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4 Gießen Jobs
Stand 06.11.2026: 4 offene Stellen für Gießen.
Tätigkeiten in der Präzisionsdrahtverformung – Glühen, Schleifen und Walzen sowie induktives Härten oder Draht ziehen Diverse Arbeiten im Streckenbereich – Abbinden, Wiegen und…
Tätigkeiten Sie sind mobil und erreichen den Arbeitsplatz zuverlässig mit Führerschein und eigenem PKW Sie arbeiten strukturiert und behalten auch bei mehreren Aufgaben den…
Wir bieten unseren MitarbeiterInnen Jobs mit vielfältigen Karrieremöglichkeiten für alle Qualifikationsniveaus. Unsere MitarbeiterInnen profitieren von unserer langjährigen…
Wir bieten unseren MitarbeiterInnen Jobs mit vielfältigen Karrieremöglichkeiten für alle Qualifikationsniveaus. Unsere MitarbeiterInnen profitieren von unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Österreichs Top-Unternehmen …
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Gießen: Wenn aus flüssigem Metall ein Bauteil wird
Sandguss, Druckguss, Feinguss. Wer in einer Gießerei arbeitet, formt Werkstücke, die anders kaum herstellbar wären – Motorblöcke, Pumpengehäuse, filigrane Turbinenschaufeln. Die Grundidee ist uralt, doch die Ausführung hat mit dem verrauchten Klischee wenig gemein. Sie regeln Schmelztemperaturen im Zehntelgradbereich, überwachen Formanlagen, prüfen das Gefüge im Labor. Und ja, körperlich fordernd bleibt es an vielen Stationen.
Der klassische Weg führt über die Lehre zum Gießereitechniker oder zur Werkstofftechnikerin. Wer aus der Metallbearbeitung kommt, findet oft ohne Umwege einen Anschluss. Für die Planungs- und Simulationsseite – Stichwort Gießprozess-Simulation am Rechner, bevor überhaupt Metall fließt – braucht es dann meist ein Studium der Werkstoffwissenschaft oder des Maschinenbaus. Beides existiert nebeneinander, in derselben Halle sogar.
Was macht Sie hier wertvoll? Ein Gespür für Material, das man nicht allein aus Datenblättern lernt. Kenntnis der Legierungen, Aluminium, Eisen, Buntmetalle. Dazu Qualitätssicherung, Prüfverfahren, immer öfter der sichere Umgang mit CAD und Steuerungssoftware. Wer Lunker und Poren am Röntgenbild deutet, bevor eine ganze Charge in den Ausschuss wandert, spart barem Geld.
Wo in Österreich gegossen wird
Die Betriebe sitzen häufig dort, wo schon Generationen Erz und Metall verarbeitet haben – in der Obersteiermark, in Oberösterreich entlang der Zulieferketten der Fahrzeug- und Bahnindustrie, punktuell in Kärnten und Niederösterreich. Manche Häuser gießen Serienteile für die Automobilbranche, andere spezialisieren sich auf Kunstguss oder auf Einzelstücke für den Anlagenbau. Kleinere Kunst- und Glockengießereien halten ein Handwerk am Leben, das eigene Regeln hat.
Der Wandel ist spürbar. Leichtbau, Elektromobilität, der Druck, Energie und Emissionen zu senken – all das verschiebt gerade, welche Teile überhaupt noch gegossen werden und wie. Für Nachwuchs mit technischem Verstand heißt das: ein Feld, das sich neu erfindet, ohne seine Substanz zu verlieren. Schmutzige Hände inklusive, an manchen Tagen.
Gießen in Zahlen
Gießen: Wenn aus flüssigem Metall ein Bauteil wird
Sandguss, Druckguss, Feinguss. Wer in einer Gießerei arbeitet, formt Werkstücke, die anders kaum herstellbar wären – Motorblöcke, Pumpengehäuse, filigrane Turbinenschaufeln. Die Grundidee ist uralt, doch die Ausführung hat mit dem verrauchten Klischee wenig gemein. Sie regeln Schmelztemperaturen im Zehntelgradbereich, überwachen Formanlagen, prüfen das Gefüge im Labor. Und ja, körperlich fordernd bleibt es an vielen Stationen.
Der klassische Weg führt über die Lehre zum Gießereitechniker oder zur Werkstofftechnikerin. Wer aus der Metallbearbeitung kommt, findet oft ohne Umwege einen Anschluss. Für die Planungs- und Simulationsseite – Stichwort Gießprozess-Simulation am Rechner, bevor überhaupt Metall fließt – braucht es dann meist ein Studium der Werkstoffwissenschaft oder des Maschinenbaus. Beides existiert nebeneinander, in derselben Halle sogar.
Was macht Sie hier wertvoll? Ein Gespür für Material, das man nicht allein aus Datenblättern lernt. Kenntnis der Legierungen, Aluminium, Eisen, Buntmetalle. Dazu Qualitätssicherung, Prüfverfahren, immer öfter der sichere Umgang mit CAD und Steuerungssoftware. Wer Lunker und Poren am Röntgenbild deutet, bevor eine ganze Charge in den Ausschuss wandert, spart barem Geld.
Wo in Österreich gegossen wird
Die Betriebe sitzen häufig dort, wo schon Generationen Erz und Metall verarbeitet haben – in der Obersteiermark, in Oberösterreich entlang der Zulieferketten der Fahrzeug- und Bahnindustrie, punktuell in Kärnten und Niederösterreich. Manche Häuser gießen Serienteile für die Automobilbranche, andere spezialisieren sich auf Kunstguss oder auf Einzelstücke für den Anlagenbau. Kleinere Kunst- und Glockengießereien halten ein Handwerk am Leben, das eigene Regeln hat.
Der Wandel ist spürbar. Leichtbau, Elektromobilität, der Druck, Energie und Emissionen zu senken – all das verschiebt gerade, welche Teile überhaupt noch gegossen werden und wie. Für Nachwuchs mit technischem Verstand heißt das: ein Feld, das sich neu erfindet, ohne seine Substanz zu verlieren. Schmutzige Hände inklusive, an manchen Tagen.