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52 Medizintechnik Jobs
Technisch versierte IT-Persönlichkeit für Installation, Integration und Betreuung medizintechnischer Applikationen und Systemlandschaften in Wien.
Requirements: Advanced University degree or equivalent education/degree in engineering or life science/healthcare is required (minimum requirement Masters degree or equivalent) 5+…
Entwicklungstechniker:in für Medizinprodukte in Innsbruck, Vollzeit, mit Schwerpunkt Produktentwicklung, Verifizierung, Validierung und technischer Dokumentation.
Aufgabengebietes modernste technische Ausstattung die Integration in ein erfahrenes Team sowie ein sehr gutes und kollegiales Betriebsklima die Sozialleistungen eines…
Gesucht wird ein:e Messtechniker:in in Vollzeit am Dienstort Innsbruck für Prüfabläufe, Messprogramme, Prüfmittelmanagement und Qualitätsprozesse im Umfeld von Medizinprodukten.
Vollzeitstelle in Innsbruck für technische Produktbetreuung, Dokumentation und Änderungswesen im Bereich Medizinprodukte.
Entwicklungstechniker:in für innovative Kabelsysteme in der Medizinproduktentwicklung in Innsbruck.
Ausbildung als Hörgeräteakustiker*in bei Hartlauer in Wolfsberg.
Reparatur-Techniker*in für medizintechnische Geräte in Graz mit Vollzeitbasis 38,5 Stunden.
Requirements: Master or PhD (preferred) in natural science, engineering, pharmaceutical field or equivalent. Experience working with combination products. Minimum 2-4 years of…
Wir bieten neben spannenden Perspektiven für deine berufliche Zukunft, einen sicheren Arbeitsplatz in einem soliden Unternehmen mit einer ausgezeichneten Betriebskantine inkl.…
Medizintechniker (m/w/d) in Vollzeit am A. ö. Bezirkskrankenhaus Lienz für Wartung, Instandhaltung, Prüfung und Verwaltung medizintechnischer Geräte.
Wir bieten gleiche Chancen für alle und sehen Vielfalt als unsere Stärke. Daher begrüßen wir Bewerbungen von allen Menschen – unabhängig von Merkmalen wie Geschlecht, Alter,…
Wir bieten gleiche Chancen für alle und sehen Vielfalt als unsere Stärke. Daher begrüßen wir Bewerbungen von allen Menschen – unabhängig von Merkmalen wie Geschlecht, Alter,…
Aufgaben Planung und Koordination zukunftsfähiger IKT-Infrastrukturen in komplexen Gesundheitsbauprojekten Definition und Management technischer Schnittstellen zwischen IKT,…
Medizintechniker*in für Störungsbehebung, Wartung, Reparatur und Dokumentation medizintechnischer Geräte in Ried im Innkreis.
Wir bieten: Grundgehalt: 70.000 € pro Jahr (Vollzeitbasis) Bonusmöglichkeiten abhängig vom Unternehmenserfolg Umfassende Sozialleistungen, einschließlich betrieblicher…
Servicetechniker:in Medizintechnik im österreichweiten Außendienst mit Dienstort St. Florian.
Wir bieten einen Monatsbruttolohn ab € 3.000, – (38,5 Std. / Woche | Vollzeitbasis) zzgl. Aufwandsersätze und Diäten, sowie die Bereitschaft zur Überzahlung, abhängig von Qualifikation und Berufserfahrung. Spricht Sie di …
Wir bieten dir: eine interessante Lehrstelle im zweitgrößten Krankenhaus Österreichs engagierte AusbildnerInnen, die dir helfen, dein Ziel zu erreichen eine abwechslungsreiche Ausbildung mit Einblick in verschiedene Fach …
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Wenn Technik auf den Menschen trifft
Ein Beatmungsgerät, das nachts auf einer Intensivstation läuft. Ein Hörimplantat, kaum größer als eine Münze. Ein bildgebendes System, das Tumore sichtbar macht, bevor jemand sie ertasten könnte. Hinter jedem dieser Geräte stecken Menschen, die es entwickelt, geprüft, zugelassen und in Betrieb gehalten haben. Medizintechnik ist das Feld, in dem Ingenieurwissen und Patientensicherheit direkt aufeinandertreffen — und wo Fehler eben keine kosmetische Frage sind.
