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56 Medizintechnik Jobs
Stand 03.11.2026: 56 offene Stellen für Medizintechnik. Ausgeschriebenes Mindestgehalt bei 11 aktuellen Stellen: 2.199 bis 5.099 Euro brutto im Monat, Median 3.500 Euro.
Techniker im Außendienst für medizintechnische Geräte in der Steiermark mit Service-, Wartungs- und Kundenbetreuungsaufgaben.
Technical Operations Specialist für HealthTech-Lösungen in Wien mit Verantwortung für Rollouts, Installation, Logistik, Schulungen und Qualitätsmanagement.
Ausbildung als Hörgeräteakustiker*in bei Hartlauer in Wolfsberg.
Reparatur-Techniker*in für medizintechnische Geräte in Graz mit Vollzeitbasis 38,5 Stunden.
Aufgaben Planung und Koordination zukunftsfähiger IKT-Infrastrukturen in komplexen Gesundheitsbauprojekten Definition und Management technischer Schnittstellen zwischen IKT,…
Aufgabengebiete Erstellung von Dokumenten im Rahmen von Engineering Changes Durchführung von Datenanalysen zur Prozess- und Workflowoptimierung Mitwirkung bei der…
Wir bieten Ihnen ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt in unserer Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) am Standort Kemperhof Koblenz eine Perspektive als: Technischer…
Expert:in für regulatorische Dokumentation, Study Submissions und TMF-Management im Bereich Medical Devices und IVDs.
Account Manager für diagnostische Lösungen im klinischen und medizintechnischen Laborumfeld in Österreich.
Duale Ausbildung zum/zur Hörakustiker*in bei Neuroth in Kapfenberg, Vollzeit vor Ort.
Masterarbeit bei SCARLETRED in Wien im Bereich medizinische KI, digitale Hautbildgebung, Bildverarbeitung, Data Science und Digital Health.
Requirements Bachelor’s or Master Degree Basic understanding of software applications and usability Good knowledge of Microsoft Office Strong analytical thinking and high…
Applikationsverantwortung für biomedizinische Signalverarbeitungssysteme in Nephrologie und Neurologie bei Wien Digital.
Techniker/in für Medizintechnik für Wartung, Reparatur, Installation und Support medizintechnischer Geräte in Salzburg/Umgebung.
Wir bieten Ihnen ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt in unserer Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) am Standort Ev. Stift St. Martin in Koblenz eine Perspektive als:…
Ausbildung zum/zur Hörgeräteakustiker*in bei Hartlauer in Bruck an der Mur in Vollzeit.
Aufgaben Mechanische Konstruktion und Neu- sowie Weiterentwicklung von hochpräzisen Bauteilen und Baugruppen für medizinische Ultraschallsonden Erstellung, Pflege und Detaillierung von komplexen 3D-CAD-Modellen, Baugrupp …
Senior-Rolle in Schaftenau für analytische Entwicklung, CMC und funktionale Prüfungen von Drug-Device Combination Products bei [Arbeitgeber].
Produktmanager:in für den Bereich Surgical Offene Stelle Als Produktmanager (m/w/d) bei [Arbeitgeber] Medical wirst du Teil unseres engagierten Expansions-Teams, das sich zum Ziel gesetzt hat, nachhaltige Veränderungen i …
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Wenn Technik auf den Menschen trifft
Ein Beatmungsgerät, das nachts auf einer Intensivstation läuft. Ein Hörimplantat, kaum größer als eine Münze. Ein bildgebendes System, das Tumore sichtbar macht, bevor jemand sie ertasten könnte. Hinter jedem dieser Geräte stecken Menschen, die es entwickelt, geprüft, zugelassen und in Betrieb gehalten haben. Medizintechnik ist das Feld, in dem Ingenieurwissen und Patientensicherheit direkt aufeinandertreffen — und wo Fehler eben keine kosmetische Frage sind.
Die Aufgaben reichen weit. Sie konstruieren mechanische oder elektronische Komponenten, schreiben Firmware für eingebettete Systeme, kümmern sich um Risikoanalysen nach ISO 14971 oder begleiten ein Produkt durch die technische Dokumentation, bis es die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Andere sitzen näher an der Klinik: Applikationsspezialistinnen schulen Personal, Servicetechniker warten Großgeräte vor Ort. Kein Berufsbild, sondern ein ganzer Fächer.
