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Berufsfeld im Überblick

Elektrokonstrukteur:in – der Beruf klingt technisch, und das ist er auch. Im Kern geht es darum, elektrische Anlagen, Schaltschränke und Steuerungen zu planen, zu berechnen und in Konstruktionsunterlagen zu übersetzen, mit denen andere später bauen. Meist am Bildschirm. Sie arbeiten mit CAE-Software wie EPLAN, zeichnen Stromlaufpläne, legen Kabelquerschnitte und Sicherungen aus, dimensionieren Schutzeinrichtungen und stimmen sich eng mit der mechanischen Konstruktion ab. Nicht selten sitzen Sie dabei zwischen den Stühlen: Zwischen dem, was die Norm verlangt, dem, was die Fertigung praktisch umsetzen kann, und dem, was der Kunde eigentlich wollte.

Was den Alltag ausmacht? Sorgfalt. Ein falsch gesetzter Klemmenplan fällt manchmal erst in der Inbetriebnahme auf, und dann wird es teuer. Sie denken also in Schnittstellen, in Betriebsmittelkennzeichen, in Revisionsständen. Dazu kommt Abstimmung mit Software, Einkauf und Montage.

Einstieg, Ausbildung und Qualifikationen

Klassisch führt der Weg über eine HTL für Elektrotechnik, ein FH-Studium oder eine Lehre mit anschließender Weiterbildung. Viele beginnen als Konstrukteur:in im Projektgeschäft und wachsen mit den Aufgaben – vom einfachen Standardschrank bis zur komplexen Anlagensteuerung mit Antriebstechnik und SPS-Anbindung. Gefragt sind sicherer Umgang mit EPLAN oder vergleichbaren Werkzeugen, Kenntnis der einschlägigen Normen (Stichwort Niederspannungsrichtlinie, Maschinensicherheit) und ein Gespür dafür, wie eine Zeichnung in der Werkstatt tatsächlich ankommt. Englisch schadet nie, gerade bei international tätigen Zulieferern.

Und Sie müssen kein Einzelkämpfer sein. Gute Konstrukteur:innen fragen nach, dokumentieren nachvollziehbar und übergeben sauber – Eigenschaften, die im Team mehr zählen als jedes Zertifikat.

Typische Arbeitgeber sitzen im Anlagen- und Maschinenbau, im Schaltschrankbau, bei Automatisierungsspezialisten und Energieversorgern. Auch Ingenieurbüros und die Bahn- oder Gebäudetechnik brauchen laufend Leute, die elektrische Systeme zu Papier – pardon, in die Datei – bringen. Wer sich weiterentwickeln möchte, geht Richtung Projektleitung, Fachplanung oder in die technische Normung. Die Spannweite ist also größer, als der Titel vermuten lässt.

Berufsfeld im Überblick

Elektrokonstrukteur:in – der Beruf klingt technisch, und das ist er auch. Im Kern geht es darum, elektrische Anlagen, Schaltschränke und Steuerungen zu planen, zu berechnen und in Konstruktionsunterlagen zu übersetzen, mit denen andere später bauen. Meist am Bildschirm. Sie arbeiten mit CAE-Software wie EPLAN, zeichnen Stromlaufpläne, legen Kabelquerschnitte und Sicherungen aus, dimensionieren Schutzeinrichtungen und stimmen sich eng mit der mechanischen Konstruktion ab. Nicht selten sitzen Sie dabei zwischen den Stühlen: Zwischen dem, was die Norm verlangt, dem, was die Fertigung praktisch umsetzen kann, und dem, was der Kunde eigentlich wollte.

Was den Alltag ausmacht? Sorgfalt. Ein falsch gesetzter Klemmenplan fällt manchmal erst in der Inbetriebnahme auf, und dann wird es teuer. Sie denken also in Schnittstellen, in Betriebsmittelkennzeichen, in Revisionsständen. Dazu kommt Abstimmung mit Software, Einkauf und Montage.

Einstieg, Ausbildung und Qualifikationen

Klassisch führt der Weg über eine HTL für Elektrotechnik, ein FH-Studium oder eine Lehre mit anschließender Weiterbildung. Viele beginnen als Konstrukteur:in im Projektgeschäft und wachsen mit den Aufgaben – vom einfachen Standardschrank bis zur komplexen Anlagensteuerung mit Antriebstechnik und SPS-Anbindung. Gefragt sind sicherer Umgang mit EPLAN oder vergleichbaren Werkzeugen, Kenntnis der einschlägigen Normen (Stichwort Niederspannungsrichtlinie, Maschinensicherheit) und ein Gespür dafür, wie eine Zeichnung in der Werkstatt tatsächlich ankommt. Englisch schadet nie, gerade bei international tätigen Zulieferern.

Und Sie müssen kein Einzelkämpfer sein. Gute Konstrukteur:innen fragen nach, dokumentieren nachvollziehbar und übergeben sauber – Eigenschaften, die im Team mehr zählen als jedes Zertifikat.

Typische Arbeitgeber sitzen im Anlagen- und Maschinenbau, im Schaltschrankbau, bei Automatisierungsspezialisten und Energieversorgern. Auch Ingenieurbüros und die Bahn- oder Gebäudetechnik brauchen laufend Leute, die elektrische Systeme zu Papier – pardon, in die Datei – bringen. Wer sich weiterentwickeln möchte, geht Richtung Projektleitung, Fachplanung oder in die technische Normung. Die Spannweite ist also größer, als der Titel vermuten lässt.