Lehre Milchtechnologie

Pinzgau Milch Produktions GmbH
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Lehre Milchtechnologie

Milchtechnologen/Milchtechnologinnen sind Experten, wenn es um Milch geht, vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Der Erfolg ihrer Arbeit spiegelt sich im Geschmack und der Qualität der hergestellten Produkte wider. Die umfangreiche Produktpalette im Bereich der Milcherzeugnisse macht diesen Lehrberuf so anspruchsvoll und vielseitig.

Milchtechnologie

Ausbildungsschwerpunkte

  • Verarbeitung von Rohmilch zu Trinkmilch und anderen Milchprodukten, z. B. Joghurt, Butter oder Käse sowie Functional Drinks
  • Bearbeitung der Rohmilch mit verschiedenen Technologien
  • Bedienung und Überwachung von computergesteuerten Produktionsanlagen
  • Einhaltung der Hygienerichtlinien und Desinfektion der Arbeitsgeräte und Maschinen
  • Laufende Qualitätskontrolle der Produkte
  • Verpackung und Lagerung der Produkte

Ausbildungsablauf

Die Lehre ist eine duale Ausbildung. Im Betrieb geht es um die Vermittlung praxisrelevanter und berufsspezifischer Kenntnisse und Fähigkeiten. Dabei setzt Pinzgau Milch auf ein rotierendes System, in dem alle relevanten Abteilungen durchlaufen werden. Einmal im Jahr besuchen die Lehrlinge für 10 Wochen die Berufsschule in Rotholz zur Vermittlung des entsprechenden fachtheoretischen Wissens.

Anforderungen

  • Gutes Abschlusszeugnis der Pflichtschule
  • Freude am Umgang mit Lebensmitteln
  • Technologisches und technisches Verständnis
  • Guter Geschmacks- und Geruchssinn
  • Handwerkliche Geschicklichkeit
  • Körperliche Fitness
  • Sinn für Sauberkeit und Hygiene

Lehrzeit: 3 Jahre

  • Entlohnung nach dem KV für genossenschaftliche Molkereien
  • 1. Lehrjahr 978 Euro, 2. Lehrjahr 1.257,50 Euro, 3. Lehrjahr 1.816,50 Euro monatlich brutto
  • Erwachsenenlehre ab 18 Jahren: 2.407 Euro plus Zuschläge
  • Zahlreiche Benefits und zusätzlich 40 Euro Einkaufsguthaben monatlich im Abholmarkt

Bewerbungsprozess

Bewerbungsunterlagen: Sende deine vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen per Mail oder Post an bewerbung@pinzgaumilch.at, Telefon 06542/68266 164, Pinzgau Milch, Saalfeldnerstraße 2, 5751 Maishofen.

Bewerbungsgespräch: Wenn die Unterlagen überzeugen, folgt eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Schnuppertage: Passt das Profil zum Lehrberuf, besteht die Gelegenheit, bei Schnuppertagen die Arbeit und den Alltag im Betrieb kennenzulernen.

Entscheidung: Nach den Schnuppertagen erfolgt zeitnah eine Entscheidung zur Bewerbung.

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Pinzgau Milch Produktions GmbH

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Pinzgau Milch Produktions GmbH

Maishofen

Rund 1.000 Bauernfamilien im Pinzgau bringen ihre Milch nach Maishofen. Dort verarbeitet die Pinzgau Milch Produktions GmbH sie zu Milch, Käse und Joghurt, gut 120 Millionen Kilogramm im Jahr. Die meisten Höfe sind klein, im Schnitt zwölf Kühe. Aus dieser Nähe zieht das Unternehmen seit Jahrzehnten seine Stärke.

Die Geschichte reicht bis 1934 zurück, als sich 24 Bauern im Raum Saalfelden zusammentaten. 1958 wurde daraus die Pinzgauer Molkerei, seit 1962 wird in Maishofen verarbeitet. Heute arbeiten hier rund 240 Menschen. Molkereifachleute und Käser bedienen die Anlagen, im Labor prüfen Lebensmitteltechniker die einzelnen Chargen, und in Verwaltung, Vertrieb und Logistik organisiert die Belegschaft den Weg vom Hof bis ins Regal.

Ein großer Teil der Milch stammt aus Bio- und Heumilchbetrieben. 58 Prozent sind Bio, 23 Prozent Bio-Heumilch. Damit die Ware in den Handel darf, halten die Standorte Zertifizierungen wie IFS, BRC und das AMA-Gütesiegel. Für die Beschäftigten bedeutet das geregelte Abläufe und regelmäßige Schulungen. Die Produkte bleiben nicht im Tal: 47 Prozent des Umsatzes gehen in den Export.

Zu Pinzgau Milch gehört auch die Sennerei Kaiserwinkl im Tiroler Kössen, 1939 gegründet und 2013 neu gebaut. Dort entstehen alpine Käsespezialitäten, und im Werksverkauf werden sie direkt an die Kundschaft verkauft. So verteilt sich die Arbeit über zwei Bundesländer, Salzburg und Tirol.

Ende 2025 haben Pinzgau Milch und die SalzburgMilch angekündigt, künftig gemeinsame Wege zu gehen. Zusammen kämen die beiden Molkereien auf rund 700 Beschäftigte und etwa 3.400 Milchlieferanten; die Wettbewerbsbehörden müssen dem Schritt noch zustimmen. Die Standorte in Maishofen und Kössen bleiben bestehen, das haben beide Seiten festgehalten. Für Bewerberinnen und Bewerber steht damit ein regional verwurzelter Betrieb mit langer Tradition, der zugleich Teil eines größeren Molkereiverbunds wird. Rund die Hälfte der angelieferten Milch trägt ein Bio-Siegel, und die Höfe dahinter zählen im Schnitt zwölf Kühe.

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