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2 Autonome Fahrzeuge Jobs
Tätigkeiten in einer modernen und wachsenden Expert:innen-Organisation Flexible Arbeitszeiteinteilung durch unser Gleitzeitsystem sowie Option zu 40% Homeoffice nach der…
Tätigkeiten in einer modernen und wachsenden Expert:innen-Organisation Flexible Arbeitszeiteinteilung durch unser Gleitzeitsystem sowie Option zu 40% Homeoffice nach der Einarbeitungsphase Freiwillige Sozialleistunge …
tecAI
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Autonome Fahrzeuge: ein Berufsfeld zwischen Fahrzeugtechnik und Software
Automatisiertes Fahren ist in Österreich vor allem ein Entwicklungs- und Erprobungsthema. Gearbeitet wird an Sensorik und deren Zusammenspiel, an Fahrfunktionen, an Simulation und Absicherung, an Testfeldern und an der Frage, unter welchen Bedingungen ein Fahrzeug überhaupt fahren darf. Entsprechend selten sind reine Programmierstellen und häufig Rollen, die Technik, Projektarbeit und Regulatorik verbinden.
Typische Aufgaben: Anforderungen aufnehmen und mit Entwicklungsteams übersetzen, Versuchsträger betreuen, Messdaten auswerten, Sicherheitsnachweise vorbereiten, Förderprojekte koordinieren. Wer im öffentlichen Verkehr arbeitet, beschäftigt sich zusätzlich mit Betriebskonzepten, Haltestellen, Leitstellen und der Frage, wie ein automatisiertes Angebot in einen bestehenden Fahrplan passt.
Dazu kommt der rechtliche Rahmen. In Österreich ist das Erproben automatisierter Fahrzeuge an Bewilligungen und klar umrissene Anwendungsfälle gebunden. Wer in diesem Feld arbeitet, liest deshalb nicht nur Datenblätter, sondern auch Verordnungen, protokolliert Versuchsfahrten und stimmt sich mit Behörden ab. Das wirkt weniger aufregend als die Technik selbst und entscheidet trotzdem darüber, ob ein Vorhaben weiterlaufen darf.
Wie Sie in dieses Feld kommen
Die üblichen Ausgangspunkte sind Studien an einer Technischen Universität oder einer Fachhochschule: Fahrzeugtechnik, Mechatronik, Elektrotechnik, Telematik, Informatik. Der Quereinstieg gelingt am ehesten aus benachbarten Gebieten, etwa aus der Steuerungs- und Regelungstechnik, aus der Bildverarbeitung oder aus dem Testfeld eines Zulieferers. Was in Bewerbungen wirkt, sind nachweisbare Projekte: eine Abschlussarbeit mit Messdaten, die Mitarbeit in einem studentischen Rennteam, eine Veröffentlichung.
Als Arbeitgeber kommen Forschungseinrichtungen, Zulieferbetriebe, Ingenieurbüros, Verkehrsunternehmen und öffentliche Stellen infrage. Viele Vorhaben laufen befristet, weil sie über Forschungsprogramme finanziert sind. Fragen Sie deshalb früh nach, wie lange ein Projekt läuft und was danach vorgesehen ist.
Und noch etwas: Das Feld verlangt Geduld mit Zwischenergebnissen. Zwischen einer funktionierenden Demonstration und einem Fahrzeug, das im Alltagsverkehr zugelassen wird, liegen Absicherung, Dokumentation und behördliche Verfahren.
Autonome Fahrzeuge in Zahlen
Autonome Fahrzeuge: ein Berufsfeld zwischen Fahrzeugtechnik und Software
Automatisiertes Fahren ist in Österreich vor allem ein Entwicklungs- und Erprobungsthema. Gearbeitet wird an Sensorik und deren Zusammenspiel, an Fahrfunktionen, an Simulation und Absicherung, an Testfeldern und an der Frage, unter welchen Bedingungen ein Fahrzeug überhaupt fahren darf. Entsprechend selten sind reine Programmierstellen und häufig Rollen, die Technik, Projektarbeit und Regulatorik verbinden.
Typische Aufgaben: Anforderungen aufnehmen und mit Entwicklungsteams übersetzen, Versuchsträger betreuen, Messdaten auswerten, Sicherheitsnachweise vorbereiten, Förderprojekte koordinieren. Wer im öffentlichen Verkehr arbeitet, beschäftigt sich zusätzlich mit Betriebskonzepten, Haltestellen, Leitstellen und der Frage, wie ein automatisiertes Angebot in einen bestehenden Fahrplan passt.
Dazu kommt der rechtliche Rahmen. In Österreich ist das Erproben automatisierter Fahrzeuge an Bewilligungen und klar umrissene Anwendungsfälle gebunden. Wer in diesem Feld arbeitet, liest deshalb nicht nur Datenblätter, sondern auch Verordnungen, protokolliert Versuchsfahrten und stimmt sich mit Behörden ab. Das wirkt weniger aufregend als die Technik selbst und entscheidet trotzdem darüber, ob ein Vorhaben weiterlaufen darf.
Wie Sie in dieses Feld kommen
Die üblichen Ausgangspunkte sind Studien an einer Technischen Universität oder einer Fachhochschule: Fahrzeugtechnik, Mechatronik, Elektrotechnik, Telematik, Informatik. Der Quereinstieg gelingt am ehesten aus benachbarten Gebieten, etwa aus der Steuerungs- und Regelungstechnik, aus der Bildverarbeitung oder aus dem Testfeld eines Zulieferers. Was in Bewerbungen wirkt, sind nachweisbare Projekte: eine Abschlussarbeit mit Messdaten, die Mitarbeit in einem studentischen Rennteam, eine Veröffentlichung.
Als Arbeitgeber kommen Forschungseinrichtungen, Zulieferbetriebe, Ingenieurbüros, Verkehrsunternehmen und öffentliche Stellen infrage. Viele Vorhaben laufen befristet, weil sie über Forschungsprogramme finanziert sind. Fragen Sie deshalb früh nach, wie lange ein Projekt läuft und was danach vorgesehen ist.
Und noch etwas: Das Feld verlangt Geduld mit Zwischenergebnissen. Zwischen einer funktionierenden Demonstration und einem Fahrzeug, das im Alltagsverkehr zugelassen wird, liegen Absicherung, Dokumentation und behördliche Verfahren.