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67 Biotechnologie Jobs

Aufgaben: Störungsbehebungen und Fehlersuche an elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Anlagen selbständige Reparatur und Wartung der Produktionsanlagen sowie der Haus-…

Aufgabengebiet: Störungsbehebungen und Fehlersuche an elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Anlagen selbständige Reparatur und Wartung der Produktionsanlagen sowie der…

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Berufsfeld im Überblick

Wo Biologie auf Technik trifft

Biotechnologie klingt für viele nach Reagenzglas und Kittel. In Wahrheit sitzen die spannenden Aufgaben oft an ganz anderer Stelle: an der Schnittstelle zwischen Labor und Anlage. Sie planen Bioreaktoren, halten Fermentationsprozesse stabil, kümmern sich um Aufreinigung im großen Maßstab. Downstream Processing. Reinraum. Prozessvalidierung. Wer hier arbeitet, denkt biologisch und ingenieurtechnisch zugleich – und genau diese Doppelbegabung wird gesucht.

Ein typischer Tag? Gibt es kaum. Mal tüfteln Sie an der Optimierung einer Zellkultur, mal dokumentieren Sie nach GMP-Vorgaben, mal stehen Sie mit der Instandhaltung an einer Chromatographieanlage, die nicht so will wie gedacht. Präzision ist Pflicht, weil in der pharmazeutischen Produktion jeder Schritt nachvollziehbar sein muss. Und weil ein Batch schnell viel wert ist.

Wege in den Beruf

Der klassische Einstieg führt über ein Studium – Biotechnologie, Verfahrenstechnik, Bioverfahrenstechnik oder Molekularbiologie mit technischem Schwerpunkt. In Österreich sind die Fachhochschulen hier stark, gerade wegen ihrer Praxisnähe. Aber es geht auch anders: Wer über eine Lehre als Labortechniker:in oder Chemieverfahrenstechniker:in kommt und sich weiterbildet, findet ebenso Anschluss. Berufserfahrung im Reinraum zählt manchmal mehr als der akademische Titel.

Gefragt sind analytisches Denken, Sorgfalt bei der Dokumentation und ein solides Verständnis von Regularien. Kenntnisse in GMP und Qualitätssicherung öffnen Türen. Datenauswertung wird wichtiger, je automatisierter die Prozesse laufen – ein bisschen Statistik, manchmal Python, schadet nie. Englisch sowieso, weil die Branche international arbeitet.

Und die Arbeitgeber? Die Bandbreite ist größer, als man denkt. Große Pharmaunternehmen und ihre Auftragsfertiger prägen den Standort, besonders im Großraum Wien und in Tirol. Dazu kommen Hersteller von Diagnostika, Anbieter von Laborautomation, Firmen aus der Lebensmittel- und Agrartechnik. Auch Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen stellen ein. Start-ups im Life-Science-Bereich runden das Bild ab – kleiner, riskanter, dafür oft mit mehr Gestaltungsspielraum für Einsteiger:innen, die Verantwortung suchen.

Biotechnologie in Zahlen

67
offene Jobs
40
Arbeitgeber
30
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Wo Biologie auf Technik trifft

Biotechnologie klingt für viele nach Reagenzglas und Kittel. In Wahrheit sitzen die spannenden Aufgaben oft an ganz anderer Stelle: an der Schnittstelle zwischen Labor und Anlage. Sie planen Bioreaktoren, halten Fermentationsprozesse stabil, kümmern sich um Aufreinigung im großen Maßstab. Downstream Processing. Reinraum. Prozessvalidierung. Wer hier arbeitet, denkt biologisch und ingenieurtechnisch zugleich – und genau diese Doppelbegabung wird gesucht.

Ein typischer Tag? Gibt es kaum. Mal tüfteln Sie an der Optimierung einer Zellkultur, mal dokumentieren Sie nach GMP-Vorgaben, mal stehen Sie mit der Instandhaltung an einer Chromatographieanlage, die nicht so will wie gedacht. Präzision ist Pflicht, weil in der pharmazeutischen Produktion jeder Schritt nachvollziehbar sein muss. Und weil ein Batch schnell viel wert ist.

Wege in den Beruf

Der klassische Einstieg führt über ein Studium – Biotechnologie, Verfahrenstechnik, Bioverfahrenstechnik oder Molekularbiologie mit technischem Schwerpunkt. In Österreich sind die Fachhochschulen hier stark, gerade wegen ihrer Praxisnähe. Aber es geht auch anders: Wer über eine Lehre als Labortechniker:in oder Chemieverfahrenstechniker:in kommt und sich weiterbildet, findet ebenso Anschluss. Berufserfahrung im Reinraum zählt manchmal mehr als der akademische Titel.

Gefragt sind analytisches Denken, Sorgfalt bei der Dokumentation und ein solides Verständnis von Regularien. Kenntnisse in GMP und Qualitätssicherung öffnen Türen. Datenauswertung wird wichtiger, je automatisierter die Prozesse laufen – ein bisschen Statistik, manchmal Python, schadet nie. Englisch sowieso, weil die Branche international arbeitet.

Und die Arbeitgeber? Die Bandbreite ist größer, als man denkt. Große Pharmaunternehmen und ihre Auftragsfertiger prägen den Standort, besonders im Großraum Wien und in Tirol. Dazu kommen Hersteller von Diagnostika, Anbieter von Laborautomation, Firmen aus der Lebensmittel- und Agrartechnik. Auch Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen stellen ein. Start-ups im Life-Science-Bereich runden das Bild ab – kleiner, riskanter, dafür oft mit mehr Gestaltungsspielraum für Einsteiger:innen, die Verantwortung suchen.

Biotechnologie in Zahlen

67
offene Jobs
40
Arbeitgeber
30
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort