Filter
ab 3.000 € brutto/Monat

Neue Treffer für diese Suche automatisch erhalten?

Kostenlos und jederzeit kündbar – jede Mail enthält einen Abmelde-Link. Umfang, Zeitpunkt und Schärfe deines Agenten stellst du – wie viele weitere Funktionen – in deinem Login-Bereich ein.

2 Materialwissenschaftler Jobs

Vollzeitstelle als Metallurg:in für Stranggussanlagen bei Primetals Technologies in Linz mit internationaler Inbetriebnahme, Gießsimulationen, Prozessoptimierung,…

Stipendium für Studierende der JKU Linz im Bereich Polymer Engineering and Science mit Fokus auf Kunststoffrecycling, bezahlten Praktika und Mentoring bei ALPLA.

Neue Treffer für diese Suche automatisch erhalten?

Kostenlos und jederzeit kündbar – jede Mail enthält einen Abmelde-Link. Umfang, Zeitpunkt und Schärfe deines Agenten stellst du – wie viele weitere Funktionen – in deinem Login-Bereich ein.

tecAI

Beschreib einfach deinen Wunschjob – ich finde passende Stellen auf TECjobs.at.

Berufsfeld im Überblick

Was Materialwissenschaftler:innen im Alltag wirklich tun

Warum bricht ein Bauteil genau dort, wo es niemand erwartet hat? Materialwissenschaftler:innen leben von solchen Fragen. Sie untersuchen, wie sich Metalle, Keramiken, Polymere und Verbundwerkstoffe unter Last, Hitze oder über Jahre hinweg verhalten – und übersetzen das in Empfehlungen, mit denen Konstruktion und Fertigung tatsächlich arbeiten können. Prüfstand, Elektronenmikroskop, Datenauswertung. Dazwischen viel Absprache mit Kolleg:innen aus Entwicklung und Qualitätssicherung.

Der Reiz liegt im Wechsel der Maßstäbe. An einem Tag geht es um die Kristallstruktur im Nanobereich, am nächsten darum, ob eine ganze Serie den Kältetest übersteht. Wer gern zwischen Labor und Realität pendelt, ist hier richtig.

Einstieg, Qualifikationen und wo Sie landen

Der klassische Weg führt über ein Studium der Werkstoffwissenschaften, des Maschinenbaus oder der Chemie – in Österreich etwa an der Montanuniversität Leoben, der TU Wien oder der TU Graz. Viele steigen direkt nach dem Master ein, manche promovieren vorher, gerade wenn es später Richtung Forschung gehen soll. Ein FH-Abschluss mit anwendungsnahem Schwerpunkt öffnet ebenso Türen.

Gefragt sind zwei Dinge gleichzeitig. Solides Grundlagenwissen zu Mikrostruktur und Werkstoffverhalten. Und die Fähigkeit, Messdaten sauber zu interpretieren, statt sie nur zu produzieren. Erfahrung mit Analysemethoden wie Rasterelektronenmikroskopie oder Zug- und Ermüdungsprüfung hilft, ebenso ein sicherer Umgang mit Simulationswerkzeugen. Englisch sowieso, weil Fachliteratur und internationale Teams dazugehören.

Und wer sucht Sie? Ein breites Feld. Automobil- und Luftfahrtzulieferer, die Halbleiter- und Elektronikbranche, Stahl- und Metallverarbeitung, Hersteller medizintechnischer Implantate, dazu außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. In Österreich gibt es rund um Leoben und die steirischen Industriecluster eine dichte Landschaft an Betrieben, die genau dieses Wissen brauchen. Quereinstiege kommen vor, meist aus angrenzenden Ingenieurdisziplinen – mit Bereitschaft, sich in die Werkstoffkunde nachträglich einzuarbeiten.

Karriereseitig läuft es oft in zwei Richtungen: tiefer in die fachliche Spezialisierung, etwa als Expert:in für Korrosion oder Leichtbau, oder breiter in Richtung Projekt- und Teamverantwortung. Beides ist offen, und nicht selten überschneidet sich das über die Jahre.

Materialwissenschaftler in Zahlen

2
offene Jobs
2
Arbeitgeber
2
Städte mit Stellen
Hard
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Was Materialwissenschaftler:innen im Alltag wirklich tun

Warum bricht ein Bauteil genau dort, wo es niemand erwartet hat? Materialwissenschaftler:innen leben von solchen Fragen. Sie untersuchen, wie sich Metalle, Keramiken, Polymere und Verbundwerkstoffe unter Last, Hitze oder über Jahre hinweg verhalten – und übersetzen das in Empfehlungen, mit denen Konstruktion und Fertigung tatsächlich arbeiten können. Prüfstand, Elektronenmikroskop, Datenauswertung. Dazwischen viel Absprache mit Kolleg:innen aus Entwicklung und Qualitätssicherung.

Der Reiz liegt im Wechsel der Maßstäbe. An einem Tag geht es um die Kristallstruktur im Nanobereich, am nächsten darum, ob eine ganze Serie den Kältetest übersteht. Wer gern zwischen Labor und Realität pendelt, ist hier richtig.

Einstieg, Qualifikationen und wo Sie landen

Der klassische Weg führt über ein Studium der Werkstoffwissenschaften, des Maschinenbaus oder der Chemie – in Österreich etwa an der Montanuniversität Leoben, der TU Wien oder der TU Graz. Viele steigen direkt nach dem Master ein, manche promovieren vorher, gerade wenn es später Richtung Forschung gehen soll. Ein FH-Abschluss mit anwendungsnahem Schwerpunkt öffnet ebenso Türen.

Gefragt sind zwei Dinge gleichzeitig. Solides Grundlagenwissen zu Mikrostruktur und Werkstoffverhalten. Und die Fähigkeit, Messdaten sauber zu interpretieren, statt sie nur zu produzieren. Erfahrung mit Analysemethoden wie Rasterelektronenmikroskopie oder Zug- und Ermüdungsprüfung hilft, ebenso ein sicherer Umgang mit Simulationswerkzeugen. Englisch sowieso, weil Fachliteratur und internationale Teams dazugehören.

Und wer sucht Sie? Ein breites Feld. Automobil- und Luftfahrtzulieferer, die Halbleiter- und Elektronikbranche, Stahl- und Metallverarbeitung, Hersteller medizintechnischer Implantate, dazu außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. In Österreich gibt es rund um Leoben und die steirischen Industriecluster eine dichte Landschaft an Betrieben, die genau dieses Wissen brauchen. Quereinstiege kommen vor, meist aus angrenzenden Ingenieurdisziplinen – mit Bereitschaft, sich in die Werkstoffkunde nachträglich einzuarbeiten.

Karriereseitig läuft es oft in zwei Richtungen: tiefer in die fachliche Spezialisierung, etwa als Expert:in für Korrosion oder Leichtbau, oder breiter in Richtung Projekt- und Teamverantwortung. Beides ist offen, und nicht selten überschneidet sich das über die Jahre.

Materialwissenschaftler in Zahlen

2
offene Jobs
2
Arbeitgeber
2
Städte mit Stellen
Hard
stärkster Standort