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Berufsfeld im Überblick

Machine Learning Engineer – der Titel klingt nach Zukunft, meint aber vor allem solide Ingenieursarbeit. Sie bauen Modelle nicht nur, Sie bringen sie in den produktiven Betrieb. Datenpipelines, Feature-Engineering, das Training selbst, dann das Deployment und Monitoring – der Alltag pendelt zwischen Experiment und Wartung. Ein Modell, das im Notebook glänzt, aber unter echter Last zusammenbricht? Passiert öfter, als man denkt.

Deshalb überschneidet sich die Rolle stark mit klassischem Software Engineering. Versionierung, Tests, saubere Schnittstellen, reproduzierbare Trainingsläufe. Data Scientists formulieren häufig die Fragestellung, Sie sorgen dafür, dass aus dem Prototyp etwas Belastbares wird. In kleineren Teams verschwimmen diese Grenzen ohnehin, und Sie tragen beide Hüte gleichzeitig.

Einstieg und gefragte Qualifikationen

Der häufigste Weg führt über ein Studium der Informatik, Mathematik, Statistik oder eines technischen Fachs mit starkem Programmieranteil. Aber nicht der einzige. Manche kommen aus der Softwareentwicklung und eignen sich das ML-Handwerk berufsbegleitend an, andere über eine Promotion im Bereich maschinelles Lernen. Was zählt, ist die Verbindung aus beidem: mathematisches Verständnis und die Fähigkeit, sauberen, wartbaren Code zu schreiben.

Python ist gesetzt, ebenso Vertrautheit mit Frameworks wie PyTorch oder TensorFlow. Dazu kommen Cloud-Plattformen, Containerisierung, ein Gefühl für Datenbanken und – zunehmend wichtig – MLOps-Praktiken. Soft Skills sollten Sie nicht unterschätzen: Wer den Fachbereich versteht und Ergebnisse verständlich erklärt, ist im Vorteil.

Wo arbeitet man? Das Spektrum ist breiter, als viele vermuten. Große Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen mit ihren Risikomodellen, Handelskonzerne, dazu eine lebendige Startup-Szene in Wien, Linz und Graz. Forschungsnahe Institute und spezialisierte Beratungen kommen hinzu. Ob Predictive Maintenance in der Produktion oder Empfehlungssysteme im Onlinehandel – die Anwendungsfelder wachsen mit den Daten, die überall anfallen.

Karrierewege gibt es zwei grundsätzliche Richtungen. Fachlich tiefer, hin zum Spezialisten für bestimmte Modellklassen oder Infrastruktur. Oder in die Breite, Richtung Team- und Projektverantwortung.

Berufsfeld im Überblick

Machine Learning Engineer – der Titel klingt nach Zukunft, meint aber vor allem solide Ingenieursarbeit. Sie bauen Modelle nicht nur, Sie bringen sie in den produktiven Betrieb. Datenpipelines, Feature-Engineering, das Training selbst, dann das Deployment und Monitoring – der Alltag pendelt zwischen Experiment und Wartung. Ein Modell, das im Notebook glänzt, aber unter echter Last zusammenbricht? Passiert öfter, als man denkt.

Deshalb überschneidet sich die Rolle stark mit klassischem Software Engineering. Versionierung, Tests, saubere Schnittstellen, reproduzierbare Trainingsläufe. Data Scientists formulieren häufig die Fragestellung, Sie sorgen dafür, dass aus dem Prototyp etwas Belastbares wird. In kleineren Teams verschwimmen diese Grenzen ohnehin, und Sie tragen beide Hüte gleichzeitig.

Einstieg und gefragte Qualifikationen

Der häufigste Weg führt über ein Studium der Informatik, Mathematik, Statistik oder eines technischen Fachs mit starkem Programmieranteil. Aber nicht der einzige. Manche kommen aus der Softwareentwicklung und eignen sich das ML-Handwerk berufsbegleitend an, andere über eine Promotion im Bereich maschinelles Lernen. Was zählt, ist die Verbindung aus beidem: mathematisches Verständnis und die Fähigkeit, sauberen, wartbaren Code zu schreiben.

Python ist gesetzt, ebenso Vertrautheit mit Frameworks wie PyTorch oder TensorFlow. Dazu kommen Cloud-Plattformen, Containerisierung, ein Gefühl für Datenbanken und – zunehmend wichtig – MLOps-Praktiken. Soft Skills sollten Sie nicht unterschätzen: Wer den Fachbereich versteht und Ergebnisse verständlich erklärt, ist im Vorteil.

Wo arbeitet man? Das Spektrum ist breiter, als viele vermuten. Große Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen mit ihren Risikomodellen, Handelskonzerne, dazu eine lebendige Startup-Szene in Wien, Linz und Graz. Forschungsnahe Institute und spezialisierte Beratungen kommen hinzu. Ob Predictive Maintenance in der Produktion oder Empfehlungssysteme im Onlinehandel – die Anwendungsfelder wachsen mit den Daten, die überall anfallen.

Karrierewege gibt es zwei grundsätzliche Richtungen. Fachlich tiefer, hin zum Spezialisten für bestimmte Modellklassen oder Infrastruktur. Oder in die Breite, Richtung Team- und Projektverantwortung.