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Data Governance klingt zunächst nach Regelwerk und Dokumentation. In der Praxis geht es um etwas Handfesteres: Wer darf welche Daten sehen, wer verantwortet ihre Qualität, und was passiert, wenn ein Datensatz plötzlich in drei Systemen unterschiedlich aussieht? Fachleute für Data Governance Frameworks bauen genau die Strukturen, die diese Fragen beantworten – Rollen, Richtlinien, Datenkataloge, Freigabeprozesse. Weniger Bauchgefühl, mehr nachvollziehbare Verantwortung.

Ihr Arbeitsalltag pendelt zwischen Technik und Organisation. Sie modellieren Metadaten, definieren Data-Ownership, richten Werkzeuge wie Collibra, Informatica oder Microsoft Purview ein und stimmen sich mit Legal, IT-Security und den Fachabteilungen ab. Vieles davon ist Übersetzungsarbeit. Zwischen einer DSGVO-Anforderung und dem, was ein Data Engineer tatsächlich in die Pipeline schreibt, liegen nämlich einige Missverständnisse.

Einstieg, Qualifikationen und wo Sie landen

Ein klassischer Ausbildungsweg? Gibt es kaum. Viele kommen aus dem Data Engineering, dem Datenschutz, der Wirtschaftsinformatik oder aus dem Qualitätsmanagement und wachsen in die Governance-Rolle hinein. Gefragt sind ein solides Verständnis von Datenmodellen und SQL, Kenntnis regulatorischer Rahmen – DSGVO, teils BCBS 239 im Finanzsektor – und die Fähigkeit, mit sehr unterschiedlichen Menschen an einem Tisch zu einer Entscheidung zu kommen. Kommunikation zählt hier fast so viel wie das technische Handwerk. Zertifizierungen wie CDMP oder die Frameworks nach DAMA-DMBOK helfen, das Vokabular zu schärfen.

Wer stellt so jemanden ein? Banken und Versicherungen, klar, dort ist der regulatorische Druck am höchsten. Aber auch Energieversorger, Industriekonzerne mit gewachsener Systemlandschaft, der öffentliche Sektor, größere Handelsunternehmen. In Österreich sitzen entsprechende Teams oft in Wien und Linz, zunehmend hybrid organisiert. Berufsbezeichnungen variieren: Data Governance Manager, Data Steward, manchmal versteckt sich die Aufgabe hinter einem Data-Quality-Titel.

Und die Perspektive? Solange Unternehmen ihre Datenbestände nicht nur horten, sondern verlässlich nutzen wollen, brauchen sie Menschen, die Ordnung ins Ganze bringen – Richtung Chief Data Office führen dann durchaus einige Wege.

Data Governance klingt zunächst nach Regelwerk und Dokumentation. In der Praxis geht es um etwas Handfesteres: Wer darf welche Daten sehen, wer verantwortet ihre Qualität, und was passiert, wenn ein Datensatz plötzlich in drei Systemen unterschiedlich aussieht? Fachleute für Data Governance Frameworks bauen genau die Strukturen, die diese Fragen beantworten – Rollen, Richtlinien, Datenkataloge, Freigabeprozesse. Weniger Bauchgefühl, mehr nachvollziehbare Verantwortung.

Ihr Arbeitsalltag pendelt zwischen Technik und Organisation. Sie modellieren Metadaten, definieren Data-Ownership, richten Werkzeuge wie Collibra, Informatica oder Microsoft Purview ein und stimmen sich mit Legal, IT-Security und den Fachabteilungen ab. Vieles davon ist Übersetzungsarbeit. Zwischen einer DSGVO-Anforderung und dem, was ein Data Engineer tatsächlich in die Pipeline schreibt, liegen nämlich einige Missverständnisse.

Einstieg, Qualifikationen und wo Sie landen

Ein klassischer Ausbildungsweg? Gibt es kaum. Viele kommen aus dem Data Engineering, dem Datenschutz, der Wirtschaftsinformatik oder aus dem Qualitätsmanagement und wachsen in die Governance-Rolle hinein. Gefragt sind ein solides Verständnis von Datenmodellen und SQL, Kenntnis regulatorischer Rahmen – DSGVO, teils BCBS 239 im Finanzsektor – und die Fähigkeit, mit sehr unterschiedlichen Menschen an einem Tisch zu einer Entscheidung zu kommen. Kommunikation zählt hier fast so viel wie das technische Handwerk. Zertifizierungen wie CDMP oder die Frameworks nach DAMA-DMBOK helfen, das Vokabular zu schärfen.

Wer stellt so jemanden ein? Banken und Versicherungen, klar, dort ist der regulatorische Druck am höchsten. Aber auch Energieversorger, Industriekonzerne mit gewachsener Systemlandschaft, der öffentliche Sektor, größere Handelsunternehmen. In Österreich sitzen entsprechende Teams oft in Wien und Linz, zunehmend hybrid organisiert. Berufsbezeichnungen variieren: Data Governance Manager, Data Steward, manchmal versteckt sich die Aufgabe hinter einem Data-Quality-Titel.

Und die Perspektive? Solange Unternehmen ihre Datenbestände nicht nur horten, sondern verlässlich nutzen wollen, brauchen sie Menschen, die Ordnung ins Ganze bringen – Richtung Chief Data Office führen dann durchaus einige Wege.