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1 Metallurge Job

Vollzeitstelle als Metallurg:in für Stranggussanlagen bei Primetals Technologies in Linz mit internationaler Inbetriebnahme, Gießsimulationen, Prozessoptimierung,…

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Berufsfeld im Überblick

Was Metallurginnen und Metallurgen den ganzen Tag machen

Metall schmilzt nicht einfach. Es verhält sich – je nach Legierung, Temperatur, Abkühlgeschwindigkeit. Und genau darum dreht sich der Beruf: Sie verstehen, warum ein Stahl bei der einen Behandlung spröde wird und bei der anderen zäh bleibt, und Sie setzen dieses Wissen in reale Bauteile um. Manche Metallurginnen und Metallurgen stehen näher am Hochofen, andere am Elektronenmikroskop. Werkstoffprüfung, Legierungsentwicklung, Fehleranalyse an gebrochenen Komponenten, Optimierung von Gieß- oder Walzprozessen – das Feld ist breiter, als der Titel zunächst vermuten lässt.

Ein typischer Tag? Gibt es kaum. Vormittags eine Schliffprobe unter dem Mikroskop, nachmittags ein Gespräch mit der Produktion, weil eine Charge nicht die geforderte Härte erreicht. Dazwischen Dokumentation, Normen, Prüfprotokolle.

Der Einstieg führt meist über ein Studium – Werkstoffwissenschaft, Metallurgie oder Hüttenwesen, in Österreich klassischerweise an der Montanuniversität Leoben. Auch aus dem Maschinenbau oder der Verfahrenstechnik kommt man mit entsprechender Spezialisierung hinein. Wer aus der Facharbeit stammt, etwa als Gießereitechniker:in, findet über Weiterbildung und Praxis ebenfalls Anschluss. Beides hat seinen Wert.

Gefragt sind Leute, die analytisch denken und trotzdem gern in die Halle gehen. Kenntnisse in Werkstoffprüfung, ein sicherer Umgang mit Prüf- und Analysegeräten, ein Gefühl für Prozessparameter. Und die Bereitschaft, Ergebnisse verständlich zu erklären – denn die Kolleginnen und Kollegen an der Anlage sind keine Metallurgen.

Wo Sie unterkommen

Stahl- und Aluminiumhersteller, Gießereien, Automobil- und Luftfahrtzulieferer, Anlagen- und Werkzeugbau. Prüflabore und technische Dienstleister ebenso. In Österreich ist die Metall- und Grundstoffindustrie stark vertreten, was die Nachfrage nach fundiertem Werkstoff-Know-how über Konjunkturzyklen hinweg recht stabil hält. Große Konzerne bieten spezialisierte Forschungsabteilungen, kleinere Betriebe dafür Verantwortung von Anfang an. Beides ist ein guter Startpunkt.

Wenn Sie sich für Werkstoffe begeistern, die man sonst für banal hält – dann lohnt sich ein genauerer Blick auf die offenen Stellen hier.

Metallurge in Zahlen

1
offene Jobs
1
Arbeitgeber
1
Städte mit Stellen
Linz
stärkster Standort
Beliebte Städte
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Was Metallurginnen und Metallurgen den ganzen Tag machen

Metall schmilzt nicht einfach. Es verhält sich – je nach Legierung, Temperatur, Abkühlgeschwindigkeit. Und genau darum dreht sich der Beruf: Sie verstehen, warum ein Stahl bei der einen Behandlung spröde wird und bei der anderen zäh bleibt, und Sie setzen dieses Wissen in reale Bauteile um. Manche Metallurginnen und Metallurgen stehen näher am Hochofen, andere am Elektronenmikroskop. Werkstoffprüfung, Legierungsentwicklung, Fehleranalyse an gebrochenen Komponenten, Optimierung von Gieß- oder Walzprozessen – das Feld ist breiter, als der Titel zunächst vermuten lässt.

Ein typischer Tag? Gibt es kaum. Vormittags eine Schliffprobe unter dem Mikroskop, nachmittags ein Gespräch mit der Produktion, weil eine Charge nicht die geforderte Härte erreicht. Dazwischen Dokumentation, Normen, Prüfprotokolle.

Der Einstieg führt meist über ein Studium – Werkstoffwissenschaft, Metallurgie oder Hüttenwesen, in Österreich klassischerweise an der Montanuniversität Leoben. Auch aus dem Maschinenbau oder der Verfahrenstechnik kommt man mit entsprechender Spezialisierung hinein. Wer aus der Facharbeit stammt, etwa als Gießereitechniker:in, findet über Weiterbildung und Praxis ebenfalls Anschluss. Beides hat seinen Wert.

Gefragt sind Leute, die analytisch denken und trotzdem gern in die Halle gehen. Kenntnisse in Werkstoffprüfung, ein sicherer Umgang mit Prüf- und Analysegeräten, ein Gefühl für Prozessparameter. Und die Bereitschaft, Ergebnisse verständlich zu erklären – denn die Kolleginnen und Kollegen an der Anlage sind keine Metallurgen.

Wo Sie unterkommen

Stahl- und Aluminiumhersteller, Gießereien, Automobil- und Luftfahrtzulieferer, Anlagen- und Werkzeugbau. Prüflabore und technische Dienstleister ebenso. In Österreich ist die Metall- und Grundstoffindustrie stark vertreten, was die Nachfrage nach fundiertem Werkstoff-Know-how über Konjunkturzyklen hinweg recht stabil hält. Große Konzerne bieten spezialisierte Forschungsabteilungen, kleinere Betriebe dafür Verantwortung von Anfang an. Beides ist ein guter Startpunkt.

Wenn Sie sich für Werkstoffe begeistern, die man sonst für banal hält – dann lohnt sich ein genauerer Blick auf die offenen Stellen hier.

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