Die Aufgaben reichen weit. Sie konstruieren mechanische oder elektronische Komponenten, schreiben Firmware für eingebettete Systeme, kümmern sich um Risikoanalysen nach ISO 14971 oder begleiten ein Produkt durch die technische Dokumentation, bis es die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Andere sitzen näher an der Klinik: Applikationsspezialistinnen schulen Personal, Servicetechniker warten Großgeräte vor Ort. Kein Berufsbild, sondern ein ganzer Fächer.
Und der Einstieg? Klassischerweise über ein Studium — Medizintechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, biomedizinische Technik. Fachhochschulen in Österreich bilden hier gezielt aus, oft mit Praxissemester. Wer aus der Elektronik oder dem Maschinenbau kommt, sattelt häufig über Zusatzqualifikationen um. Auch HTL-Absolventen finden ihren Weg hinein, meist über Service und Inbetriebnahme, von wo aus sich später Türen öffnen.
Was Arbeitgeber sehen wollen
Regulatorisches Verständnis. Das klingt trocken, ist aber der Unterschied zwischen einem Gerät, das zugelassen wird, und einem, das im Prüflabor hängenbleibt. Dazu Erfahrung mit Qualitätsmanagement, sauberem Dokumentieren, manchmal Reinraum. Englisch sowieso, weil die Teams international arbeiten. Und ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Schnittstelle zwischen Technik und medizinischem Alltag — Sie entwickeln schließlich nicht für sich, sondern für Menschen unter Druck.
Typische Arbeitgeber sind Hersteller von Implantaten, Diagnosegeräten oder Laborequipment, dazu Zulieferer, Prüf- und Zertifizierungsstellen sowie größere Kliniken mit eigener Medizintechnik-Abteilung. Manche sitzen in Konzernen, viele in mittelständischen Spezialbetrieben, die in ihrer Nische Weltmarkt spielen. Gerade in Oberösterreich, Tirol und im Raum Wien hat sich einiges an Kompetenz gebündelt.
Medizintechnik in Zahlen
Wenn Technik auf den Menschen trifft
Ein Beatmungsgerät, das nachts auf einer Intensivstation läuft. Ein Hörimplantat, kaum größer als eine Münze. Ein bildgebendes System, das Tumore sichtbar macht, bevor jemand sie ertasten könnte. Hinter jedem dieser Geräte stecken Menschen, die es entwickelt, geprüft, zugelassen und in Betrieb gehalten haben. Medizintechnik ist das Feld, in dem Ingenieurwissen und Patientensicherheit direkt aufeinandertreffen — und wo Fehler eben keine kosmetische Frage sind.
Die Aufgaben reichen weit. Sie konstruieren mechanische oder elektronische Komponenten, schreiben Firmware für eingebettete Systeme, kümmern sich um Risikoanalysen nach ISO 14971 oder begleiten ein Produkt durch die technische Dokumentation, bis es die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Andere sitzen näher an der Klinik: Applikationsspezialistinnen schulen Personal, Servicetechniker warten Großgeräte vor Ort. Kein Berufsbild, sondern ein ganzer Fächer.
Und der Einstieg? Klassischerweise über ein Studium — Medizintechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, biomedizinische Technik. Fachhochschulen in Österreich bilden hier gezielt aus, oft mit Praxissemester. Wer aus der Elektronik oder dem Maschinenbau kommt, sattelt häufig über Zusatzqualifikationen um. Auch HTL-Absolventen finden ihren Weg hinein, meist über Service und Inbetriebnahme, von wo aus sich später Türen öffnen.
Was Arbeitgeber sehen wollen
Regulatorisches Verständnis. Das klingt trocken, ist aber der Unterschied zwischen einem Gerät, das zugelassen wird, und einem, das im Prüflabor hängenbleibt. Dazu Erfahrung mit Qualitätsmanagement, sauberem Dokumentieren, manchmal Reinraum. Englisch sowieso, weil die Teams international arbeiten. Und ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Schnittstelle zwischen Technik und medizinischem Alltag — Sie entwickeln schließlich nicht für sich, sondern für Menschen unter Druck.
Typische Arbeitgeber sind Hersteller von Implantaten, Diagnosegeräten oder Laborequipment, dazu Zulieferer, Prüf- und Zertifizierungsstellen sowie größere Kliniken mit eigener Medizintechnik-Abteilung. Manche sitzen in Konzernen, viele in mittelständischen Spezialbetrieben, die in ihrer Nische Weltmarkt spielen. Gerade in Oberösterreich, Tirol und im Raum Wien hat sich einiges an Kompetenz gebündelt.



