

Seegasse 9
1090 Wien
Österreich

Rund 8.500 ältere Wienerinnen und Wiener leben in den 30 Häusern zum Leben. Sie werden hier gepflegt, bekocht und durch den Alltag begleitet. Mehr als 4.800 Menschen aus rund 79 Nationen sorgen dafür, dass das funktioniert - rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche.
Die Häuser zum Leben sind der Pflege- und Wohnbereich des Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, eines gemeinnützigen Fonds der Stadt Wien mit Sitz in der Seegasse im 9. Bezirk. Gegründet wurde er 1960 per Beschluss des Wiener Gemeinderats, mit einem klaren Auftrag: ältere Menschen in der Stadt gut wohnen und gut versorgt wissen. Daraus ist über die Jahrzehnte einer der größten Arbeitgeber im Wiener Sozialbereich geworden. Zur Organisation gehören neben den 30 Häusern auch 135 Pensionistenklubs in allen Bezirken, in denen sich rund 25.000 Mitglieder ab 60 treffen. Die Arbeit verteilt sich auf sehr unterschiedliche Berufe. In den Stationen versorgen diplomierte Pflegekräfte und Pflegeassistentinnen die Bewohnerinnen und Bewohner, in den hauseigenen Küchen kochen Köchinnen und Köche täglich frisch, dazu kommen Haustechnik, Reinigung und Verwaltung. Die Geschäftsführung liegt seit 2021 bei Christian Hennefeind, Präsident des Fonds-Vorstands ist der amtsführende Stadtrat für Gesundheit und Soziales. Auffällig für die Branche: Die Gehälter stehen offen auf der Karriereseite. Eine diplomierte Pflegekraft startet dort mit über 3.700 Euro brutto, eine Pflegeassistenz mit über 3.200 Euro (jobs.kwp.at, abgerufen Juni 2026). Wer einsteigen will, kann das über Lehre, Praktikum oder Traineeprogramme tun, und Aus- und Weiterbildung ist im Haus angelegt. Die öffentliche Trägerschaft durch die Stadt Wien gibt dem Ganzen ein Fundament, das in der Pflege nicht selbstverständlich ist.
Seegasse 9
1090 Wien
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