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3 Materialwissenschaftler Jobs
Stand 07.11.2026: 3 offene Stellen für Materialwissenschaftler.
Postdoc position at ISTA in Klosterneuburg focused on advanced TEM/STEM-based microstructural characterization of functional materials.
Aufgabengebiet Vorbereitung und Bearbeitung von Proben für physikalische und analytische Messungen gemäß definierten Verfahrensanweisungen Durchführung von Zuverlässigkeitstests…
Aufgaben von Anfang an eigenverantwortlich arbeiten und Ihre Ideen in die Verarbeitung der stärksten Metalle der Welt einbringen. Freiheit zu wachsen Von spannenden und immer…
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Was Materialwissenschaftler:innen im Alltag wirklich tun
Warum bricht ein Bauteil genau dort, wo es niemand erwartet hat? Materialwissenschaftler:innen leben von solchen Fragen. Sie untersuchen, wie sich Metalle, Keramiken, Polymere und Verbundwerkstoffe unter Last, Hitze oder über Jahre hinweg verhalten – und übersetzen das in Empfehlungen, mit denen Konstruktion und Fertigung tatsächlich arbeiten können. Prüfstand, Elektronenmikroskop, Datenauswertung. Dazwischen viel Absprache mit Kolleg:innen aus Entwicklung und Qualitätssicherung.
Der Reiz liegt im Wechsel der Maßstäbe. An einem Tag geht es um die Kristallstruktur im Nanobereich, am nächsten darum, ob eine ganze Serie den Kältetest übersteht. Wer gern zwischen Labor und Realität pendelt, ist hier richtig.
Einstieg, Qualifikationen und wo Sie landen
Der klassische Weg führt über ein Studium der Werkstoffwissenschaften, des Maschinenbaus oder der Chemie – in Österreich etwa an der Montanuniversität Leoben, der TU Wien oder der TU Graz. Viele steigen direkt nach dem Master ein, manche promovieren vorher, gerade wenn es später Richtung Forschung gehen soll. Ein FH-Abschluss mit anwendungsnahem Schwerpunkt öffnet ebenso Türen.
Gefragt sind zwei Dinge gleichzeitig. Solides Grundlagenwissen zu Mikrostruktur und Werkstoffverhalten. Und die Fähigkeit, Messdaten sauber zu interpretieren, statt sie nur zu produzieren. Erfahrung mit Analysemethoden wie Rasterelektronenmikroskopie oder Zug- und Ermüdungsprüfung hilft, ebenso ein sicherer Umgang mit Simulationswerkzeugen. Englisch sowieso, weil Fachliteratur und internationale Teams dazugehören.
Und wer sucht Sie? Ein breites Feld. Automobil- und Luftfahrtzulieferer, die Halbleiter- und Elektronikbranche, Stahl- und Metallverarbeitung, Hersteller medizintechnischer Implantate, dazu außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. In Österreich gibt es rund um Leoben und die steirischen Industriecluster eine dichte Landschaft an Betrieben, die genau dieses Wissen brauchen. Quereinstiege kommen vor, meist aus angrenzenden Ingenieurdisziplinen – mit Bereitschaft, sich in die Werkstoffkunde nachträglich einzuarbeiten.
Karriereseitig läuft es oft in zwei Richtungen: tiefer in die fachliche Spezialisierung, etwa als Expert:in für Korrosion oder Leichtbau, oder breiter in Richtung Projekt- und Teamverantwortung. Beides ist offen, und nicht selten überschneidet sich das über die Jahre.
Materialwissenschaftler in Zahlen
Was Materialwissenschaftler:innen im Alltag wirklich tun
Warum bricht ein Bauteil genau dort, wo es niemand erwartet hat? Materialwissenschaftler:innen leben von solchen Fragen. Sie untersuchen, wie sich Metalle, Keramiken, Polymere und Verbundwerkstoffe unter Last, Hitze oder über Jahre hinweg verhalten – und übersetzen das in Empfehlungen, mit denen Konstruktion und Fertigung tatsächlich arbeiten können. Prüfstand, Elektronenmikroskop, Datenauswertung. Dazwischen viel Absprache mit Kolleg:innen aus Entwicklung und Qualitätssicherung.
Der Reiz liegt im Wechsel der Maßstäbe. An einem Tag geht es um die Kristallstruktur im Nanobereich, am nächsten darum, ob eine ganze Serie den Kältetest übersteht. Wer gern zwischen Labor und Realität pendelt, ist hier richtig.
Einstieg, Qualifikationen und wo Sie landen
Der klassische Weg führt über ein Studium der Werkstoffwissenschaften, des Maschinenbaus oder der Chemie – in Österreich etwa an der Montanuniversität Leoben, der TU Wien oder der TU Graz. Viele steigen direkt nach dem Master ein, manche promovieren vorher, gerade wenn es später Richtung Forschung gehen soll. Ein FH-Abschluss mit anwendungsnahem Schwerpunkt öffnet ebenso Türen.
Gefragt sind zwei Dinge gleichzeitig. Solides Grundlagenwissen zu Mikrostruktur und Werkstoffverhalten. Und die Fähigkeit, Messdaten sauber zu interpretieren, statt sie nur zu produzieren. Erfahrung mit Analysemethoden wie Rasterelektronenmikroskopie oder Zug- und Ermüdungsprüfung hilft, ebenso ein sicherer Umgang mit Simulationswerkzeugen. Englisch sowieso, weil Fachliteratur und internationale Teams dazugehören.
Und wer sucht Sie? Ein breites Feld. Automobil- und Luftfahrtzulieferer, die Halbleiter- und Elektronikbranche, Stahl- und Metallverarbeitung, Hersteller medizintechnischer Implantate, dazu außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. In Österreich gibt es rund um Leoben und die steirischen Industriecluster eine dichte Landschaft an Betrieben, die genau dieses Wissen brauchen. Quereinstiege kommen vor, meist aus angrenzenden Ingenieurdisziplinen – mit Bereitschaft, sich in die Werkstoffkunde nachträglich einzuarbeiten.
Karriereseitig läuft es oft in zwei Richtungen: tiefer in die fachliche Spezialisierung, etwa als Expert:in für Korrosion oder Leichtbau, oder breiter in Richtung Projekt- und Teamverantwortung. Beides ist offen, und nicht selten überschneidet sich das über die Jahre.