrbetrieb

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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ohne Doktorat im Forschungs- und Lehrbetrieb

Am Department für Naturwissenschaften und Nachhaltige Ressourcen, Institut für Statistik kommt es zur Besetzung einer Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ohne Doktorat im Forschungs- und Lehrbetrieb.

Kennzahl 135. Beschäftigungsausmaß: 30 Wochenstunden. Dauer des Dienstverhältnisses: ab 01.08.2026, befristet bis 31.07.2030. Einstufung gem. Univ.-KV, Verwendungsgruppe: B1. Bruttomonatsgehalt abhängig von der anrechenbaren Vorerfahrung mindestens € 2.832,10, 14-mal jährlich.

Aufgaben

  • Forschung im Bereich statistischer Modellierung komplexer Umweltsysteme mit Fokus auf Naturgefahren, Risiken und Auswirkungen
  • Entwicklung prozessinformierter statistischer Modelle inklusive explainable Machine Learning
  • Transfer in die Methodenentwicklung für sozioökonomische Bewertungen und Risikoabschätzungen in interdisziplinärer Kooperation mit BOKU-Fachgebieten
  • Beitrag zur Forschungstätigkeit des Instituts im Bereich Angewandte Statistik und Data Science
  • Mitwirkung in der Lehre in einführenden Statistik- und Data-Science-Kursen
  • Aufbereitung, Dokumentation und Präsentation von Forschungsergebnissen auf wissenschaftlichen Veranstaltungen sowie Unterstützung bei Publikationen und Lehrmaterialien
  • Mitarbeit an Forschungs- und Förderanträgen sowie Literaturrecherchen
  • Verfassen einer Dissertation ist erwünscht

Aufnahmeerfordernis

  • Abgeschlossenes Diplomstudium in einer einschlägigen Fachrichtung mit mathematisch-numerischem Schwerpunkt oder gleichwertiges, thematisch passendes Studium
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Methodenkompetenz in statistischer Modellierung und Data Science sowie umwelt- oder geowissenschaftliche Grundlagen
  • Ausgezeichnete Kenntnisse in Statistik und Data Science
  • Programmierkenntnisse, zum Beispiel R oder Python

Weitere erwünschte Qualifikationen

  • Lehrerfahrung und didaktische Fähigkeiten
  • Erfahrung in der Mitarbeit an Forschungsprojekten
  • Erfahrung in der Analyse komplexer Datenstrukturen, zum Beispiel raum-zeitlicher Umweltdaten
  • Teamfähigkeit und Selbstständigkeit

Bewerbung

Bewerbungsfrist: 20.07.2026. Bewerbungen inklusive Motivationsschreiben und CV an das Personalmanagement, Kennzahl 135, der Universität für Bodenkultur, Peter-Jordan-Straße 70, 1190 Wien; E-Mail: recruiting@boku.ac.at. Bitte Kennzahl unbedingt anführen.

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An der BOKU in Wien untersuchen Forschende im Wasserbaulabor an der Donau, wie sich Hochwasser bändigen lässt. Andere entwickeln Impfstoffe, prüfen die Sicherheit von Lebensmitteln oder erforschen, wie Wälder dem Klimawandel standhalten. Gegründet 1872, ist die BOKU heute Österreichs Universität für Life Sciences und Nachhaltigkeit. Rund 10.000 Studierende lernen hier, knapp 1.900 Vollzeitkräfte halten Lehre und Forschung in Gang.

Seit Anfang 2025 bündeln sechs Departments die Arbeit der Universität. In den Agrarwissenschaften dreht sich vieles um Boden, Pflanzenbau und Tierhaltung. In der Biotechnologie und den Lebensmittelwissenschaften geht es um Enzyme, Impfstoffe und Lebensmittelsicherheit, im Department Landschaft, Wasser und Infrastruktur um Hochwasserschutz, Verkehrswege und Raumplanung. Dazu kommen die Klima- und Biodiversitätsforschung sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft treffen hier unter einem Dach zusammen. In dieser Kombination ist das in Österreich selten.

