Projektleiter:in Kanalbau und Stadtentwässerung

Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB)
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Projektleiter:in Kanalbau und Stadtentwässerung

Die IKB liefert intelligente Energie- und Infrastrukturlösungen und treibt damit die positive Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraums von Innsbruck und Tirol voran. Starten Sie jetzt Ihre Karriere in einem der größten Unternehmen Tirols!

Ihre Aufgaben:

Als Projektleiter:in im Kanalbau gestalten Sie aktiv die Weiterentwicklung einer leistungsfähigen und nachhaltigen Abwasserinfrastruktur in Innsbruck. In der Abteilung Kanal des Geschäftsbereichs Abwasser übernehmen Sie Verantwortung für die Planung, Umsetzung und Erhaltung von Projekten rund um das rund 256 km lange öffentliche Kanalnetz.

  • Planung und Abwicklung von Projekten in der Siedlungswasserwirtschaft und Stadtentwässerung
  • Erstellung von Ausschreibungen und Mitwirkung bei Vergabeverfahren
  • Örtliche Bauaufsicht sowie Termin-, Kosten- und Qualitätskontrolle
  • Leitung und Koordination gewerksübergreifender Infrastrukturprojekte
  • Vertretung der IKB als Auftraggeber:in bei Behördenverfahren, insbesondere wasserrechtlichen Verhandlungen
  • Koordination der Projektbeteiligten aus Fachabteilungen, Planungsbüros, Behörden und ausführenden Unternehmen

Was Sie mitbringen:

  • Erfolgreich abgeschlossene technische Ausbildung, z.B. HTL, UNI/FH mit Schwerpunkt Bauingenieurwesen, Kulturtechnik oder Wasserwirtschaft, oder eine vergleichbare technische Ausbildung
  • Berufserfahrung im Bereich Stadtentwässerung, Siedlungswasserwirtschaft oder Tiefbau von Vorteil
  • Sicherer Umgang mit MS-Office sowie Kenntnisse in AutoCAD und SAP von Vorteil
  • Interesse daran, eigenverantwortlich anspruchsvolle Infrastrukturprojekte zu planen und umzusetzen
  • Selbstständige, strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein
  • Führerschein der Klasse B

Was Sie bei uns erwartet:

  • Monatsbruttogehalt lt. Kollektivvertrag für Arbeiter:innen und Angestellte der IKB ab € 4.000,- bei 38,5 Wochenstunden; Fachexpert:innen erhalten eine Überzahlung je nach Qualifikation und Erfahrung
  • Attraktive und flexible Arbeitszeiten mit Gleitzeitrahmen von 6:30 Uhr bis 20:00 Uhr ohne Kernzeiten
  • Möglichkeit für Homeoffice und Mobiles Arbeiten bis zu 3 Tage in der Woche
  • Wochenende ab Freitagmittag
  • Zusätzliche Freizeittage nach Betriebszugehörigkeit
  • Essenszuschuss bei vielen Partnerrestaurants
  • Klimaticket Tirol oder Fahrtkostenzuschuss
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Kinderzulage sowie Kinderkrippenplätze
  • Günstiges Bikeleasing
  • Abwechslungsreiches, innovatives und interessantes Aufgabengebiet
  • Sehr gutes Betriebsklima und ansprechendes Arbeitsumfeld
  • Umfassende Einschulung sowie Buddyprogramm
  • Laufende Aus- und Weiterbildung
  • Attraktive Prämienmodelle und Mitarbeitervergünstigungen
  • Betriebsarzt und umfangreiche Gesundheitsmaßnahmen
  • Mitarbeitendenevents

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Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen!

Allgemeiner Kontakt: Innsbrucker Kommunalbetriebe AG, Geschäftsbereich Personal, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck

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Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB)

Innsbruck

Rund 167.500 Menschen in Innsbruck und den Nachbargemeinden trinken Wasser aus der Mühlauer Quelle, das die IKB durch 458 Kilometer Leitungen schickt. Aufbereitet werden muss davon fast nichts. Am anderen Ende der Stadt reinigt die Kläranlage in der Roßau jedes Jahr 20 Millionen Kubikmeter Abwasser, für Innsbruck und 18 Umlandgemeinden. Dazwischen liegt so ziemlich alles, was eine Stadt am Laufen hält.

Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG liefert Strom und Trinkwasser, entsorgt Abwasser und Abfall, baut das Glasfasernetz aus und betreibt die städtischen Bäder. Vieles davon greift ineinander. In den Faultürmen der Kläranlage entsteht seit 1976 aus Klärschlamm und Bioabfall Biogas, zwei Blockheizkraftwerke machen daraus rund vier Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr, und die überschüssige Wärme heizt das Hallenbad im Olympischen Dorf.

Hinter dem Unternehmen stehen zwei Eigentümer: die Stadt Innsbruck mit 50 Prozent plus einer Aktie und die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG mit dem Rest. Als Aktiengesellschaft gibt es die IKB seit 1994, die Aufgaben selbst sind deutlich älter. 1858 nahm die Stadt ein Gaswerk für die Straßenbeleuchtung in Betrieb, 1890 folgte die Wasserversorgung, 1897 der erste Strom aus Wasserkraft. Im Geschäftsjahr 2025 beschäftigte die IKB AG im Durchschnitt 821 Menschen bei 263 Millionen Euro Umsatz, im Konzern mit den Beteiligungen waren es 1.814 Beschäftigte und 387 Millionen Euro (ikb.at, Daten und Fakten, abgerufen 31.07.2026).

Die Berufe verteilen sich über das ganze Stadtgebiet. Netzmonteure arbeiten an Leitungen und Trafostationen, im Labor der Kläranlage wird kontrolliert, was zurück in den Inn fließt, und am Firmensitz in der Salurner Straße planen Projektleiterinnen den nächsten Abschnitt des Glasfaserausbaus. Dazu kommen kaufmännische Aufgaben in Verwaltung, Kundenservice und Projektmanagement.

Ausgebildet wird im eigenen Haus. Vier Lehrberufe bietet die IKB an, darunter Elektrotechnik und Metalltechnik, mit eigener Lehrwerkstätte und einem Übungspark im Freien, in dem unter realen Bedingungen gearbeitet wird. Die Lehrlinge wechseln jährlich die Sparte und sehen so Wasser, Energie, IT und Abfallwirtschaft von innen. Die Lehre mit Matura zahlt das Unternehmen. Als ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb ist die IKB seit 2001 zertifiziert, rund 65 Praktikums- und Ferialstellen vergibt sie pro Jahr.

In vielen Bereichen gilt Gleitzeit mit kurzem Freitag, bis zu drei Tage Homeoffice pro Woche sind möglich, und vom Klimaticket Region übernimmt die IKB 90 Prozent. Seit 2015 trägt das Unternehmen das BGF-Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung, seit 2018 nennt es sich Top Employer Austria. Zu Gehaltsbändern oder Fluktuation veröffentlicht die IKB keine Zahlen. Was sie veröffentlicht, ist die Wasserbilanz: 6,6 Prozent Verlust im Leitungsnetz, gegenüber rund 10 Prozent im österreichischen Schnitt.

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