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Berufsfeld im Überblick

Wenn ein Gebäude steht, denken die wenigsten Menschen daran, warum es steht. Genau das ist die Arbeit von Statikerinnen und Statikern. Sie rechnen nach, was Architekten sich ausdenken – und sagen, ob es hält. Lasten, Kräfte, Momente. Klingt trocken, ist aber der Unterschied zwischen einem Dach, das jeden Winter trägt, und einem, das irgendwann nachgibt.

Im Kern geht es um Tragwerksplanung: Sie ermitteln, welche Kräfte auf ein Bauteil wirken, wählen Querschnitte und Materialien und weisen rechnerisch nach, dass alles den Normen entspricht. Dazu kommen Bewehrungspläne, Prüfstatiken, Abstimmung mit dem Bauablauf. Vieles läuft heute über Software – Finite-Elemente-Programme, BIM-Modelle –, aber das Gefühl dafür, wo eine Konstruktion kritisch wird, nimmt Ihnen kein Tool ab.

Wege in den Beruf und gefragte Qualifikationen

Der übliche Einstieg führt über ein Studium des Bauingenieurwesens, an einer TU oder Fachhochschule. Danach lernt man das Handwerk im Ingenieurbüro – anfangs unter Aufsicht erfahrener Kolleginnen, später mit eigener Verantwortung für Projekte. Wer den Titel Ziviltechniker:in anstrebt, braucht zusätzlich Praxisjahre und die entsprechende Prüfung. Ein langer Weg, zugegeben. Dafür einer, der sich lohnt.

Und die Skills? Sicheres Rechnen und ein Verständnis für Materialverhalten sind Pflicht. Genauso wichtig: Sorgfalt, weil ein Vorzeichenfehler reale Folgen hat. Kenntnisse der Eurocodes und der ÖNORMEN werden vorausgesetzt, ebenso der Umgang mit gängiger Statik-Software. Kommunikation gehört ebenfalls dazu, denn Sie erklären Ihre Nachweise Bauleitern, Prüfingenieuren und manchmal skeptischen Bauherren.

Gearbeitet wird meist in Ingenieur- und Ziviltechnikerbüros, bei größeren Bauunternehmen mit eigener Planungsabteilung, in der Industrie – Anlagenbau, Fertigteilwerke – oder im öffentlichen Dienst, etwa bei Baubehörden und Infrastrukturbetreibern. Manche spezialisieren sich früh, auf Hochbau, Brücken, Stahlbau oder Sanierung im Bestand. Anderen liegt gerade die Bandbreite. Beides trägt.

Berufsfeld im Überblick

Wenn ein Gebäude steht, denken die wenigsten Menschen daran, warum es steht. Genau das ist die Arbeit von Statikerinnen und Statikern. Sie rechnen nach, was Architekten sich ausdenken – und sagen, ob es hält. Lasten, Kräfte, Momente. Klingt trocken, ist aber der Unterschied zwischen einem Dach, das jeden Winter trägt, und einem, das irgendwann nachgibt.

Im Kern geht es um Tragwerksplanung: Sie ermitteln, welche Kräfte auf ein Bauteil wirken, wählen Querschnitte und Materialien und weisen rechnerisch nach, dass alles den Normen entspricht. Dazu kommen Bewehrungspläne, Prüfstatiken, Abstimmung mit dem Bauablauf. Vieles läuft heute über Software – Finite-Elemente-Programme, BIM-Modelle –, aber das Gefühl dafür, wo eine Konstruktion kritisch wird, nimmt Ihnen kein Tool ab.

Wege in den Beruf und gefragte Qualifikationen

Der übliche Einstieg führt über ein Studium des Bauingenieurwesens, an einer TU oder Fachhochschule. Danach lernt man das Handwerk im Ingenieurbüro – anfangs unter Aufsicht erfahrener Kolleginnen, später mit eigener Verantwortung für Projekte. Wer den Titel Ziviltechniker:in anstrebt, braucht zusätzlich Praxisjahre und die entsprechende Prüfung. Ein langer Weg, zugegeben. Dafür einer, der sich lohnt.

Und die Skills? Sicheres Rechnen und ein Verständnis für Materialverhalten sind Pflicht. Genauso wichtig: Sorgfalt, weil ein Vorzeichenfehler reale Folgen hat. Kenntnisse der Eurocodes und der ÖNORMEN werden vorausgesetzt, ebenso der Umgang mit gängiger Statik-Software. Kommunikation gehört ebenfalls dazu, denn Sie erklären Ihre Nachweise Bauleitern, Prüfingenieuren und manchmal skeptischen Bauherren.

Gearbeitet wird meist in Ingenieur- und Ziviltechnikerbüros, bei größeren Bauunternehmen mit eigener Planungsabteilung, in der Industrie – Anlagenbau, Fertigteilwerke – oder im öffentlichen Dienst, etwa bei Baubehörden und Infrastrukturbetreibern. Manche spezialisieren sich früh, auf Hochbau, Brücken, Stahlbau oder Sanierung im Bestand. Anderen liegt gerade die Bandbreite. Beides trägt.