Doktorand:in (all genders) in Biomedizinischer Technik, Biotechnologie oder verwandten Disziplinen

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Doktorand:in (all genders) in Biomedizinischer Technik, Biotechnologie oder verwandten Disziplinen

Die Forschungsgruppe für Weichteilregeneration am Ludwig Boltzmann Institut für Traumatologie (LBI Trauma, Wien) sucht eine:n Kandidat:in für eine PhD-Stelle am Josef Ressel Zentrum für Materialengineering in der Weichteilregeneration (JRC-MESTR), im Ausmaß von 30 Stunden pro Woche, ab 1. Juni und befristet auf 3 Jahre.

Das Labor befindet sich am LBI Trauma, Donaueschingenstraße 13, 1200 Wien, Österreich. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der FH Oberösterreich Forschungs & Entwicklungs GmbH, Innovacell GmbH und Particle Metrix GmbH durchgeführt.

Was Sie bei uns bewirken können

Das Projekt fokussiert sich auf die Entwicklung fortschrittlicher 3D-gedruckter Gerüststrukturen (Scaffolds), die die Struktur und Funktion von Muskelgewebe nachbilden. Unser Team untersucht das Verhalten dieser im Labor hergestellten Muskelgerüste in biologischen Verletzungsmodellen und bewertet regenerative Effekte durch den kombinierten Einsatz von Zelltherapie, extrazellulären Vesikeln (EVs) sowie biophysikalischen Stimulationsmethoden wie der Stoßwellentherapie.

Wir suchen eine hochmotivierte Persönlichkeit zur Verstärkung unseres Teams in den Bereichen Biomedizinische Technik, Biotechnologie, Regenerative Medizin oder verwandten Disziplinen. Die Position bietet hervorragende Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung in einem dynamischen Umfeld mit enger Zusammenarbeit zwischen akademischen und industriellen Partnern.

Was Sie mitbringen

  • Abgeschlossenes Masterstudium in Biomedizinischer Technik, Biotechnologie, Regenerativer Medizin oder einem verwandten Fachgebiet.
  • Nachgewiesene Erfahrung mit präklinischen Tiermodellen, vorzugsweise im Bereich Muskel- oder Weichteilgewebe.
  • Grundkenntnisse in Zellkulturtechniken, Mikroskopie sowie Proteomik/Genomik von Vorteil.
  • Ausgeprägte organisatorische Fähigkeiten, selbstständige Arbeitsweise sowie Erfahrung in interdisziplinären Forschungsumgebungen.
  • Sehr gute Kommunikationsfähigkeiten, ausgeprägte wissenschaftliche Neugier sowie soziale Kompetenz zur Mitarbeit in einem transdisziplinären Projekt.

Was Sie bei uns erwartet

  • Ein Career Center, das Sie in Ihrer persönlichen wie beruflichen Entwicklung begleitet und lebenslanges Lernen und kontinuierliche Weiterbildung ermöglicht.
  • Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf durch individuelle Telearbeitsvereinbarungen, Arbeitszeitmodelle sowie professionelles Karenzmanagement.
  • Beratungsangebote für Sie und Ihre Angehörigen zu Fragen der physischen und psychischen Gesundheit.
  • Teamevents wie Teamtage, Business Run und Weihnachtsfeier.

Für diese Position ist ein Bruttomonatsgehalt ab EUR 3.753 (Vollzeit/auf All-In Basis) vorgesehen. Je nach Qualifikation und Erfahrung ist eine Überzahlung möglich.

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Senden Sie uns bitte Ihre Bewerbungsunterlagen per online Bewerbung unter Angabe Ihres Gehaltswunsches.

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Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Wien

1961 gegründet und nach dem Physiker Ludwig Boltzmann benannt, betreibt diese außeruniversitäre Forschungseinrichtung ihre Institute nach einem ungewöhnlichen Prinzip. Jedes Ludwig Boltzmann Institut entsteht zu einem klar umrissenen Thema und für eine befristete Zeit, gemeinsam mit Universitäten, Kliniken oder anderen Partnern. Geforscht wird dort, wo Wissenschaft auf konkrete gesellschaftliche Fragen trifft. 2024 arbeiteten hier 678 Menschen.

Den Schwerpunkt bilden Medizin und Life Sciences sowie die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Was das praktisch bedeutet, zeigt sich an den einzelnen Instituten: An einem wird zur Versorgung nach schweren Verletzungen geforscht, an einem anderen zu digitaler Gesundheit, wieder andere widmen sich Grund- und Menschenrechten oder der Lungengesundheit. 2024 nahmen drei neue Institute ihre Arbeit auf, mit Fokus auf Gesundheitswissenschaften. Diese Institute sitzen nicht alle in Wien, sondern verteilen sich über Österreich, weil sie jeweils an einen wissenschaftlichen Partner vor Ort angedockt sind. Die Zentrale der Gesellschaft selbst liegt an der Nußdorfer Straße im 9. Wiener Gemeindebezirk.

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein und im österreichischen Forschungsfinanzierungsgesetz als zentrale Forschungseinrichtung verankert. Finanziert wird sie wesentlich aus öffentlichen Mitteln. Für die Jahre 2024 bis 2026 stehen rund 38,3 Millionen Euro aus einer Leistungsvereinbarung mit der Republik zur Verfügung, dazu kommen eingeworbene Drittmittelprojekte. Geleitet wird die Gesellschaft von einer Doppel-Geschäftsführung, Elvira Welzig und Marisa Radatz, an der Spitze des ehrenamtlichen Vorstands steht Präsidentin Freyja-Maria Smolle-Jüttner, Thoraxchirurgin an der Medizinischen Universität Graz.

Wer hier arbeitet, forscht oder hält den Forschungsbetrieb am Laufen. An den Instituten promovieren und habilitieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, in der Zentrale kümmern sich Teams um Forschungsmanagement und Förderung, Recht, Personal, IT und Kommunikation. Für den Nachwuchs gibt es eigene Strukturen. Das LBG Career Center begleitet Prä- und Postdocs auf ihrem Weg, das Open Innovation in Science Center beschäftigt sich damit, wie Forschung sich für Gesellschaft und Betroffene öffnen lässt. Die befristete Anlage der Institute bringt es mit sich, dass an neuen Themen immer wieder neue Stellen entstehen.

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