6 Chemieverfahrenstechniker Jobs
Labortechniker:in für Entwicklung, Rezeptur, Musterherstellung und Prüfung von Pulverlacken am Standort Wels.
Stipendium bei PABOCO für Studierende der TU Graz im Bereich Chemical and Process Engineering mit bezahlten Praktika, Mentoring und Fokus auf nachhaltige Verpackungslösungen.
Aufgabengebiet: Herstellen bzw. Mischen von Korrosionsschutz- und Lackprodukten eigenverantwortliche Bedienung der Industrie- und Produktionsanlagen, Dissolver Überwachung des…
Anlagenbediener für Viscose-Produktion im 5-Schichtmodell bei einem Unternehmen der chemischen Industrie im Raum Lenzing.
Anlagenbediener für die Zellstoffproduktion im Raum Lenzing im 5-Schicht-Modell für Anlagenbedienung, Überwachung, Störungsbehebung, Reinigungs- und Reparaturarbeiten, Wartung und…
Lehrstelle als Verfahrenstechniker:in für Getreidewirtschaft und Futtermittelherstellung mit Fokus auf Produktion, Maschinensteuerung, Qualitätssicherung und Verarbeitung von…
tecAI
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Was Chemieverfahrenstechniker:innen tatsächlich tun
Stoffe umwandeln. Klingt simpel, ist es aber selten. Als Chemieverfahrenstechniker:in sorgen Sie dafür, dass aus Rohstoffen im industriellen Maßstab genau das wird, was am Ende die Qualitätskontrolle passiert – ob Kunststoffgranulat, Reinigungsmittel oder pharmazeutischer Wirkstoff. Sie fahren Anlagen an, überwachen Temperatur, Druck und Durchflussmengen, dosieren, filtrieren, destillieren. Und wenn die Reaktion aus dem Ruder läuft, sind Sie diejenigen, die wissen, an welchem Ventil zu drehen ist.
Der Berufsalltag pendelt zwischen Leitwarte und Anlage. Mal sitzen Sie am Prozessleitsystem und lesen Kurven, mal stehen Sie mit dem Schutzhelm an einer Kolonne und nehmen eine Probe. Schichtbetrieb gehört in vielen Werken dazu, weil die Produktion nun einmal nicht über Nacht abgestellt wird.
Der klassische Weg hinein führt über die Lehre – in Österreich ein dualer Ausbildungsberuf mit starkem Praxisanteil im Betrieb. Danach? Weiterbildung zum Meister, zum Werkmeister, oder ein technisches Studium für alle, die Richtung Prozessentwicklung und Anlagenplanung wollen. Quereinstiege aus verwandten technischen Feldern kommen vor, gerade wenn jemand schon Anlagenerfahrung mitbringt.
Was zählt konkret? Verständnis für chemische und physikalische Abläufe, ein Gespür für Messtechnik, Sorgfalt beim Thema Sicherheit und Umweltschutz. Wer nachlässig mit Grenzwerten umgeht, hat in dieser Branche nichts verloren. Zunehmend gefragt: Erfahrung mit Automatisierung und digitaler Prozessüberwachung, weil moderne Werke immer mehr Daten produzieren, als ein Mensch im Kopf behalten kann.
Und wer sucht solche Leute eigentlich? Die chemische und petrochemische Industrie natürlich, dazu Pharmahersteller, Lebensmittel- und Getränkeproduzenten, Papier- und Zellstoffwerke, Betreiber von Kläranlagen. Auch Zulieferer und Anlagenbauer stellen ein. In Österreich ballen sich die Standorte rund um die großen Industrieregionen, viele davon exportstark und technisch auf der Höhe.
Wenn Sie also gern mit Ihren Händen arbeiten, aber trotzdem den Kopf brauchen – und die Verantwortung für einen laufenden Prozess Sie eher reizt als beunruhigt –, dann passt dieses Feld womöglich besser zu Ihnen, als der sperrige Berufstitel zunächst vermuten lässt.
Was Chemieverfahrenstechniker:innen tatsächlich tun
Stoffe umwandeln. Klingt simpel, ist es aber selten. Als Chemieverfahrenstechniker:in sorgen Sie dafür, dass aus Rohstoffen im industriellen Maßstab genau das wird, was am Ende die Qualitätskontrolle passiert – ob Kunststoffgranulat, Reinigungsmittel oder pharmazeutischer Wirkstoff. Sie fahren Anlagen an, überwachen Temperatur, Druck und Durchflussmengen, dosieren, filtrieren, destillieren. Und wenn die Reaktion aus dem Ruder läuft, sind Sie diejenigen, die wissen, an welchem Ventil zu drehen ist.
Der Berufsalltag pendelt zwischen Leitwarte und Anlage. Mal sitzen Sie am Prozessleitsystem und lesen Kurven, mal stehen Sie mit dem Schutzhelm an einer Kolonne und nehmen eine Probe. Schichtbetrieb gehört in vielen Werken dazu, weil die Produktion nun einmal nicht über Nacht abgestellt wird.
Der klassische Weg hinein führt über die Lehre – in Österreich ein dualer Ausbildungsberuf mit starkem Praxisanteil im Betrieb. Danach? Weiterbildung zum Meister, zum Werkmeister, oder ein technisches Studium für alle, die Richtung Prozessentwicklung und Anlagenplanung wollen. Quereinstiege aus verwandten technischen Feldern kommen vor, gerade wenn jemand schon Anlagenerfahrung mitbringt.
Was zählt konkret? Verständnis für chemische und physikalische Abläufe, ein Gespür für Messtechnik, Sorgfalt beim Thema Sicherheit und Umweltschutz. Wer nachlässig mit Grenzwerten umgeht, hat in dieser Branche nichts verloren. Zunehmend gefragt: Erfahrung mit Automatisierung und digitaler Prozessüberwachung, weil moderne Werke immer mehr Daten produzieren, als ein Mensch im Kopf behalten kann.
Und wer sucht solche Leute eigentlich? Die chemische und petrochemische Industrie natürlich, dazu Pharmahersteller, Lebensmittel- und Getränkeproduzenten, Papier- und Zellstoffwerke, Betreiber von Kläranlagen. Auch Zulieferer und Anlagenbauer stellen ein. In Österreich ballen sich die Standorte rund um die großen Industrieregionen, viele davon exportstark und technisch auf der Höhe.
Wenn Sie also gern mit Ihren Händen arbeiten, aber trotzdem den Kopf brauchen – und die Verantwortung für einen laufenden Prozess Sie eher reizt als beunruhigt –, dann passt dieses Feld womöglich besser zu Ihnen, als der sperrige Berufstitel zunächst vermuten lässt.

