Johann-Böhm-Platz 1
1020 Wien
Österreich

Rund 133.000 Menschen vertritt die Gewerkschaft vida, Lokführerinnen ebenso wie Flugbegleiter, Rettungssanitäter oder Reinigungskräfte. Sie ist die Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft Österreichs und eine der sieben Fachgewerkschaften im Österreichischen Gewerkschaftsbund. Wer hier arbeitet, steht auf der Seite der Beschäftigten.
Die Gewerkschaft vida verhandelt Kollektivverträge, berät Mitglieder bei Konflikten am Arbeitsplatz und vertritt Beschäftigte vor Gericht. Entstanden ist sie 2006, als sich die traditionsreiche Eisenbahnergewerkschaft mit zwei weiteren Gewerkschaften aus dem Dienstleistungsbereich zusammenschloss. Ihren Sitz hat sie im Wiener Gewerkschaftshaus am Johann-Böhm-Platz 1, gemeinsam mit dem ÖGB. Vorsitzender ist Roman Hebenstreit, im November 2024 wiedergewählt.
Die Bandbreite der Branchen ist groß. Auf der Schiene betreut vida Lokführer und Zugbegleiterinnen, in der Luftfahrt Pilotinnen und Flugbegleiter, dazu kommen Rettungssanitäter, Beschäftigte im Tourismus und im privaten Sicherheitsdienst. Mehr als 75 Berufsgruppen kommen so zusammen, Menschen aus über 100 Nationen, vom Lehrling bis zur Pensionistin.
Als Arbeitgeberin sucht vida vor allem Menschen, die andere vertreten wollen. Gewerkschaftssekretärinnen und -sekretäre betreuen Betriebe und Mitglieder, dazu arbeiten Fachleute aus Recht, Kommunikation und Verwaltung im Haus. Gearbeitet wird in Wien und in Regionalbüros über die Bundesländer verteilt. Hinter vida steht mit dem ÖGB die Dachorganisation der österreichischen Gewerkschaften, was für eine stabile organisatorische Basis sorgt. Genaue Beschäftigtenzahlen des Apparats veröffentlicht die Gewerkschaft nicht. Rund 133.000 Mitglieder zählt vida, Stand Ende 2025.
Johann-Böhm-Platz 1
1020 Wien
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