Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Referat 2/3 Psychometrie und Methoden

Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen
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Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Referat 2/3 Psychometrie und Methoden

Sie interessieren sich für nationale/internationale Kompetenzerhebungen und für die Qualitätssicherung von eingesetzten Testinstrumenten, Testverfahren und Testkonstrukten im österreichischen Schulwesen? Dann bewerben Sie sich als Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Referat 2/3 Psychometrie und Methoden am Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) in Salzburg.

Das IQS sucht ab 17.9.2026 eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter in Vollzeit 40 Wochenstunden als Ersatzkraft.

Das Monatsentgelt beträgt mindestens EUR 3.868,60 brutto bei 40 Wochenstunden in der Einstiegsstufe.

Grunddaten

  • Dienststelle: IQS – Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen
  • Dienstort: 5020 Salzburg, Alpenstraße 121
  • Vertragsart: Befristet
  • Beschäftigungsausmaß: Vollzeit
  • Beginn der Tätigkeit: 17.9.2026
  • Ende der Bewerbungsfrist: 19.8.2026
  • Referenzcode: BMB-26-3390

Aufgaben und Tätigkeiten

  • Koordination und Kontrolle der Entwicklungsprozesse im Fachbereich Psychometrie und Methoden, einschließlich Mitwirkung an referats- bzw. abteilungsübergreifenden Projekten zu nationalen Schülerleistungsstudien sowie Zusammenarbeit mit Softwareentwicklungsteams und Stakeholdern.
  • Sicherstellung der vorgegebenen Qualitätsstandards für Produkte im Fachbereich Psychometrie, insbesondere Unterstützung und eigenständige Durchführung psychometrischer Datenanalysen von Feldtestungen.
  • Sicherstellung von Code-Qualität, Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit der Skripte.
  • Mitwirkung an Implementierungsmaßnahmen, vor allem im Bereich der automatisierten Rückmeldungserzeugung mittels R und R Markdown.
  • Weiterentwicklung und Pflege datengetriebener Lösungen mit R sowie Sicherung der methodisch-wissenschaftlichen Qualität von Testinstrumenten, Testverfahren und Testkonstrukten.

Erfordernisse

  • Österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt.
  • Abgeschlossenes Studium mit Schwerpunkt in Datenanalyse, Psychometrie oder Statistik, zum Beispiel Soziologie, Psychologie, Data Science, Mathematik oder Erziehungswissenschaft.
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift.
  • Fundierte Kenntnisse in statistischen und psychometrischen Methoden und Analyseverfahren.
  • Sehr gute Kenntnisse in R und gängigen Erweiterungen wie tidyverse und R Markdown.
  • Gute Kenntnisse der psychologischen Testtheorie.
  • Sehr gute Kenntnisse in der strukturierten Aufbereitung quantitativer Daten mittels R und MS Excel.
  • Grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen mit Datenbanken (SQL), Versionsverwaltungstools (Git) und LaTeX bzw. Offenheit und Lernmotivation.
  • Motivation, Belastbarkeit, Kommunikations- und Teamfähigkeit.

Was bieten wir?

  • Interessantes Aufgabenfeld mit gesellschaftlichem Mehrwert.
  • Sinnstiftende Tätigkeit in einem kollegialen Team und wertschätzenden Umfeld.
  • Stabiler und verlässlicher Arbeitgeber mit den Vorteilen des öffentlichen Dienstes.
  • Umfangreiche Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten mit eigener Verwaltungsakademie des Bundes.
  • Gleitzeitregelung und familienfreundliche Rahmenbedingungen.
  • Flexibles Home-Office-Konzept.
  • Essenszuschuss, Fahrtkosten- und Kinderzuschuss sowie zusätzliche betriebliche Pensionsvorsorge.
  • Sehr gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Parkmöglichkeiten und moderne IT-Ausstattung.

Bewerbung

Bewerbungen haben innerhalb der Bewerbungsfrist ausschließlich online über die Jobbörse der Republik Österreich zu erfolgen.

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Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen

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5020 Salzburg
Österreich

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Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen

Salzburg

Jedes Jahr lösen Zehntausende Kinder und Jugendliche in ganz Österreich dieselben Aufgaben in Deutsch, Mathematik und Englisch. Konzipiert, ausgewertet und wissenschaftlich verantwortet werden diese Kompetenzerhebungen in Salzburg, beim Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS). Das Institut liefert dem Bildungsministerium die Daten, auf denen bildungspolitische Entscheidungen aufbauen. Wer hier arbeitet, misst nicht abstrakte Zahlen, sondern die Lernstände einer ganzen Schülergeneration.

Das IQS ist eine nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Bildung und ging am 1. Juli 2020 aus dem früheren BIFIE hervor. Seine gesetzliche Grundlage ist das IQS-Gesetz, im Nationalrat 2019 beschlossen. Der Auftrag lässt sich in einem Satz sagen: Qualität im Schulsystem messen und wissenschaftlich absichern. Konkret heißt das die individuelle Kompetenzmessung iKM PLUS, mit der in der vierten und achten Schulstufe überprüft wird, ob die Bildungsstandards erreicht werden. Dazu kommt die österreichische Beteiligung an internationalen Vergleichsstudien wie PISA, PIRLS, TIMSS und TALIS. Auch der Nationale Bildungsbericht entsteht unter Mitwirkung des Instituts; die jüngste Ausgabe wurde Ende 2024 veröffentlicht.

Hinter diesen Erhebungen steckt echte Facharbeit. Das Institut gliedert sich in drei Bereiche: wissenschaftliche Produkte wie Testentwicklung und Fachdidaktik, wissenschaftliche Services mit Datenmanagement und Psychometrie sowie Verwaltung und IT. Entsprechend breit sind die Berufsfelder. Testentwicklerinnen für Deutsch, Mathematik und Englisch arbeiten hier neben Statistikern, die Millionen Testergebnisse auswerten. Softwareentwickler bauen die Plattformen für die Online-Testungen, während in der Forschungsdatenbibliothek Datensätze für die weitere wissenschaftliche Nutzung aufbereitet werden. Für Menschen aus Bildungsforschung, Psychologie, Statistik oder Fachdidaktik ist das ein seltener Ort, an dem Forschung direkt in die Praxis von rund einer Million Schülerinnen und Schülern wirkt.

Der Charakter als Arbeitgeber ergibt sich aus dieser Stellung. Als Institut des Bundes bietet das IQS die Verlässlichkeit einer öffentlichen Einrichtung und einen Auftrag, der über einzelne Regierungsperioden hinaus Bestand hat. Wissenschaftliche Unabhängigkeit ist dabei kein Schlagwort: Ein wissenschaftlicher Beirat mit nationalen und internationalen Fachleuten begleitet die Methodik, und das Institut ist Mitglied der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität. Geleitet wird es von Direktor Robert Klinglmair. Der Sitz liegt an der Alpenstraße im Süden von Salzburg. Eine öffentliche Angabe zur genauen Mitarbeiterzahl ließ sich nicht ermitteln.

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