Trabrennstraße 6 - 8
1020 Wien
Österreich

An rund 1.700 Tankstellen in acht Ländern Europas tanken jeden Tag Millionen Menschen bei OMV. Doch das ist nur die sichtbarste Seite eines Konzerns, der Erdöl und Erdgas fördert, Kraftstoffe raffiniert und Vorprodukte für die Kunststoffindustrie herstellt. Die Zentrale steht seit 1956 in Wien. Von dort aus arbeitet OMV heute in rund 30 Ländern.
Gegründet wurde das Unternehmen 1956 als Österreichische Mineralölverwaltung. Aus dem einstigen Staatsbetrieb ist ein international tätiger, an der Wiener Börse notierter Konzern geworden, der zu den größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs zählt. Rund 22.300 Menschen arbeiten für OMV (Stand 2024). Sie verteilen sich über gut zwei Dutzend Länder.
Das Geschäft ruht auf drei Säulen, und jede bringt eigene Berufe mit sich. In der Förderung suchen Geolog:innen und Reservoir-Ingenieur:innen nach Öl und Gas – in Mittel- und Osteuropa, im Nahen Osten und in der Nordsee. In den Raffinerien, etwa im niederösterreichischen Schwechat südöstlich von Wien, steuern Verfahrenstechniker:innen und Chemiker:innen die Anlagen, in denen aus Rohöl Kraftstoffe und chemische Grundstoffe entstehen. Und im Handel sorgen Logistik- und Vertriebsleute dafür, dass der Sprit an die Stationen kommt. Dazu kommen die klassischen Konzernfunktionen in der Wiener Zentrale, vom Handel über Finanzen bis zur IT.
OMV steht nicht allein. Der Konzern hält 51,2 Prozent an der rumänischen OMV Petrom und 50 Prozent an Borouge International, einem Hersteller von Kunststoffen (Stand 2025). Diese Beteiligungen geben dem Unternehmen Gewicht über Österreich hinaus und eröffnen Mitarbeitenden ein internationales Arbeitsumfeld mit Standorten quer über Europa und darüber hinaus.
Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das eine große Bandbreite an Tätigkeiten unter einem Dach: technische und naturwissenschaftliche Berufe an den Förder- und Raffineriestandorten, kaufmännische Rollen im Vertrieb und in der Verwaltung, dazu ein Konzern mit fast sieben Jahrzehnten Geschichte und einer festen Verankerung im heimischen Markt. Gefördert wird in der Nordsee, raffiniert in Niederösterreich, getankt an rund 1.700 Stationen in acht Ländern.
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