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1 Umweltchemie Job
Apply now » #jobreq_print_container div div div:first-child h2 {display: none;}The University of Vienna is a community of almost 11,000 individuals, including approximately 7,700…
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Umweltchemie: Spurensuche in Wasser, Boden und Luft
Umweltchemie beschäftigt sich mit Stoffen, die dort auftauchen, wo sie nicht hingehören, und mit der Frage, was danach mit ihnen geschieht: Abbau, Umwandlung, Transport, Anreicherung. Die analytische Seite arbeitet in sehr kleinen Konzentrationen, was hohe Anforderungen an Probenahme, Aufarbeitung, Geräteempfindlichkeit und an die Vermeidung von Verschleppung stellt.
Themenfelder sind unter anderem langlebige organische Stoffe, Mikroplastik, Arzneimittelrückstände im Wasserkreislauf, Bodenbelastungen, Luftschadstoffe und Aerosole sowie die Bewertung von Chemikalien nach europäischem Recht. In Österreich liegt ein Schwerpunkt an Universitäten und Forschungsinstituten. Daneben arbeiten Umweltchemiker:innen in akkreditierten Prüflaboren, bei Behörden und Landesanstalten, in Ingenieurbüros für Altlasten und Wasserwirtschaft sowie in Industriebetrieben, die eigene Emissionen und Produkte bewerten müssen.
Ausbildung und Berufsbilder
Der Zugang führt über ein Chemiestudium mit analytischem oder umweltbezogenem Schwerpunkt, über Umwelt- und Verfahrenstechnik oder über verwandte Naturwissenschaften. Im akademischen Bereich sind Stellen als Universitätsassistenz, Postdoc oder Senior Scientist üblich und meist an Projekte gebunden; dort bestimmen Publikationen, Drittmittelerfahrung und Lehre die Laufbahn. Im Prüflabor zählen dagegen Routinesicherheit, Akkreditierungswissen, Methodenvalidierung und Termintreue.
Im Labor dominieren chromatografische und massenspektrometrische Verfahren, dazu Elementanalytik. Wer Messdaten auch statistisch auswerten und Auswertungen automatisieren kann, ist im Vorteil, weil die Datenmengen in der Umweltanalytik stetig wachsen. Englisch ist Arbeitssprache in Forschung und in internationalen Projekten.
Prüfen Sie bei Ausschreibungen, wie viel Zeit tatsächlich am Gerät vorgesehen ist und wie viel für Anträge, Betreuung und Berichte. Diese Aufteilung unterscheidet sich zwischen Instituten erheblich.
Umweltchemie in Zahlen
Umweltchemie: Spurensuche in Wasser, Boden und Luft
Umweltchemie beschäftigt sich mit Stoffen, die dort auftauchen, wo sie nicht hingehören, und mit der Frage, was danach mit ihnen geschieht: Abbau, Umwandlung, Transport, Anreicherung. Die analytische Seite arbeitet in sehr kleinen Konzentrationen, was hohe Anforderungen an Probenahme, Aufarbeitung, Geräteempfindlichkeit und an die Vermeidung von Verschleppung stellt.
Themenfelder sind unter anderem langlebige organische Stoffe, Mikroplastik, Arzneimittelrückstände im Wasserkreislauf, Bodenbelastungen, Luftschadstoffe und Aerosole sowie die Bewertung von Chemikalien nach europäischem Recht. In Österreich liegt ein Schwerpunkt an Universitäten und Forschungsinstituten. Daneben arbeiten Umweltchemiker:innen in akkreditierten Prüflaboren, bei Behörden und Landesanstalten, in Ingenieurbüros für Altlasten und Wasserwirtschaft sowie in Industriebetrieben, die eigene Emissionen und Produkte bewerten müssen.
Ausbildung und Berufsbilder
Der Zugang führt über ein Chemiestudium mit analytischem oder umweltbezogenem Schwerpunkt, über Umwelt- und Verfahrenstechnik oder über verwandte Naturwissenschaften. Im akademischen Bereich sind Stellen als Universitätsassistenz, Postdoc oder Senior Scientist üblich und meist an Projekte gebunden; dort bestimmen Publikationen, Drittmittelerfahrung und Lehre die Laufbahn. Im Prüflabor zählen dagegen Routinesicherheit, Akkreditierungswissen, Methodenvalidierung und Termintreue.
Im Labor dominieren chromatografische und massenspektrometrische Verfahren, dazu Elementanalytik. Wer Messdaten auch statistisch auswerten und Auswertungen automatisieren kann, ist im Vorteil, weil die Datenmengen in der Umweltanalytik stetig wachsen. Englisch ist Arbeitssprache in Forschung und in internationalen Projekten.
Prüfen Sie bei Ausschreibungen, wie viel Zeit tatsächlich am Gerät vorgesehen ist und wie viel für Anträge, Betreuung und Berichte. Diese Aufteilung unterscheidet sich zwischen Instituten erheblich.
