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Berufsfeld im Überblick

Ein Logistikzentrum wirkt von außen wie eine große, stille Halle. Drinnen läuft ein präzises Zusammenspiel aus Förderanlagen, Scannern, automatischen Regalbediengeräten und Software, die jeden Behälter kennt. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Maschine und Materialfluss arbeiten technische Fachkräfte – und ihre Aufgaben reichen weit über das Bild vom Gabelstapler hinaus.

Als Techniker:in im Logistikzentrum halten Sie die Anlagen am Laufen. Sie warten Sortermodule, tauschen Antriebe, lesen Fehlercodes aus der Steuerung und finden heraus, warum ausgerechnet Förderband 14 seit dem Frühdienst stockt. Fällt etwas aus, zählt jede Minute. Andere Rollen sitzen näher an der Planung: Sie optimieren Kommissionierwege, projektieren neue Anlagenabschnitte oder betreuen das Lagerverwaltungssystem, das den ganzen Betrieb dirigiert.

Wege in den Beruf

Der klassische Einstieg führt über eine Lehre – Mechatronik, Elektrotechnik, Betriebslogistik. Wer aus der Instandhaltung kommt, wechselt oft in die Anlagentechnik. Und die Software-Seite? Da öffnen ein HTL-Abschluss oder ein Studium in Wirtschaftsingenieurwesen, Automatisierung oder Logistik die Türen. Gefragt sind Leute, die SPS-Steuerungen verstehen, mit Sensorik umgehen können und keine Scheu vor Schichtplänen haben. Denn ein Verteilzentrum ruht selten.

Ebenso wichtig wie das Fachliche: ein kühler Kopf, wenn drei Störmeldungen gleichzeitig auflaufen. Kommunikation mit den Kolleg:innen aus dem Wareneingang. Bereitschaft, sich in neue Anlagengenerationen einzuarbeiten, weil die Automatisierung in diesem Feld schnell voranschreitet.

Arbeitgeber finden Sie in ganz Österreich, oft an den Verkehrsachsen rund um Wien, Linz, Graz oder im Tiroler Unterland. Handelskonzerne mit eigenen Zentrallagern gehören dazu, dazu Kontraktlogistiker, Paketdienste, Pharmagroßhändler und Industriebetriebe, die ihre Distribution selbst steuern. Manche setzen auf hochautomatisierte Shuttle-Lager, andere fahren noch überwiegend manuell – die technischen Anforderungen unterscheiden sich entsprechend deutlich.

Ein Standort mit moderner Anlagentechnik bietet Ihnen laufend Neues zum Lernen. Fragen Sie im Bewerbungsgespräch ruhig nach, welche Systeme im Einsatz sind und wie die Weiterbildung geregelt ist – daran erkennen Sie schnell, ob Technik hier ernst genommen wird.

Logistikzentrum in Zahlen

20
offene Jobs
8
Arbeitgeber
10
Städte mit Stellen
Rietz
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Ein Logistikzentrum wirkt von außen wie eine große, stille Halle. Drinnen läuft ein präzises Zusammenspiel aus Förderanlagen, Scannern, automatischen Regalbediengeräten und Software, die jeden Behälter kennt. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Maschine und Materialfluss arbeiten technische Fachkräfte – und ihre Aufgaben reichen weit über das Bild vom Gabelstapler hinaus.

Als Techniker:in im Logistikzentrum halten Sie die Anlagen am Laufen. Sie warten Sortermodule, tauschen Antriebe, lesen Fehlercodes aus der Steuerung und finden heraus, warum ausgerechnet Förderband 14 seit dem Frühdienst stockt. Fällt etwas aus, zählt jede Minute. Andere Rollen sitzen näher an der Planung: Sie optimieren Kommissionierwege, projektieren neue Anlagenabschnitte oder betreuen das Lagerverwaltungssystem, das den ganzen Betrieb dirigiert.

Wege in den Beruf

Der klassische Einstieg führt über eine Lehre – Mechatronik, Elektrotechnik, Betriebslogistik. Wer aus der Instandhaltung kommt, wechselt oft in die Anlagentechnik. Und die Software-Seite? Da öffnen ein HTL-Abschluss oder ein Studium in Wirtschaftsingenieurwesen, Automatisierung oder Logistik die Türen. Gefragt sind Leute, die SPS-Steuerungen verstehen, mit Sensorik umgehen können und keine Scheu vor Schichtplänen haben. Denn ein Verteilzentrum ruht selten.

Ebenso wichtig wie das Fachliche: ein kühler Kopf, wenn drei Störmeldungen gleichzeitig auflaufen. Kommunikation mit den Kolleg:innen aus dem Wareneingang. Bereitschaft, sich in neue Anlagengenerationen einzuarbeiten, weil die Automatisierung in diesem Feld schnell voranschreitet.

Arbeitgeber finden Sie in ganz Österreich, oft an den Verkehrsachsen rund um Wien, Linz, Graz oder im Tiroler Unterland. Handelskonzerne mit eigenen Zentrallagern gehören dazu, dazu Kontraktlogistiker, Paketdienste, Pharmagroßhändler und Industriebetriebe, die ihre Distribution selbst steuern. Manche setzen auf hochautomatisierte Shuttle-Lager, andere fahren noch überwiegend manuell – die technischen Anforderungen unterscheiden sich entsprechend deutlich.

Ein Standort mit moderner Anlagentechnik bietet Ihnen laufend Neues zum Lernen. Fragen Sie im Bewerbungsgespräch ruhig nach, welche Systeme im Einsatz sind und wie die Weiterbildung geregelt ist – daran erkennen Sie schnell, ob Technik hier ernst genommen wird.

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