Hinter dem Forschungsbetrieb steht ein großer Arbeitgeber. Knapp 1.900 Vollzeitäquivalente zählte die BOKU im Wintersemester 2024/25, gut 1.200 davon in der Wissenschaft. Entsprechend breit sind die Berufe. Neben Professorinnen, Doktorandinnen und Laborpersonal beschäftigt die Universität Technikerinnen im Wasserbaulabor, IT-Fachleute, Gärtnerinnen auf der Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf und Verwaltungskräfte in der Studienorganisation. Gearbeitet wird an mehreren Standorten: rund um die Türkenschanze und in der Muthgasse in Wien, am Standort Tulln in Niederösterreich und an Außenstellen wie dem Wasserbaulabor an der Donau.

Die Wurzeln reichen bis 1872 zurück, in die Anfänge als Hochschule für Bodenkultur. Der Schwerpunkt auf erneuerbaren Ressourcen ist seither geblieben. International ist die BOKU über die europäische Hochschulallianz EPICUR mit acht weiteren Universitäten verbunden, ein Teil der Studien wird auf Englisch angeboten. Das Jahresbudget lag 2023 bei rund 255 Millionen Euro, etwa 70 Millionen kamen aus Forschungsprojekten. Wer hier arbeitet, forscht an Fragen, die selten an Aktualität verlieren: sauberes Wasser, sichere Lebensmittel, der Umgang mit Boden und Klima. Geleitet wird die Universität von Rektorin Eva Schulev-Steindl.

An der BOKU in Wien untersuchen Forschende im Wasserbaulabor an der Donau, wie sich Hochwasser bändigen lässt. Andere entwickeln Impfstoffe, prüfen die Sicherheit von Lebensmitteln oder erforschen, wie Wälder dem Klimawandel standhalten. Gegründet 1872, ist die BOKU heute Österreichs Universität für Life Sciences und Nachhaltigkeit. Rund 10.000 Studierende lernen hier, knapp 1.900 Vollzeitkräfte halten Lehre und Forschung in Gang.

Seit Anfang 2025 bündeln sechs Departments die Arbeit der Universität. In den Agrarwissenschaften dreht sich vieles um Boden, Pflanzenbau und Tierhaltung. In der Biotechnologie und den Lebensmittelwissenschaften geht es um Enzyme, Impfstoffe und Lebensmittelsicherheit, im Department Landschaft, Wasser und Infrastruktur um Hochwasserschutz, Verkehrswege und Raumplanung. Dazu kommen die Klima- und Biodiversitätsforschung sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft treffen hier unter einem Dach zusammen. In dieser Kombination ist das in Österreich selten.

Hinter dem Forschungsbetrieb steht ein großer Arbeitgeber. Knapp 1.900 Vollzeitäquivalente zählte die BOKU im Wintersemester 2024/25, gut 1.200 davon in der Wissenschaft. Entsprechend breit sind die Berufe. Neben Professorinnen, Doktorandinnen und Laborpersonal beschäftigt die Universität Technikerinnen im Wasserbaulabor, IT-Fachleute, Gärtnerinnen auf der Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf und Verwaltungskräfte in der Studienorganisation. Gearbeitet wird an mehreren Standorten: rund um die Türkenschanze und in der Muthgasse in Wien, am Standort Tulln in Niederösterreich und an Außenstellen wie dem Wasserbaulabor an der Donau.

Die Wurzeln reichen bis 1872 zurück, in die Anfänge als Hochschule für Bodenkultur. Der Schwerpunkt auf erneuerbaren Ressourcen ist seither geblieben. International ist die BOKU über die europäische Hochschulallianz EPICUR mit acht weiteren Universitäten verbunden, ein Teil der Studien wird auf Englisch angeboten. Das Jahresbudget lag 2023 bei rund 255 Millionen Euro, etwa 70 Millionen kamen aus Forschungsprojekten. Wer hier arbeitet, forscht an Fragen, die selten an Aktualität verlieren: sauberes Wasser, sichere Lebensmittel, der Umgang mit Boden und Klima. Geleitet wird die Universität von Rektorin Eva Schulev-Steindl.

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