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Berufsfeld im Überblick

Wenn eine Produktionslinie stillsteht, zählt jede Minute. Genau hier kommen Instandhaltungstechniker:innen ins Spiel – sie halten Maschinen, Anlagen und ganze Fertigungsstraßen am Laufen. Wartung, Fehlersuche, Reparatur. Und oft der entscheidende Blick dafür, was gleich kaputtgehen könnte, bevor es tatsächlich passiert. Der Job ist ein Mix aus Mechanik, Elektrik, Hydraulik, Pneumatik und zunehmend auch Steuerungstechnik, denn moderne Anlagen sind vernetzt und stecken voller Sensorik.

Der Alltag ist selten planbar. Vorbeugende Wartung nach festem Intervall, klar – aber dann klemmt ein Antrieb, eine Störmeldung leuchtet auf, und Sie stehen mit dem Schaltplan vor einer Anlage, die eben noch lief. Diese Abwechslung mögen viele an dem Beruf. Andere schätzen eher die ruhigen Schichten, in denen Prüfprotokolle abgearbeitet und Ersatzteile disponiert werden.

Einstieg, Qualifikationen und Arbeitgeber

Der klassische Weg führt über eine abgeschlossene Lehre – etwa als Mechatroniker:in, Elektrotechniker:in oder Maschinenbautechniker:in. Darauf lässt sich aufbauen: Werkmeisterschule, Meisterprüfung, eine Spezialisierung Richtung SPS-Programmierung oder Anlagentechnik. Wer eine HTL besucht hat, steigt häufig etwas breiter ein. Gefragt sind vor allem solide Grundlagen im Lesen technischer Zeichnungen, ein Gespür für Ursache und Wirkung und die Bereitschaft, sich in neue Steuerungssysteme einzuarbeiten. Schichtdienst und Rufbereitschaft gehören bei vielen Betrieben dazu – das sollten Sie vorher wissen.

Und wo arbeitet man? Die Bandbreite ist groß. Industrielle Fertigung, Lebensmittel- und Getränkeproduktion, Automotive-Zulieferer, Pharma, Papier- und Zellstoffwerke, dazu Energieversorger und Betreiber gebäudetechnischer Anlagen. Auch spezialisierte Dienstleister, die Instandhaltung im Auftrag übernehmen, suchen laufend Fachkräfte. Wer sich weiterentwickeln will, landet mit der Zeit oft in der Instandhaltungsplanung, im Schichtführungsbereich oder in der technischen Leitung eines Werks.

Ein Detail noch, das gern unterschätzt wird: Kommunikation. Sie stimmen sich mit der Produktion ab, dokumentieren sauber, übergeben an die nächste Schicht. Technisches Können allein reicht nicht ganz.

Instandhaltungstechniker in Zahlen

51
offene Jobs
29
Arbeitgeber
28
Städte mit Stellen
Wien
stärkster Standort
Berufsfeld im Überblick

Wenn eine Produktionslinie stillsteht, zählt jede Minute. Genau hier kommen Instandhaltungstechniker:innen ins Spiel – sie halten Maschinen, Anlagen und ganze Fertigungsstraßen am Laufen. Wartung, Fehlersuche, Reparatur. Und oft der entscheidende Blick dafür, was gleich kaputtgehen könnte, bevor es tatsächlich passiert. Der Job ist ein Mix aus Mechanik, Elektrik, Hydraulik, Pneumatik und zunehmend auch Steuerungstechnik, denn moderne Anlagen sind vernetzt und stecken voller Sensorik.

Der Alltag ist selten planbar. Vorbeugende Wartung nach festem Intervall, klar – aber dann klemmt ein Antrieb, eine Störmeldung leuchtet auf, und Sie stehen mit dem Schaltplan vor einer Anlage, die eben noch lief. Diese Abwechslung mögen viele an dem Beruf. Andere schätzen eher die ruhigen Schichten, in denen Prüfprotokolle abgearbeitet und Ersatzteile disponiert werden.

Einstieg, Qualifikationen und Arbeitgeber

Der klassische Weg führt über eine abgeschlossene Lehre – etwa als Mechatroniker:in, Elektrotechniker:in oder Maschinenbautechniker:in. Darauf lässt sich aufbauen: Werkmeisterschule, Meisterprüfung, eine Spezialisierung Richtung SPS-Programmierung oder Anlagentechnik. Wer eine HTL besucht hat, steigt häufig etwas breiter ein. Gefragt sind vor allem solide Grundlagen im Lesen technischer Zeichnungen, ein Gespür für Ursache und Wirkung und die Bereitschaft, sich in neue Steuerungssysteme einzuarbeiten. Schichtdienst und Rufbereitschaft gehören bei vielen Betrieben dazu – das sollten Sie vorher wissen.

Und wo arbeitet man? Die Bandbreite ist groß. Industrielle Fertigung, Lebensmittel- und Getränkeproduktion, Automotive-Zulieferer, Pharma, Papier- und Zellstoffwerke, dazu Energieversorger und Betreiber gebäudetechnischer Anlagen. Auch spezialisierte Dienstleister, die Instandhaltung im Auftrag übernehmen, suchen laufend Fachkräfte. Wer sich weiterentwickeln will, landet mit der Zeit oft in der Instandhaltungsplanung, im Schichtführungsbereich oder in der technischen Leitung eines Werks.

Ein Detail noch, das gern unterschätzt wird: Kommunikation. Sie stimmen sich mit der Produktion ab, dokumentieren sauber, übergeben an die nächste Schicht. Technisches Können allein reicht nicht ganz.

Instandhaltungstechniker in Zahlen

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