Und der Einstieg? Klassischerweise über ein Studium — Medizintechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, biomedizinische Technik. Fachhochschulen in Österreich bilden hier gezielt aus, oft mit Praxissemester. Wer aus der Elektronik oder dem Maschinenbau kommt, sattelt häufig über Zusatzqualifikationen um. Auch HTL-Absolventen finden ihren Weg hinein, meist über Service und Inbetriebnahme, von wo aus sich später Türen öffnen.
Was Arbeitgeber sehen wollen
Regulatorisches Verständnis. Das klingt trocken, ist aber der Unterschied zwischen einem Gerät, das zugelassen wird, und einem, das im Prüflabor hängenbleibt. Dazu Erfahrung mit Qualitätsmanagement, sauberem Dokumentieren, manchmal Reinraum. Englisch sowieso, weil die Teams international arbeiten. Und ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Schnittstelle zwischen Technik und medizinischem Alltag — Sie entwickeln schließlich nicht für sich, sondern für Menschen unter Druck.
Typische Arbeitgeber sind Hersteller von Implantaten, Diagnosegeräten oder Laborequipment, dazu Zulieferer, Prüf- und Zertifizierungsstellen sowie größere Kliniken mit eigener Medizintechnik-Abteilung. Manche sitzen in Konzernen, viele in mittelständischen Spezialbetrieben, die in ihrer Nische Weltmarkt spielen. Gerade in Oberösterreich, Tirol und im Raum Wien hat sich einiges an Kompetenz gebündelt.
Medizintechnik in Zahlen
Wenn Technik auf den Menschen trifft
Ein Beatmungsgerät, das nachts auf einer Intensivstation läuft. Ein Hörimplantat, kaum größer als eine Münze. Ein bildgebendes System, das Tumore sichtbar macht, bevor jemand sie ertasten könnte. Hinter jedem dieser Geräte stecken Menschen, die es entwickelt, geprüft, zugelassen und in Betrieb gehalten haben. Medizintechnik ist das Feld, in dem Ingenieurwissen und Patientensicherheit direkt aufeinandertreffen — und wo Fehler eben keine kosmetische Frage sind.
Die Aufgaben reichen weit. Sie konstruieren mechanische oder elektronische Komponenten, schreiben Firmware für eingebettete Systeme, kümmern sich um Risikoanalysen nach ISO 14971 oder begleiten ein Produkt durch die technische Dokumentation, bis es die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Andere sitzen näher an der Klinik: Applikationsspezialistinnen schulen Personal, Servicetechniker warten Großgeräte vor Ort. Kein Berufsbild, sondern ein ganzer Fächer.
Und der Einstieg? Klassischerweise über ein Studium — Medizintechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, biomedizinische Technik. Fachhochschulen in Österreich bilden hier gezielt aus, oft mit Praxissemester. Wer aus der Elektronik oder dem Maschinenbau kommt, sattelt häufig über Zusatzqualifikationen um. Auch HTL-Absolventen finden ihren Weg hinein, meist über Service und Inbetriebnahme, von wo aus sich später Türen öffnen.
Was Arbeitgeber sehen wollen
Regulatorisches Verständnis. Das klingt trocken, ist aber der Unterschied zwischen einem Gerät, das zugelassen wird, und einem, das im Prüflabor hängenbleibt. Dazu Erfahrung mit Qualitätsmanagement, sauberem Dokumentieren, manchmal Reinraum. Englisch sowieso, weil die Teams international arbeiten. Und ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Schnittstelle zwischen Technik und medizinischem Alltag — Sie entwickeln schließlich nicht für sich, sondern für Menschen unter Druck.
Typische Arbeitgeber sind Hersteller von Implantaten, Diagnosegeräten oder Laborequipment, dazu Zulieferer, Prüf- und Zertifizierungsstellen sowie größere Kliniken mit eigener Medizintechnik-Abteilung. Manche sitzen in Konzernen, viele in mittelständischen Spezialbetrieben, die in ihrer Nische Weltmarkt spielen. Gerade in Oberösterreich, Tirol und im Raum Wien hat sich einiges an Kompetenz gebündelt.
