

Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1
1020 Wien
Österreich

Die NÖM-Milch aus dem Kühlregal, die Tageszeitung Kurier und ein gutes Stück der österreichischen Bankenlandschaft haben etwas gemeinsam: Dahinter steht die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien. Sie ist eine der größten privaten Beteiligungsholdings des Landes und verwaltet von Wien aus Anteile an Unternehmen quer durch die Wirtschaft. Eine klassische Filialbank, an die viele beim Namen Raiffeisen zuerst denken, ist sie also nicht.
Das Geschäftsmodell ist schnell erklärt: Die Holding investiert in Unternehmen und begleitet sie über Jahre als Eigentümerin. Manche ihrer Beteiligungen kennt fast jeder. Im Bankgeschäft gehört ihr die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, über die sie rund ein Viertel an der börsennotierten Raiffeisen Bank International hält. Bei den Lebensmitteln reicht die Spanne vom Molkereibetrieb NÖM bis zum Zuckerkonzern Agrana. Dazu kommen Engagements in der Gesundheitswirtschaft, bei Infrastruktur und Energie sowie im Mediengeschäft, wo die Gruppe etwa am Kurier beteiligt ist.
Die Zahlen zeigen die Dimension. In Summe kommt die Gruppe auf eine Bilanzsumme von 37,5 Milliarden Euro, das Konzernergebnis lag zuletzt bei 462,3 Millionen Euro (Stand 31. Dezember 2025). Der Sitz ist Wien, die Rechtsform eine registrierte Genossenschaft. Die Wurzeln reichen ins 19. Jahrhundert zurück, zur Selbsthilfe-Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. An der Spitze steht seit 2012 Obmann Erwin Hameseder.
Für Bewerberinnen und Bewerber ist das Haus vor allem eine Adresse für kaufmännische und wirtschaftsnahe Berufe. Wer Beteiligungen betreut, arbeitet an der Schnittstelle von Finanzierung, Controlling und Strategie. Daneben sichern Fachleute aus Recht, Compliance und Risikomanagement die vielen Töchter ab. Das Unternehmen trägt das Zertifikat als familienfreundlicher Betrieb (berufundfamilie) und schreibt seine Stellen über raiffeisenbank.jobs aus. Wie viele Menschen die Holding selbst beschäftigt, weist sie öffentlich nicht gesondert aus. Ihren größten Eigentümeranteil halten die niederösterreichischen Raiffeisenbanken, die operative Bankarbeit vor Ort leistet die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien.
Die NÖM-Milch aus dem Kühlregal, die Tageszeitung Kurier und ein gutes Stück der österreichischen Bankenlandschaft haben etwas gemeinsam: Dahinter steht die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien. Sie ist eine der größten privaten Beteiligungsholdings des Landes und verwaltet von Wien aus Anteile an Unternehmen quer durch die Wirtschaft. Eine klassische Filialbank, an die viele beim Namen Raiffeisen zuerst denken, ist sie also nicht.
Das Geschäftsmodell ist schnell erklärt: Die Holding investiert in Unternehmen und begleitet sie über Jahre als Eigentümerin. Manche ihrer Beteiligungen kennt fast jeder. Im Bankgeschäft gehört ihr die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, über die sie rund ein Viertel an der börsennotierten Raiffeisen Bank International hält. Bei den Lebensmitteln reicht die Spanne vom Molkereibetrieb NÖM bis zum Zuckerkonzern Agrana. Dazu kommen Engagements in der Gesundheitswirtschaft, bei Infrastruktur und Energie sowie im Mediengeschäft, wo die Gruppe etwa am Kurier beteiligt ist.
Die Zahlen zeigen die Dimension. In Summe kommt die Gruppe auf eine Bilanzsumme von 37,5 Milliarden Euro, das Konzernergebnis lag zuletzt bei 462,3 Millionen Euro (Stand 31. Dezember 2025). Der Sitz ist Wien, die Rechtsform eine registrierte Genossenschaft. Die Wurzeln reichen ins 19. Jahrhundert zurück, zur Selbsthilfe-Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. An der Spitze steht seit 2012 Obmann Erwin Hameseder.
Für Bewerberinnen und Bewerber ist das Haus vor allem eine Adresse für kaufmännische und wirtschaftsnahe Berufe. Wer Beteiligungen betreut, arbeitet an der Schnittstelle von Finanzierung, Controlling und Strategie. Daneben sichern Fachleute aus Recht, Compliance und Risikomanagement die vielen Töchter ab. Das Unternehmen trägt das Zertifikat als familienfreundlicher Betrieb (berufundfamilie) und schreibt seine Stellen über raiffeisenbank.jobs aus. Wie viele Menschen die Holding selbst beschäftigt, weist sie öffentlich nicht gesondert aus. Ihren größten Eigentümeranteil halten die niederösterreichischen Raiffeisenbanken, die operative Bankarbeit vor Ort leistet die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien.
Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1
1020 Wien
Österreich