Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in mit Doktorat im Forschungs- und Lehrbetrieb (Senior Scientist)

BOKU Wien
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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in mit Doktorat im Forschungs- und Lehrbetrieb (Senior Scientist)

Die Universität für Bodenkultur Wien sucht für das Zentrum für Bioökonomie eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in mit Doktorat im Forschungs- und Lehrbetrieb als Senior Scientist. Kennzahl: 122. Dienstort ist 1190 Wien. Das Beschäftigungsausmaß beträgt 40 Wochenstunden. Die Stelle ist ab 01.09.2026 unbefristet.

Aufgaben

  • Vertretung der Bioökonomieaktivitäten der BOKU nach außen und Organisation der Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Bioökonomie.
  • Koordination der Vernetzung bioökonomierelevanter Forschung BOKU-intern und Vermittlung des Wissens an regionale, nationale und internationale Interessengruppen in Wissenschaft, Industrie, Politik und Gesellschaft.
  • Aktive Mitwirkung an regionalen, nationalen und internationalen bioökonomischen Strategien und Konzepten.
  • Eigenständige Forschungstätigkeit sowie Beteiligung an Aktivitäten der BOKU und relevanter nationaler und internationaler Institutionen, insbesondere bei Projekteinwerbung und Durchführung.
  • Übernahme von Führungsaufgaben, Gestaltung der Ausrichtung des Bereichs Bioökonomie und Vernetzung innerhalb der BOKU.
  • Fachliche Unterstützung und Förderung der Mitarbeiter*innen sowie des facheinschlägigen wissenschaftlichen Nachwuchses.
  • Erhöhung der Sichtbarkeit der BOKU durch leitende Funktionen in nationalen und internationalen Organisationen sowie Publikations-, Vortrags-, Gutachten- und Evaluationstätigkeit.

Aufnahmeerfordernisse

  • Abgeschlossenes Doktorat im naturwissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen Bereich.
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Erwünschte Qualifikationen

  • Inhaltliche Vertrautheit mit dem Thema Bioökonomie, zum Beispiel durch ein facheinschlägiges Studium und/oder Doktorat, vorzugsweise mit naturwissenschaftlich-technischem oder sozioökonomischem Hintergrund.
  • Berufliche Tätigkeit in einem Bereich der Bioökonomie und Forschungserfahrung mit nationaler und internationaler Reputation.
  • Kenntnis nationaler und internationaler Akteur*innen in der Bioökonomie, insbesondere Bildungssektor, außeruniversitäre Einrichtungen, Verbände, Interessenvertretungen, Forschungsförderung und öffentliche Verwaltung.
  • Erfahrung und Befähigung zur Netzwerkbildung, Koordination von Organisations- und Forschungseinheiten, Analyse und Aufbereitung von Informationen sowie Vermittlung komplexer Inhalte an die Öffentlichkeit.
  • Nachweis von Management- und Personalführungskompetenz.
  • Ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit in deutscher und englischer Sprache.
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit.

Gehalt und Benefits

Die Einstufung erfolgt gemäß Univ.-KV, Verwendungsgruppe B1 lit. b. Das Bruttomonatsgehalt beträgt abhängig von der anrechenbaren Vorerfahrung mindestens 5.014,30 Euro brutto, 14 mal jährlich.

Zusätzlich bietet die BOKU ein attraktives Personalentwicklungsprogramm und umfassende Sozialleistungen.

Bewerbung

Bewerbungsfrist ist der 15.07.2026. Bewerbungen sind unter Angabe der Kennzahl 122 an das Personalmanagement der Universität für Bodenkultur, Peter-Jordan-Straße 70, 1190 Wien oder per E-Mail an recruiting@boku.ac.at zu richten.

Die Bewerbung soll Motivationsschreiben, CV, Publikationsliste, Liste von Forschungsprojekten, internationale und europäische Netzwerke im Fachbereich der Ausschreibung sowie Community-Services enthalten.

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Wien

An der BOKU in Wien untersuchen Forschende im Wasserbaulabor an der Donau, wie sich Hochwasser bändigen lässt. Andere entwickeln Impfstoffe, prüfen die Sicherheit von Lebensmitteln oder erforschen, wie Wälder dem Klimawandel standhalten. Gegründet 1872, ist die BOKU heute Österreichs Universität für Life Sciences und Nachhaltigkeit. Rund 10.000 Studierende lernen hier, knapp 1.900 Vollzeitkräfte halten Lehre und Forschung in Gang.

