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Berufsfeld im Überblick

Ui Designer sind die Menschen, die entscheiden, wie sich Software anfühlt, bevor jemand überhaupt darüber nachdenkt. Klingt banal? Ist es nicht. Wer eine App öffnet und intuitiv weiß, wo der nächste Klick hinführt, hat es einer durchdachten Oberfläche zu verdanken – und genau die entsteht am Reißbrett von UI-Designerinnen und -Designern. In Österreichs Technik- und Engineering-Branche wächst dieses Feld über das rein Grafische längst hinaus: Dashboards für Maschinensteuerungen, Konfiguratoren im Anlagenbau, Bedienpanels für medizintechnische Geräte. Überall dort, wo komplexe Technik auf reale Nutzer trifft, brauchen Unternehmen Gestalter, die diese Komplexität bändigen.

Der Alltag? Vielschichtig. Sie übersetzen Anforderungen aus Fachabteilungen in Wireframes, bauen klickbare Prototypen, definieren Farbsysteme, Abstände, Interaktionszustände. Sie pflegen Design-Systeme, damit ein Button in der Web-App genauso reagiert wie im Kundenportal. Und Sie sitzen viel mit Entwicklern zusammen – oft näher an der Frontend-Umsetzung, als es das Rollenbild vermuten lässt.

Wie steigen Sie ein, welche Qualifikationen zählen?

Klassische Wege führen über ein Studium in Kommunikationsdesign, Interaction Design oder Medieninformatik, etwa an Fachhochschulen in Graz, Salzburg oder St. Pölten. Ebenso häufig sind Quereinsteiger aus Grafik, Frontend-Entwicklung oder UX-Research – ein aussagekräftiges Portfolio wiegt hier oft schwerer als ein Titel. Sicherheit in Figma gilt inzwischen als Grundvoraussetzung, dazu ein Gespür für Typografie, Barrierefreiheit und Responsive-Verhalten. Wer HTML und CSS zumindest lesen kann, verschafft sich einen spürbaren Vorteil im Austausch mit dem Team.

Gefragt sind Sie bei Software- und Produktstudios, bei Industrieunternehmen mit eigener Digitalabteilung, bei Herstellern von Mess- und Automatisierungstechnik. Auch Agenturen und Beratungshäuser suchen laufend. Manche Rollen sind stark spezialisiert, andere verlangen, dass Sie UX-Konzeption und visuelle Umsetzung in einer Person vereinen. Neugier auf die Technik dahinter hilft Ihnen dabei mehr als jedes einzelne Tool. Der Übergang zu UX Design, Design-System-Verantwortung oder einer leitenden Position im Produktteam steht Ihnen mit ein paar Jahren Erfahrung offen – vorausgesetzt, Sie bleiben nah an den Menschen, für die Sie gestalten.

Ui Designer in Zahlen

4
offene Jobs
2
Arbeitgeber
4
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Ui Designer sind die Menschen, die entscheiden, wie sich Software anfühlt, bevor jemand überhaupt darüber nachdenkt. Klingt banal? Ist es nicht. Wer eine App öffnet und intuitiv weiß, wo der nächste Klick hinführt, hat es einer durchdachten Oberfläche zu verdanken – und genau die entsteht am Reißbrett von UI-Designerinnen und -Designern. In Österreichs Technik- und Engineering-Branche wächst dieses Feld über das rein Grafische längst hinaus: Dashboards für Maschinensteuerungen, Konfiguratoren im Anlagenbau, Bedienpanels für medizintechnische Geräte. Überall dort, wo komplexe Technik auf reale Nutzer trifft, brauchen Unternehmen Gestalter, die diese Komplexität bändigen.

Der Alltag? Vielschichtig. Sie übersetzen Anforderungen aus Fachabteilungen in Wireframes, bauen klickbare Prototypen, definieren Farbsysteme, Abstände, Interaktionszustände. Sie pflegen Design-Systeme, damit ein Button in der Web-App genauso reagiert wie im Kundenportal. Und Sie sitzen viel mit Entwicklern zusammen – oft näher an der Frontend-Umsetzung, als es das Rollenbild vermuten lässt.

Wie steigen Sie ein, welche Qualifikationen zählen?

Klassische Wege führen über ein Studium in Kommunikationsdesign, Interaction Design oder Medieninformatik, etwa an Fachhochschulen in Graz, Salzburg oder St. Pölten. Ebenso häufig sind Quereinsteiger aus Grafik, Frontend-Entwicklung oder UX-Research – ein aussagekräftiges Portfolio wiegt hier oft schwerer als ein Titel. Sicherheit in Figma gilt inzwischen als Grundvoraussetzung, dazu ein Gespür für Typografie, Barrierefreiheit und Responsive-Verhalten. Wer HTML und CSS zumindest lesen kann, verschafft sich einen spürbaren Vorteil im Austausch mit dem Team.

Gefragt sind Sie bei Software- und Produktstudios, bei Industrieunternehmen mit eigener Digitalabteilung, bei Herstellern von Mess- und Automatisierungstechnik. Auch Agenturen und Beratungshäuser suchen laufend. Manche Rollen sind stark spezialisiert, andere verlangen, dass Sie UX-Konzeption und visuelle Umsetzung in einer Person vereinen. Neugier auf die Technik dahinter hilft Ihnen dabei mehr als jedes einzelne Tool. Der Übergang zu UX Design, Design-System-Verantwortung oder einer leitenden Position im Produktteam steht Ihnen mit ein paar Jahren Erfahrung offen – vorausgesetzt, Sie bleiben nah an den Menschen, für die Sie gestalten.

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