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1 Systemarchitekt Job
Senior Softwareentwickler*in Embedded Systems bei Sprecher Automation mit Fokus auf Linux, C/C++, Software-Architektur und Energieautomatisierung.
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tecAI
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Systemarchitekt:innen entwerfen das Fundament, auf dem komplexe technische Systeme laufen – von der Steuerungslogik einer Fertigungsanlage bis zur Softwareplattform, die Tausende Nutzer gleichzeitig bedient. Sie entscheiden, wie einzelne Komponenten zusammenspielen, wo Schnittstellen sitzen und welche Technologie überhaupt tragfähig bleibt, wenn das System in fünf Jahren doppelt so groß ist. Klingt abstrakt? In der Praxis heißt das: viel am Whiteboard, viele Gespräche, wenig fertiger Code.
Der Job lebt vom Zusammendenken. Anforderungen aus dem Fachbereich, Grenzen der vorhandenen Infrastruktur, Budget, Sicherheit, Wartbarkeit – all das muss in eine Struktur passen, die Entwicklerteams danach tatsächlich umsetzen können. Wer hier arbeitet, übersetzt zwischen Management und Technik, ständig, in beide Richtungen.
Einstieg, Qualifikation und typische Arbeitgeber
Kaum jemand startet direkt als Systemarchitekt:in. Der übliche Weg führt über mehrere Jahre in der Softwareentwicklung, im Systems Engineering oder in der IT-Infrastruktur – erst mit Erfahrung im eigenen Bauen entsteht das Gespür dafür, welche Entwürfe im Betrieb halten und welche nur auf Folien funktionieren. Ein technisches Studium (Informatik, Elektrotechnik, Wirtschaftsinformatik) ist verbreitet, aber kein Muss; entscheidend ist nachweisbare Tiefe.
Gefragt sind fundierte Kenntnisse in Architekturmustern, Cloud- und Netzwerktechnologien, Datenbanken sowie Methoden wie Domain-Driven Design. Genauso wichtig: erklären können, warum eine Entscheidung so und nicht anders fällt. Kommunikation, Dokumentation, das ruhige Aushalten von Zielkonflikten. Zertifizierungen etwa nach TOGAF oder iSAQB schaden nicht.
Und wer sucht solche Profile? Große Industrie- und Maschinenbauunternehmen, Banken und Versicherungen, Beratungshäuser, Softwarehersteller, dazu der öffentliche Sektor mit seinen langlebigen Fachverfahren. In Österreich ballt sich vieles im Raum Wien und Linz, doch auch mittelständische Technologiefirmen abseits der Zentren bauen ihre Systemlandschaft zunehmend bewusst auf. Remote-Anteile sind in vielen dieser Rollen mittlerweile selbstverständlich.
Systemarchitekt in Zahlen
Systemarchitekt:innen entwerfen das Fundament, auf dem komplexe technische Systeme laufen – von der Steuerungslogik einer Fertigungsanlage bis zur Softwareplattform, die Tausende Nutzer gleichzeitig bedient. Sie entscheiden, wie einzelne Komponenten zusammenspielen, wo Schnittstellen sitzen und welche Technologie überhaupt tragfähig bleibt, wenn das System in fünf Jahren doppelt so groß ist. Klingt abstrakt? In der Praxis heißt das: viel am Whiteboard, viele Gespräche, wenig fertiger Code.
Der Job lebt vom Zusammendenken. Anforderungen aus dem Fachbereich, Grenzen der vorhandenen Infrastruktur, Budget, Sicherheit, Wartbarkeit – all das muss in eine Struktur passen, die Entwicklerteams danach tatsächlich umsetzen können. Wer hier arbeitet, übersetzt zwischen Management und Technik, ständig, in beide Richtungen.
Einstieg, Qualifikation und typische Arbeitgeber
Kaum jemand startet direkt als Systemarchitekt:in. Der übliche Weg führt über mehrere Jahre in der Softwareentwicklung, im Systems Engineering oder in der IT-Infrastruktur – erst mit Erfahrung im eigenen Bauen entsteht das Gespür dafür, welche Entwürfe im Betrieb halten und welche nur auf Folien funktionieren. Ein technisches Studium (Informatik, Elektrotechnik, Wirtschaftsinformatik) ist verbreitet, aber kein Muss; entscheidend ist nachweisbare Tiefe.
Gefragt sind fundierte Kenntnisse in Architekturmustern, Cloud- und Netzwerktechnologien, Datenbanken sowie Methoden wie Domain-Driven Design. Genauso wichtig: erklären können, warum eine Entscheidung so und nicht anders fällt. Kommunikation, Dokumentation, das ruhige Aushalten von Zielkonflikten. Zertifizierungen etwa nach TOGAF oder iSAQB schaden nicht.
Und wer sucht solche Profile? Große Industrie- und Maschinenbauunternehmen, Banken und Versicherungen, Beratungshäuser, Softwarehersteller, dazu der öffentliche Sektor mit seinen langlebigen Fachverfahren. In Österreich ballt sich vieles im Raum Wien und Linz, doch auch mittelständische Technologiefirmen abseits der Zentren bauen ihre Systemlandschaft zunehmend bewusst auf. Remote-Anteile sind in vielen dieser Rollen mittlerweile selbstverständlich.