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Berufsfeld im Überblick

Werkstoffe entscheiden mit, ob eine Konstruktion hält oder versagt. Genau hier setzen Werkstofftechniker:innen an: Sie prüfen, entwickeln und wählen Metalle, Kunststoffe, Keramiken und Verbundstoffe aus – und beantworten die Frage, warum ein Bauteil unter Last bricht, korrodiert oder ermüdet. Manchmal steckt die Antwort in einem einzigen Gefügebild unter dem Mikroskop.

Der Arbeitsalltag pendelt zwischen Labor, Fertigung und Schreibtisch. Sie führen Zug-, Härte- und Dauerschwingversuche durch, analysieren Schadensfälle, dokumentieren Ergebnisse und stimmen sich mit Konstruktion und Qualitätssicherung ab. Werkstoffauswahl. Prozessoptimierung. Reklamationsbearbeitung. Kein Tag gleicht ganz dem anderen, und oft sind es die unscheinbaren Proben, die am Ende ein ganzes Serienprojekt retten.

Einstieg und Qualifikationen

Der klassische Weg führt über eine höhere technische Lehranstalt mit werkstofftechnischem Schwerpunkt oder ein Studium der Werkstoffwissenschaften, des Maschinenbaus beziehungsweise der Metallurgie an einer Fachhochschule oder Universität. Auch aus einer Lehre im metalltechnischen Bereich lässt sich mit Weiterbildung viel machen. Was Arbeitgeber sehen wollen? Solides Verständnis von Werkstoffprüfung und Fertigungsverfahren, Erfahrung mit Prüfnormen, ein Gespür für Zahlen – und die Fähigkeit, technische Befunde so aufzubereiten, dass auch Kolleg:innen ohne Laborhintergrund sie verstehen.

Wer früh Praxis sammelt, etwa über ein Praktikum in einer Prüfanstalt oder eine Diplomarbeit in Kooperation mit einem Industriebetrieb, hat es beim Berufseinstieg deutlich leichter. Englisch schadet ebenfalls nicht, weil viele Normen und Lieferantendokumente international laufen.

Gefragt sind Werkstofftechniker:innen quer durch Österreichs Industrie. Die Metall- und Stahlverarbeitung gehört dazu, ebenso Automotive-Zulieferer, Anlagen- und Maschinenbau, die Luft- und Bahnfahrt sowie akkreditierte Prüf- und Forschungsinstitute. Auch Gießereien und die Kunststoffverarbeitung suchen regelmäßig. Interessant wird es dort, wo neue Werkstoffe erprobt werden – etwa in der additiven Fertigung oder bei Leichtbauprojekten, in denen jedes Gramm zählt und trotzdem nichts nachgeben darf. Karrierepfade reichen von der Laborleitung über das Qualitätsmanagement bis in die anwendungstechnische Beratung.

Werkstofftechniker in Zahlen

4
offene Jobs
4
Arbeitgeber
4
Städte mit Stellen
Ternitz
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Werkstoffe entscheiden mit, ob eine Konstruktion hält oder versagt. Genau hier setzen Werkstofftechniker:innen an: Sie prüfen, entwickeln und wählen Metalle, Kunststoffe, Keramiken und Verbundstoffe aus – und beantworten die Frage, warum ein Bauteil unter Last bricht, korrodiert oder ermüdet. Manchmal steckt die Antwort in einem einzigen Gefügebild unter dem Mikroskop.

Der Arbeitsalltag pendelt zwischen Labor, Fertigung und Schreibtisch. Sie führen Zug-, Härte- und Dauerschwingversuche durch, analysieren Schadensfälle, dokumentieren Ergebnisse und stimmen sich mit Konstruktion und Qualitätssicherung ab. Werkstoffauswahl. Prozessoptimierung. Reklamationsbearbeitung. Kein Tag gleicht ganz dem anderen, und oft sind es die unscheinbaren Proben, die am Ende ein ganzes Serienprojekt retten.

Einstieg und Qualifikationen

Der klassische Weg führt über eine höhere technische Lehranstalt mit werkstofftechnischem Schwerpunkt oder ein Studium der Werkstoffwissenschaften, des Maschinenbaus beziehungsweise der Metallurgie an einer Fachhochschule oder Universität. Auch aus einer Lehre im metalltechnischen Bereich lässt sich mit Weiterbildung viel machen. Was Arbeitgeber sehen wollen? Solides Verständnis von Werkstoffprüfung und Fertigungsverfahren, Erfahrung mit Prüfnormen, ein Gespür für Zahlen – und die Fähigkeit, technische Befunde so aufzubereiten, dass auch Kolleg:innen ohne Laborhintergrund sie verstehen.

Wer früh Praxis sammelt, etwa über ein Praktikum in einer Prüfanstalt oder eine Diplomarbeit in Kooperation mit einem Industriebetrieb, hat es beim Berufseinstieg deutlich leichter. Englisch schadet ebenfalls nicht, weil viele Normen und Lieferantendokumente international laufen.

Gefragt sind Werkstofftechniker:innen quer durch Österreichs Industrie. Die Metall- und Stahlverarbeitung gehört dazu, ebenso Automotive-Zulieferer, Anlagen- und Maschinenbau, die Luft- und Bahnfahrt sowie akkreditierte Prüf- und Forschungsinstitute. Auch Gießereien und die Kunststoffverarbeitung suchen regelmäßig. Interessant wird es dort, wo neue Werkstoffe erprobt werden – etwa in der additiven Fertigung oder bei Leichtbauprojekten, in denen jedes Gramm zählt und trotzdem nichts nachgeben darf. Karrierepfade reichen von der Laborleitung über das Qualitätsmanagement bis in die anwendungstechnische Beratung.

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