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Wenn Software auf Hardware trifft
Embedded Systems stecken überall – im Steuergerät eines Autos, in der Kaffeemaschine, im Herzschrittmacher, in der Industrieanlage, die rund um die Uhr läuft. Als Entwickler:in in diesem Feld schreiben Sie Code, der direkt auf einem Mikrocontroller arbeitet, oft mit wenigen Kilobyte Speicher und ohne den Komfort eines Betriebssystems, wie man ihn vom Desktop kennt. Nah an der Hardware. Und genau das macht den Reiz aus.
Der Arbeitsalltag pendelt zwischen Löten am Prototyp, dem Lesen von Datenblättern und dem Debuggen über eine JTAG-Schnittstelle, wenn ein Timing-Problem sich partout nicht zeigen will. Sie entwerfen Firmware, binden Sensoren und Aktoren an, kümmern sich um Bussysteme wie CAN, SPI oder I²C und stellen sicher, dass das Ganze auch bei minus zwanzig Grad noch tut, was es soll. Echtzeitanforderungen spielen mit hinein, ebenso Energieverbrauch. Manchmal zählt jedes Milliampere.
Einstieg und was gefragt ist
Der klassische Weg führt über ein Studium der Elektrotechnik, Mechatronik, technischen Informatik oder über eine HTL mit anschließender Praxis. Solide C-Kenntnisse sind praktisch Pflicht, zunehmend auch C++ und Rust; wer versteht, was ein Compiler mit dem Code anstellt und wie ein Speicherlayout aussieht, ist klar im Vorteil. Wollen Sie wissen, was Sie von reiner Applikationsentwicklung unterscheidet? Das Bewusstsein dafür, dass hinter jeder Codezeile ein physisches Bauteil sitzt, das kaputtgehen kann.
Berufserfahrung sammeln viele über Werkstudentenstellen oder Praktika, in denen sie erste eigene Boards zum Laufen bringen. Von dort geht es weiter Richtung Spezialisierung – funktionale Sicherheit etwa, hardwarenahe Treiberentwicklung oder Systemarchitektur.
Arbeitgeber finden Sie in Österreich reichlich. Die Automobilzulieferer rund um Graz und Linz, die Halbleiterindustrie in Kärnten und Villach, Medizintechnik, Industrieautomation, dazu kleinere Ingenieurbüros, die für den Mittelstand entwickeln. Grundlagenverständnis zählt hier oft mehr als das Beherrschen eines bestimmten Frameworks, weil sich Toolchains und Chips ständig ändern, die Prinzipien dahinter aber bleiben.
Wenn Software auf Hardware trifft
Embedded Systems stecken überall – im Steuergerät eines Autos, in der Kaffeemaschine, im Herzschrittmacher, in der Industrieanlage, die rund um die Uhr läuft. Als Entwickler:in in diesem Feld schreiben Sie Code, der direkt auf einem Mikrocontroller arbeitet, oft mit wenigen Kilobyte Speicher und ohne den Komfort eines Betriebssystems, wie man ihn vom Desktop kennt. Nah an der Hardware. Und genau das macht den Reiz aus.
Der Arbeitsalltag pendelt zwischen Löten am Prototyp, dem Lesen von Datenblättern und dem Debuggen über eine JTAG-Schnittstelle, wenn ein Timing-Problem sich partout nicht zeigen will. Sie entwerfen Firmware, binden Sensoren und Aktoren an, kümmern sich um Bussysteme wie CAN, SPI oder I²C und stellen sicher, dass das Ganze auch bei minus zwanzig Grad noch tut, was es soll. Echtzeitanforderungen spielen mit hinein, ebenso Energieverbrauch. Manchmal zählt jedes Milliampere.
Einstieg und was gefragt ist
Der klassische Weg führt über ein Studium der Elektrotechnik, Mechatronik, technischen Informatik oder über eine HTL mit anschließender Praxis. Solide C-Kenntnisse sind praktisch Pflicht, zunehmend auch C++ und Rust; wer versteht, was ein Compiler mit dem Code anstellt und wie ein Speicherlayout aussieht, ist klar im Vorteil. Wollen Sie wissen, was Sie von reiner Applikationsentwicklung unterscheidet? Das Bewusstsein dafür, dass hinter jeder Codezeile ein physisches Bauteil sitzt, das kaputtgehen kann.
Berufserfahrung sammeln viele über Werkstudentenstellen oder Praktika, in denen sie erste eigene Boards zum Laufen bringen. Von dort geht es weiter Richtung Spezialisierung – funktionale Sicherheit etwa, hardwarenahe Treiberentwicklung oder Systemarchitektur.
Arbeitgeber finden Sie in Österreich reichlich. Die Automobilzulieferer rund um Graz und Linz, die Halbleiterindustrie in Kärnten und Villach, Medizintechnik, Industrieautomation, dazu kleinere Ingenieurbüros, die für den Mittelstand entwickeln. Grundlagenverständnis zählt hier oft mehr als das Beherrschen eines bestimmten Frameworks, weil sich Toolchains und Chips ständig ändern, die Prinzipien dahinter aber bleiben.