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1 Kulturtechniker Job
Techniker:in mit akademischer Ausbildung für Erhaltung, Betrieb und Verkehrssicherheit im Straßenbau in Waidhofen an der Thaya.
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Kulturtechnik — das klingt nach Museum, meint aber Ingenieurskunst. Wer als Kulturtechniker:in arbeitet, kümmert sich um die technische Bewirtschaftung von Boden, Wasser und Fläche: Entwässerung landwirtschaftlicher Nutzflächen, Bewässerungssysteme, Hochwasserschutz, Wildbach- und Lawinenverbauung, oft auch die Vermessung dahinter. Ein Feld zwischen Bauingenieurwesen, Umwelttechnik und Geodäsie. In Österreich hat der Beruf eine lange Tradition, gerade in den alpinen Regionen, wo Hangwasser und Muren keine theoretischen Größen sind.
Der Alltag? Sehr gemischt. Mal sitzen Sie über hydrologischen Berechnungen und CAD-Plänen, mal stehen Sie in Gummistiefeln an einem Bachbett und nehmen den Ist-Zustand auf. Dazu kommt der ganze administrative Unterbau — wasserrechtliche Verfahren, Behördenabstimmung, Fördermittel. Wer nur am Schreibtisch bleiben will, ist hier falsch.
Wie Sie einsteigen und wohin es führt
Der klassische Weg führt über ein Studium der Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, etwa an der BOKU in Wien, oder über verwandte Richtungen wie Bauingenieurwesen mit wasserbaulichem Schwerpunkt. Auch aus einer HTL für Tiefbau heraus lässt sich ein Fuß in die Tür bekommen, häufig kombiniert mit Berufserfahrung. Entscheidend sind solide Kenntnisse in Hydraulik, Bodenmechanik und Geoinformationssystemen. GIS-Kompetenz wird fast überall vorausgesetzt.
Die Karriere ist selten schnurgerade. Viele beginnen in einem Ingenieurbüro, sammeln Projekterfahrung und spezialisieren sich dann — auf Schutzwasserbau etwa, auf Bewässerungsplanung im Weinbau, oder auf Renaturierung. Andere wechseln in die öffentliche Hand.
Typische Arbeitgeber sind Ziviltechniker- und Ingenieurbüros, die Wildbach- und Lawinenverbauung, Landes- und Bundesdienststellen, Wasserverbände sowie größere Bau- und Umweltunternehmen. Zunehmend spielt Klimaanpassung mit hinein, was das Feld eher wachsen als schrumpfen lässt. Gefragt sind Leute, die technische Präzision mit einem Gespür für Naturräume verbinden — und die es aushalten, dass ein Projekt schon mal Jahre dauert, bevor der erste Bagger anrollt.
Kulturtechniker in Zahlen
Kulturtechnik — das klingt nach Museum, meint aber Ingenieurskunst. Wer als Kulturtechniker:in arbeitet, kümmert sich um die technische Bewirtschaftung von Boden, Wasser und Fläche: Entwässerung landwirtschaftlicher Nutzflächen, Bewässerungssysteme, Hochwasserschutz, Wildbach- und Lawinenverbauung, oft auch die Vermessung dahinter. Ein Feld zwischen Bauingenieurwesen, Umwelttechnik und Geodäsie. In Österreich hat der Beruf eine lange Tradition, gerade in den alpinen Regionen, wo Hangwasser und Muren keine theoretischen Größen sind.
Der Alltag? Sehr gemischt. Mal sitzen Sie über hydrologischen Berechnungen und CAD-Plänen, mal stehen Sie in Gummistiefeln an einem Bachbett und nehmen den Ist-Zustand auf. Dazu kommt der ganze administrative Unterbau — wasserrechtliche Verfahren, Behördenabstimmung, Fördermittel. Wer nur am Schreibtisch bleiben will, ist hier falsch.
Wie Sie einsteigen und wohin es führt
Der klassische Weg führt über ein Studium der Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, etwa an der BOKU in Wien, oder über verwandte Richtungen wie Bauingenieurwesen mit wasserbaulichem Schwerpunkt. Auch aus einer HTL für Tiefbau heraus lässt sich ein Fuß in die Tür bekommen, häufig kombiniert mit Berufserfahrung. Entscheidend sind solide Kenntnisse in Hydraulik, Bodenmechanik und Geoinformationssystemen. GIS-Kompetenz wird fast überall vorausgesetzt.
Die Karriere ist selten schnurgerade. Viele beginnen in einem Ingenieurbüro, sammeln Projekterfahrung und spezialisieren sich dann — auf Schutzwasserbau etwa, auf Bewässerungsplanung im Weinbau, oder auf Renaturierung. Andere wechseln in die öffentliche Hand.
Typische Arbeitgeber sind Ziviltechniker- und Ingenieurbüros, die Wildbach- und Lawinenverbauung, Landes- und Bundesdienststellen, Wasserverbände sowie größere Bau- und Umweltunternehmen. Zunehmend spielt Klimaanpassung mit hinein, was das Feld eher wachsen als schrumpfen lässt. Gefragt sind Leute, die technische Präzision mit einem Gespür für Naturräume verbinden — und die es aushalten, dass ein Projekt schon mal Jahre dauert, bevor der erste Bagger anrollt.
