2 Digital Design Engineer Jobs
UX/UI Product Designer bei LOOP in Salzburg oder Wien für mobile User Experiences, Interface-Systeme, User Flows, Wireframes, Prototypen, Figma-Designs, Design-Handoff und…
Vollzeitstelle als UI/UX Designer:in für Business Applications bei LOOP in Salzburg oder Wien mit Fokus auf Enterprise UX, Design Systems, Figma, datenintensive Interfaces,…
tecAI
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Ein Chip entsteht lange, bevor er physisch existiert. Genau an dieser Stelle setzt die Arbeit von Digital Design Engineers an: Sie übersetzen die gewünschte Funktion einer integrierten Schaltung in synthetisierbaren Code, meist in VHDL oder Verilog. Klingt abstrakt. Ist es anfangs auch. Doch aus diesen Zeilen wird später Silizium, das in Steuergeräten, Sensoren oder Kommunikationsmodulen seinen Dienst tut.
Der Alltag pendelt zwischen Konzept und Kontrolle. Sie definieren die Registertransfer-Ebene, prüfen mit Simulationen, ob sich das Design so verhält wie gedacht, und arbeiten eng mit den Kolleg:innen aus Verifikation und Physical Design zusammen. Timing-Analysen, Constraints, das ewige Feilen an Fläche und Verbrauch. Ein Fehler, der spät auffällt, kostet Monate — deshalb die Sorgfalt schon im Frontend.
Wie steigen Sie in dieses Feld ein?
Meist über ein Studium der Elektrotechnik, technischen Informatik oder Mikroelektronik. Erste Berührung mit HDL-Sprachen und FPGA-Boards passiert oft schon während der Lehrveranstaltungen oder in einer Bachelorarbeit. Wer aus der Praxis kommt, etwa über eine HTL mit Schwerpunkt Elektronik, findet ebenfalls Wege hinein, häufig ergänzt durch berufsbegleitende Weiterbildung. Gefragt sind solides Verständnis digitaler Schaltungstechnik, Erfahrung mit Simulations- und Synthese-Tools und die Geduld, sich durch umfangreiche Spezifikationen zu arbeiten. Skriptsprachen wie Python oder Tcl helfen, wiederkehrende Abläufe zu automatisieren.
Karrierewege verzweigen sich mit der Zeit. Manche vertiefen sich Richtung Verifikation, andere übernehmen Systemarchitektur oder wechseln in die Teamleitung. Und weil Halbleiter überall stecken, sind die Arbeitgeber breiter gestreut, als man vermuten würde.
In Österreich sitzen relevante Adressen vor allem in der Halbleiter- und Automobilzulieferindustrie, dazu kommen Anbieter von Mess- und Sensortechnik sowie spezialisierte Entwicklungsdienstleister. Rund um Villach, Graz und Linz hat sich über die Jahre ein dichtes Ökosystem aus Konzernen, Forschungseinrichtungen und kleineren Designhäusern gebildet. Wer präzise denkt und sich für das interessiert, was tief unter der Softwareoberfläche passiert, ist hier gut aufgehoben.
Digital Design Engineer in Zahlen
Ein Chip entsteht lange, bevor er physisch existiert. Genau an dieser Stelle setzt die Arbeit von Digital Design Engineers an: Sie übersetzen die gewünschte Funktion einer integrierten Schaltung in synthetisierbaren Code, meist in VHDL oder Verilog. Klingt abstrakt. Ist es anfangs auch. Doch aus diesen Zeilen wird später Silizium, das in Steuergeräten, Sensoren oder Kommunikationsmodulen seinen Dienst tut.
Der Alltag pendelt zwischen Konzept und Kontrolle. Sie definieren die Registertransfer-Ebene, prüfen mit Simulationen, ob sich das Design so verhält wie gedacht, und arbeiten eng mit den Kolleg:innen aus Verifikation und Physical Design zusammen. Timing-Analysen, Constraints, das ewige Feilen an Fläche und Verbrauch. Ein Fehler, der spät auffällt, kostet Monate — deshalb die Sorgfalt schon im Frontend.
Wie steigen Sie in dieses Feld ein?
Meist über ein Studium der Elektrotechnik, technischen Informatik oder Mikroelektronik. Erste Berührung mit HDL-Sprachen und FPGA-Boards passiert oft schon während der Lehrveranstaltungen oder in einer Bachelorarbeit. Wer aus der Praxis kommt, etwa über eine HTL mit Schwerpunkt Elektronik, findet ebenfalls Wege hinein, häufig ergänzt durch berufsbegleitende Weiterbildung. Gefragt sind solides Verständnis digitaler Schaltungstechnik, Erfahrung mit Simulations- und Synthese-Tools und die Geduld, sich durch umfangreiche Spezifikationen zu arbeiten. Skriptsprachen wie Python oder Tcl helfen, wiederkehrende Abläufe zu automatisieren.
Karrierewege verzweigen sich mit der Zeit. Manche vertiefen sich Richtung Verifikation, andere übernehmen Systemarchitektur oder wechseln in die Teamleitung. Und weil Halbleiter überall stecken, sind die Arbeitgeber breiter gestreut, als man vermuten würde.
In Österreich sitzen relevante Adressen vor allem in der Halbleiter- und Automobilzulieferindustrie, dazu kommen Anbieter von Mess- und Sensortechnik sowie spezialisierte Entwicklungsdienstleister. Rund um Villach, Graz und Linz hat sich über die Jahre ein dichtes Ökosystem aus Konzernen, Forschungseinrichtungen und kleineren Designhäusern gebildet. Wer präzise denkt und sich für das interessiert, was tief unter der Softwareoberfläche passiert, ist hier gut aufgehoben.