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2 Konstrukteur/in Werkzeugbau Jobs
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Aufgaben Konstruktion und technische Betreuung von Stanz-, Biege- und Umformwerkzeugen Entwicklung fertigungsgerechter Lösungen über den gesamten Werkzeuglebenszyklus Projektabwicklung inklusive technischer Ausarbeitung …
tecAI
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Konstruktion im Werkzeugbau: das Werkzeug vor dem Produkt
Bevor ein Kunststoffteil, ein Blechteil oder ein Stanzteil millionenfach entsteht, muss jemand das Werkzeug dafür konstruieren. Spritzgießwerkzeuge mit Angusssystem, Kühlkanälen, Schiebern und Auswerfern. Stanz- und Folgeverbundwerkzeuge mit Schneid- und Umformstufen. Biegewerkzeuge, Vorrichtungen, Prüflehren. Ihre Entscheidungen legen fest, wie schnell später ein Zyklus läuft, wie maßhaltig das Teil wird und wie oft die Produktion für Wartung stehen bleibt.
Konstruiert wird im Modell, kalkuliert wird gleich mit: Normalien statt Sonderteile, wo es geht, erreichbare Verschleißteile, eindeutige Beschriftung, Werkstoffwahl nach Standzeit. Dazu die enge Abstimmung mit Zerspanung, Erodieren, Schleifen und Montage – wer nie in der eigenen Fertigung gestanden hat, konstruiert leicht etwas, das niemand vernünftig herstellen kann. Und am Ende folgt das Ausprobieren: erster Schuss, Bemusterung, Korrekturschleifen, bis das Teil den Maßen entspricht.
Ausbildung und Branchen
Der übliche Weg beginnt mit dem Lehrberuf Werkzeugbautechnik oder der Metalltechnik und führt über Erfahrung in der Fertigung an das Konstruktionssystem. Ebenso verbreitet ist der Einstieg über eine HTL für Maschinenbau oder Werkzeug- und Fertigungstechnik, ergänzt um die Werkmeisterschule oder ein Fachhochschulstudium.
Gefragt sind solche Fachkräfte bei Werkzeug- und Formenbaubetrieben, bei Kunststoffverarbeitern mit eigenem Werkzeugbau, in der Fahrzeug- und Elektroindustrie und bei Verpackungsherstellern. Schwerpunkte liegen in Oberösterreich, der Steiermark und Vorarlberg, häufig in Betrieben, die international liefern. In der Bewerbung zählt, welche Werkzeugarten Sie konstruiert und bis zur Serienfreigabe begleitet haben, in welchen Stückzahlbereichen und mit welchen Werkstoffen. Fragen Sie im Gespräch, ob der Betrieb eine eigene Fertigung hat. Mit Werkstatt im Haus lernen Sie schneller, ohne sie konstruieren Sie länger ins Blaue.
Konstrukteur/in Werkzeugbau in Zahlen
Konstruktion im Werkzeugbau: das Werkzeug vor dem Produkt
Bevor ein Kunststoffteil, ein Blechteil oder ein Stanzteil millionenfach entsteht, muss jemand das Werkzeug dafür konstruieren. Spritzgießwerkzeuge mit Angusssystem, Kühlkanälen, Schiebern und Auswerfern. Stanz- und Folgeverbundwerkzeuge mit Schneid- und Umformstufen. Biegewerkzeuge, Vorrichtungen, Prüflehren. Ihre Entscheidungen legen fest, wie schnell später ein Zyklus läuft, wie maßhaltig das Teil wird und wie oft die Produktion für Wartung stehen bleibt.
Konstruiert wird im Modell, kalkuliert wird gleich mit: Normalien statt Sonderteile, wo es geht, erreichbare Verschleißteile, eindeutige Beschriftung, Werkstoffwahl nach Standzeit. Dazu die enge Abstimmung mit Zerspanung, Erodieren, Schleifen und Montage – wer nie in der eigenen Fertigung gestanden hat, konstruiert leicht etwas, das niemand vernünftig herstellen kann. Und am Ende folgt das Ausprobieren: erster Schuss, Bemusterung, Korrekturschleifen, bis das Teil den Maßen entspricht.
Ausbildung und Branchen
Der übliche Weg beginnt mit dem Lehrberuf Werkzeugbautechnik oder der Metalltechnik und führt über Erfahrung in der Fertigung an das Konstruktionssystem. Ebenso verbreitet ist der Einstieg über eine HTL für Maschinenbau oder Werkzeug- und Fertigungstechnik, ergänzt um die Werkmeisterschule oder ein Fachhochschulstudium.
Gefragt sind solche Fachkräfte bei Werkzeug- und Formenbaubetrieben, bei Kunststoffverarbeitern mit eigenem Werkzeugbau, in der Fahrzeug- und Elektroindustrie und bei Verpackungsherstellern. Schwerpunkte liegen in Oberösterreich, der Steiermark und Vorarlberg, häufig in Betrieben, die international liefern. In der Bewerbung zählt, welche Werkzeugarten Sie konstruiert und bis zur Serienfreigabe begleitet haben, in welchen Stückzahlbereichen und mit welchen Werkstoffen. Fragen Sie im Gespräch, ob der Betrieb eine eigene Fertigung hat. Mit Werkstatt im Haus lernen Sie schneller, ohne sie konstruieren Sie länger ins Blaue.