Finde deinen nächsten Arbeitgeber.
Finde deinen nächsten Arbeitgeber.


Rund 7,6 Millionen Menschen in Österreich sind bei der Österreichischen Gesundheitskasse versichert, also der große Teil des Landes. Ein Stück dieser Arbeit läuft über Graz. Am Josef-Pongratz-Platz sitzt die Landesstelle Steiermark, und hier entscheidet sich für viele Versicherte ganz Konkretes: ob eine Behandlung bezahlt wird, ob ein Antrag durchgeht, ob am Telefon jemand weiterhilft.
Die ÖGK in ihrer heutigen Form ist noch jung. Anfang 2020 wurden neun Gebietskrankenkassen zu einem einzigen Träger zusammengelegt, der heute etwa 82 Prozent der in Österreich lebenden Bevölkerung absichert. Sie ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts und finanziert sich aus den Pflichtbeiträgen von Beschäftigten, Arbeitgebern und Pensionistinnen. Die Zentrale steht in Wien. Die Steiermark ist eine von neun Landesstellen.
Hinter dem Wort Krankenkasse steckt eine Bandbreite an Berufen, die viele nicht erwarten. In den Kundenservicestellen sitzen Menschen, die Anträge prüfen, Kosten zurückerstatten und Versicherte am Schalter wie am Telefon beraten. In den Gesundheitszentren der Kasse arbeiten Ärztinnen, Therapeutinnen und Pflegekräfte direkt am Patienten, in Graz etwa im Gesundheitszentrum an der Friedrichgasse und in der Physikalischen Medizin. Dazu kommen die IT, die Verwaltung und jedes Jahr Lehrlinge, die hier ihren Beruf von Grund auf lernen.
Österreichweit beschäftigt die ÖGK rund 13.000 Menschen an etwa 150 Standorten; eine eigene Zahl nur für die Steiermark weist sie öffentlich nicht aus. Das macht den Träger zu einem der größten Arbeitgeber im heimischen Gesundheitswesen. Und es ist eine Aufgabe, die bleibt. Wer hier anfängt, arbeitet nicht auf ein Quartalsergebnis hin, sondern daran, die Gesundheitsversorgung für 7,6 Millionen Versicherte am Laufen zu halten.
Beim Gehalt bleibt wenig Raum für Verhandlungspoker. Es folgt einem festen Schema, alle zwei Jahre rückt man vor, All-in-Verträge gibt es keine, und einen Gender Pay Gap nennt die ÖGK für sich ausdrücklich nicht. Gearbeitet wird in Gleitzeit, mit Zeitausgleichstagen und Homeoffice. Wer sich weiterentwickeln will, findet interne wie externe Schulungen; dazu kommen ein betriebliches Gesundheitsmanagement, ein Kinderzuschuss und eine betriebliche Altersvorsorge. Die Steirerinnen und Steirer betreut die Kasse von Graz aus, am Josef-Pongratz-Platz, wo montags bis freitags ab sieben Uhr früh die Türen offen stehen.
Noch keine Erfahrungsberichte – teile als erste:r deine Erfahrung.
