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Sprecher Automation steht für Technik, die im Hintergrund läuft und trotzdem über viel entscheidet: über die Stabilität von Stromnetzen, die Sicherheit von Bahnstrecken, den ruhigen Betrieb großer Industrieanlagen. Das Unternehmen mit Sitz in Linz entwickelt und baut die Steuerungs- und Schutzsysteme, die kritische Infrastruktur am Laufen halten. Gegründet wurde es 2002, und das in einer ungewöhnlichen Lage. Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 1900 zurück.
1900 gründete Karl Sprecher in der Schweiz eine Fabrik für elektrische Apparate, 1912 kam ein Standort in Linz dazu. Über die Jahrzehnte wechselten die Eigentümer, zuletzt gehörte der Linzer Betrieb zum französischen Alstom-Konzern. Als dieser 2001 die Schließung beschloss, kauften der heutige CEO Erwin Raffeiner und weitere Führungskräfte den Standort heraus. Aus 160 geretteten Arbeitsplätzen sind seither rund 750 geworden.
Was hier entsteht, bekommt man als Außenstehender selten zu sehen. In den Werkstätten und Engineering-Büros in Linz entwirft das Unternehmen Schaltanlagen, Netzschutzsysteme und Leittechnik. Ein Netzschutzgerät erkennt in Millisekunden einen Kurzschluss in einer Hochspannungsleitung und schaltet ab, bevor größerer Schaden entsteht. Andere Systeme überwachen und steuern ganze Stromnetze aus der Ferne. Zu den Kunden zählen Energieversorger, Industriebetriebe, Bahnen und Flughäfen. In der Industrie automatisiert Sprecher etwa Anlagen der Papier-, Stahl- und Holzbranche.
Gearbeitet wird von 16 Standorten aus, neben Linz unter anderem in Wien, Berlin, München, in den Niederlanden und in Dubai. Der Umsatz lag 2023 bei rund 124 Millionen Euro. Entwickelt und gefertigt wird überwiegend in Österreich. Ein großer Teil der Ingenieurinnen und Ingenieure arbeitet in Forschung und Entwicklung, und ein Teil der Belegschaft ist über eine stille Beteiligung am eigenen Arbeitgeber beteiligt.
Wer hier anfängt, kommt oft aus der Elektro- und Automatisierungstechnik, der Softwareentwicklung oder der Mechatronik. Dazu kommen Projektleitung, Montage und kaufmännische Rollen. Auch Lehrlinge werden ausgebildet. Eine tagesaktuelle, offizielle Mitarbeiterzahl veröffentlicht das Unternehmen selbst nicht; die gängigen Angaben liegen um die 750. Gefertigt wird bis heute in Linz, dort, wo 1912 alles begann.
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Wir bieten Ihnen nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz in einer krisen- und zukunftssicheren Branche, sondern auch die Möglichkeit, sich fachlich weiterzuentwickeln. Gestaltungsspielraum & Verantwortung: Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Stelle mit viel Raum für selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten an spannenden Projekten. Kurze Wege & offene Türen: Eine strukturierte Einschulung, direkte Kommunikationswege und ein offenes Ohr Ihrer Führungskraft sorgen für ein angenehmes Miteinander und schnelle Lösungen im Arbeitsalltag. Faire & attraktive Vergütung: Das kollektivvertragliche Mindestgehalt laut KV der Elektro- und Elektronikindustrie für diese Position beträgt EUR 3.888,53 brutto monatlich auf Vollzeitbasis. Die tatsächliche Bezahlung wird im persönlichen ...
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