Seit Anfang 2025 bündeln sechs Departments die Arbeit der Universität. In den Agrarwissenschaften dreht sich vieles um Boden, Pflanzenbau und Tierhaltung. In der Biotechnologie und den Lebensmittelwissenschaften geht es um Enzyme, Impfstoffe und Lebensmittelsicherheit, im Department Landschaft, Wasser und Infrastruktur um Hochwasserschutz, Verkehrswege und Raumplanung. Dazu kommen die Klima- und Biodiversitätsforschung sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft treffen hier unter einem Dach zusammen. In dieser Kombination ist das in Österreich selten.

Hinter dem Forschungsbetrieb steht ein großer Arbeitgeber. Knapp 1.900 Vollzeitäquivalente zählte die BOKU im Wintersemester 2024/25, gut 1.200 davon in der Wissenschaft. Entsprechend breit sind die Berufe. Neben Professorinnen, Doktorandinnen und Laborpersonal beschäftigt die Universität Technikerinnen im Wasserbaulabor, IT-Fachleute, Gärtnerinnen auf der Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf und Verwaltungskräfte in der Studienorganisation. Gearbeitet wird an mehreren Standorten: rund um die Türkenschanze und in der Muthgasse in Wien, am Standort Tulln in Niederösterreich und an Außenstellen wie dem Wasserbaulabor an der Donau.

Die Wurzeln reichen bis 1872 zurück, in die Anfänge als Hochschule für Bodenkultur. Der Schwerpunkt auf erneuerbaren Ressourcen ist seither geblieben. International ist die BOKU über die europäische Hochschulallianz EPICUR mit acht weiteren Universitäten verbunden, ein Teil der Studien wird auf Englisch angeboten. Das Jahresbudget lag 2023 bei rund 255 Millionen Euro, etwa 70 Millionen kamen aus Forschungsprojekten. Wer hier arbeitet, forscht an Fragen, die selten an Aktualität verlieren: sauberes Wasser, sichere Lebensmittel, der Umgang mit Boden und Klima. Geleitet wird die Universität von Rektorin Eva Schulev-Steindl.

An der BOKU in Wien untersuchen Forschende im Wasserbaulabor an der Donau, wie sich Hochwasser bändigen lässt. Andere entwickeln Impfstoffe, prüfen die Sicherheit von Lebensmitteln oder erforschen, wie Wälder dem Klimawandel standhalten. Gegründet 1872, ist die BOKU heute Österreichs Universität für Life Sciences und Nachhaltigkeit. Rund 10.000 Studierende lernen hier, knapp 1.900 Vollzeitkräfte halten Lehre und Forschung in Gang.

Seit Anfang 2025 bündeln sechs Departments die Arbeit der Universität. In den Agrarwissenschaften dreht sich vieles um Boden, Pflanzenbau und Tierhaltung. In der Biotechnologie und den Lebensmittelwissenschaften geht es um Enzyme, Impfstoffe und Lebensmittelsicherheit, im Department Landschaft, Wasser und Infrastruktur um Hochwasserschutz, Verkehrswege und Raumplanung. Dazu kommen die Klima- und Biodiversitätsforschung sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft treffen hier unter einem Dach zusammen. In dieser Kombination ist das in Österreich selten.

Hinter dem Forschungsbetrieb steht ein großer Arbeitgeber. Knapp 1.900 Vollzeitäquivalente zählte die BOKU im Wintersemester 2024/25, gut 1.200 davon in der Wissenschaft. Entsprechend breit sind die Berufe. Neben Professorinnen, Doktorandinnen und Laborpersonal beschäftigt die Universität Technikerinnen im Wasserbaulabor, IT-Fachleute, Gärtnerinnen auf der Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf und Verwaltungskräfte in der Studienorganisation. Gearbeitet wird an mehreren Standorten: rund um die Türkenschanze und in der Muthgasse in Wien, am Standort Tulln in Niederösterreich und an Außenstellen wie dem Wasserbaulabor an der Donau.

Die Wurzeln reichen bis 1872 zurück, in die Anfänge als Hochschule für Bodenkultur. Der Schwerpunkt auf erneuerbaren Ressourcen ist seither geblieben. International ist die BOKU über die europäische Hochschulallianz EPICUR mit acht weiteren Universitäten verbunden, ein Teil der Studien wird auf Englisch angeboten. Das Jahresbudget lag 2023 bei rund 255 Millionen Euro, etwa 70 Millionen kamen aus Forschungsprojekten. Wer hier arbeitet, forscht an Fragen, die selten an Aktualität verlieren: sauberes Wasser, sichere Lebensmittel, der Umgang mit Boden und Klima. Geleitet wird die Universität von Rektorin Eva Schulev-Steindl.

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