Betriebsassistent*in im BOKU Wasserbaulabor - Externe Koordination

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Betriebsassistent*in im BOKU Wasserbaulabor - Externe Koordination

Am Department für Landschaft, Wasser und Infrastruktur, Institut für Wasserbau, Hydraulik und Fließgewässerforschung kommt es zur Besetzung einer Stelle als Betriebsassistent*in im BOKU Wasserbaulabor - Externe Koordination.

Kennzahl: 155

Beschäftigungsausmaß: 20 Wochenstunden, eine Aufstockung auf bis zu 40 Wochenstunden durch Drittmittel ist möglich.

Dauer des Dienstverhältnisses: ab 01.09.2026, befristet bis 28.02.2027, mit Option auf unbefristete Verlängerung.

Arbeitsort: 1200 Wien, Am Brigittenauer Sporn 3

Einstufung: gemäß Univ.-KV, Verwendungsgruppe IVa

Bruttomonatsgehalt: abhängig von der anrechenbaren Vorerfahrung mindestens EUR 1.725,20 für 20 Wochenstunden, 14-mal jährlich.

Aufgaben

  • Assistenz der wissenschaftlichen Leitung des BOKU Wasserbaulabors bei Betriebsangelegenheiten nach außen
  • Assistenz bei der Entwicklung von Strategien betreffend die Weiterentwicklung der Forschungsinfrastruktur, bei der Projektakquise für zukünftige Projekte und Partner*innennetzwerkpflege
  • Contact Point für Anfragen aus dem In- und Ausland betreffend Forschungsmöglichkeiten in der Forschungsinfrastruktur
  • Contact Point für Regionalkoordinator*innen und Verwaltungsbehörden der EU-Programme, Abrechnungsangelegenheiten sowie Kontakt zu nationalen ko-finanzierenden Stellen und BOKU-internen Einheiten
  • Öffentlichkeitsarbeit und Presse- und Medienbetreuung, Social Media
  • Koordination der Kooperation mit anderen Wasserbaulaboren
  • Administrative Koordination und Kontrollfunktion in EU-Strukturfonds-, HORIZON- und nationalen Projekten sowie Sicherstellung der Berichtspflichten der EU-Förderprogramme
  • Erstellung, Überarbeitung und Aktualisierung von Webinhalten
  • Eigenständiger Aufgabenbereich; nach umfassender Einschulung und in Absprache auch Homeofficetätigkeiten möglich

Erwünschte Qualifikationen

  • Abgeschlossenes einschlägiges naturwissenschaftliches, technisches, wirtschaftliches oder wissenschaftlich-administratives Studium, Uni oder FH, Masterniveau
  • Wissenschaftliche, kaufmännische, rechtliche, technische und organisatorische Erfahrung
  • Hands-on-Mentalität, Teamfähigkeit, Empathie und Kommunikationsstärke
  • Ergebnisorientierte Arbeitsweise und Durchsetzungsfähigkeit
  • Ausgeprägte analytische und konzeptionelle Fähigkeiten
  • Organisationsfähigkeit und Termintreue
  • Wenn möglich fundierte einschlägige Erfahrung in Koordination, Management und Organisation von EU-Projekten, insbesondere Horizon Europe und EU-Strukturfondsprojekte
  • Wenn möglich Erfahrung in der Anbahnung und Planung von EU-geförderten Projekten und Erfahrungen mit Audits durch First- und Second-Level-Kontrollstellen
  • Verständnis technischer, ökologischer und sozioökonomischer Zusammenhänge und Interesse an interdisziplinärer Kooperation
  • Gute IT-Kenntnisse, MS Office, GIS und SAP von Vorteil
  • Sprachkenntnisse: Deutsch C2 und Englisch C1

Bewerbung

Erscheinungstermin: 05.08.2026. Bewerbungsfrist: 15.08.2026.

Bewerbungen inklusive Motivationsschreiben, Lebenslauf und Projektliste inklusive Rolle in den Projekten an das Personalmanagement, Kennzahl 155, der Universität für Bodenkultur, Peter-Jordan-Straße 70, 1190 Wien; E-Mail: recruiting@boku.ac.at. Bitte Kennzahl unbedingt anführen.

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An der BOKU in Wien untersuchen Forschende im Wasserbaulabor an der Donau, wie sich Hochwasser bändigen lässt. Andere entwickeln Impfstoffe, prüfen die Sicherheit von Lebensmitteln oder erforschen, wie Wälder dem Klimawandel standhalten. Gegründet 1872, ist die BOKU heute Österreichs Universität für Life Sciences und Nachhaltigkeit. Rund 10.000 Studierende lernen hier, knapp 1.900 Vollzeitkräfte halten Lehre und Forschung in Gang.

Seit Anfang 2025 bündeln sechs Departments die Arbeit der Universität. In den Agrarwissenschaften dreht sich vieles um Boden, Pflanzenbau und Tierhaltung. In der Biotechnologie und den Lebensmittelwissenschaften geht es um Enzyme, Impfstoffe und Lebensmittelsicherheit, im Department Landschaft, Wasser und Infrastruktur um Hochwasserschutz, Verkehrswege und Raumplanung. Dazu kommen die Klima- und Biodiversitätsforschung sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft treffen hier unter einem Dach zusammen. In dieser Kombination ist das in Österreich selten.

Hinter dem Forschungsbetrieb steht ein großer Arbeitgeber. Knapp 1.900 Vollzeitäquivalente zählte die BOKU im Wintersemester 2024/25, gut 1.200 davon in der Wissenschaft. Entsprechend breit sind die Berufe. Neben Professorinnen, Doktorandinnen und Laborpersonal beschäftigt die Universität Technikerinnen im Wasserbaulabor, IT-Fachleute, Gärtnerinnen auf der Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf und Verwaltungskräfte in der Studienorganisation. Gearbeitet wird an mehreren Standorten: rund um die Türkenschanze und in der Muthgasse in Wien, am Standort Tulln in Niederösterreich und an Außenstellen wie dem Wasserbaulabor an der Donau.

Die Wurzeln reichen bis 1872 zurück, in die Anfänge als Hochschule für Bodenkultur. Der Schwerpunkt auf erneuerbaren Ressourcen ist seither geblieben. International ist die BOKU über die europäische Hochschulallianz EPICUR mit acht weiteren Universitäten verbunden, ein Teil der Studien wird auf Englisch angeboten. Das Jahresbudget lag 2023 bei rund 255 Millionen Euro, etwa 70 Millionen kamen aus Forschungsprojekten. Wer hier arbeitet, forscht an Fragen, die selten an Aktualität verlieren: sauberes Wasser, sichere Lebensmittel, der Umgang mit Boden und Klima. Geleitet wird die Universität von Rektorin Eva Schulev-Steindl.

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