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Berufsfeld im Überblick

Was Zerspanungstechniker den ganzen Tag machen

Aus einem Rohling wird ein präzises Bauteil. Klingt simpel, ist es nicht. Als Zerspanungstechniker:in bringen Sie Metall mit Drehmaschinen, Fräsen und Schleifgeräten in Form – oft auf Hundertstelmillimeter genau, manchmal noch feiner. Sie rüsten die Maschine, spannen das Werkstück ein, wählen das passende Werkzeug und behalten den Prozess im Blick. CNC-gesteuert läuft heute vieles, doch die Programme wollen geschrieben, geprüft und angepasst sein. Und wenn ein Span reißt oder die Oberfläche nicht stimmt, sind Sie es, der die Ursache findet.

Der klassische Einstieg führt über die Lehre. Drei bis dreieinhalb Jahre dauert sie, dazu kommen Berufsschule und die Lehrabschlussprüfung. Wer über eine HTL oder eine Fachschule kommt, startet oft schon mit mehr theoretischem Rüstzeug und rutscht schneller in anspruchsvollere Programmierarbeit. Beides funktioniert. Ein Umstieg aus verwandten Metallberufen ist ebenfalls machbar, gerade wenn Sie schon ein Gefühl für Werkstoffe mitbringen.

Und danach? Die Wege gehen auseinander. Manche vertiefen sich in die CNC-Programmierung, andere übernehmen als Vorarbeiter:in oder Schichtführer:in Verantwortung für ein Team. Die Meisterprüfung oder eine Weiterbildung Richtung Werkmeister öffnet Türen in die Arbeitsvorbereitung, die Qualitätssicherung oder die Fertigungsleitung.

Gefragt sind Leute, die genau arbeiten und trotzdem mitdenken. Technisches Zeichnungsverständnis. Sicherheit im Umgang mit Messmitteln. Kenntnisse gängiger Steuerungen wie Siemens oder Heidenhain. Sorgfalt zählt hier mehr als Tempo – ein Ausschussteil kostet Material und Zeit. Räumliches Vorstellungsvermögen hilft ungemein, ebenso ein wacher Blick für kleine Abweichungen, bevor sie groß werden.

Arbeitgeber gibt es quer durch die österreichische Industrie. Der Maschinen- und Anlagenbau, die Automobilzulieferer, die Luftfahrt, die Medizintechnik mit ihren winzigen, hochpräzisen Teilen. Vom Familienbetrieb mit einer Handvoll Maschinen bis zum Konzern mit vollautomatisierter Fertigung – die Bandbreite ist groß, und die Nachfrage nach guten Fachkräften bleibt spürbar.

Berufsfeld im Überblick

Was Zerspanungstechniker den ganzen Tag machen

Aus einem Rohling wird ein präzises Bauteil. Klingt simpel, ist es nicht. Als Zerspanungstechniker:in bringen Sie Metall mit Drehmaschinen, Fräsen und Schleifgeräten in Form – oft auf Hundertstelmillimeter genau, manchmal noch feiner. Sie rüsten die Maschine, spannen das Werkstück ein, wählen das passende Werkzeug und behalten den Prozess im Blick. CNC-gesteuert läuft heute vieles, doch die Programme wollen geschrieben, geprüft und angepasst sein. Und wenn ein Span reißt oder die Oberfläche nicht stimmt, sind Sie es, der die Ursache findet.

Der klassische Einstieg führt über die Lehre. Drei bis dreieinhalb Jahre dauert sie, dazu kommen Berufsschule und die Lehrabschlussprüfung. Wer über eine HTL oder eine Fachschule kommt, startet oft schon mit mehr theoretischem Rüstzeug und rutscht schneller in anspruchsvollere Programmierarbeit. Beides funktioniert. Ein Umstieg aus verwandten Metallberufen ist ebenfalls machbar, gerade wenn Sie schon ein Gefühl für Werkstoffe mitbringen.

Und danach? Die Wege gehen auseinander. Manche vertiefen sich in die CNC-Programmierung, andere übernehmen als Vorarbeiter:in oder Schichtführer:in Verantwortung für ein Team. Die Meisterprüfung oder eine Weiterbildung Richtung Werkmeister öffnet Türen in die Arbeitsvorbereitung, die Qualitätssicherung oder die Fertigungsleitung.

Gefragt sind Leute, die genau arbeiten und trotzdem mitdenken. Technisches Zeichnungsverständnis. Sicherheit im Umgang mit Messmitteln. Kenntnisse gängiger Steuerungen wie Siemens oder Heidenhain. Sorgfalt zählt hier mehr als Tempo – ein Ausschussteil kostet Material und Zeit. Räumliches Vorstellungsvermögen hilft ungemein, ebenso ein wacher Blick für kleine Abweichungen, bevor sie groß werden.

Arbeitgeber gibt es quer durch die österreichische Industrie. Der Maschinen- und Anlagenbau, die Automobilzulieferer, die Luftfahrt, die Medizintechnik mit ihren winzigen, hochpräzisen Teilen. Vom Familienbetrieb mit einer Handvoll Maschinen bis zum Konzern mit vollautomatisierter Fertigung – die Bandbreite ist groß, und die Nachfrage nach guten Fachkräften bleibt spürbar.