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ab 3.000 € brutto/Monat
12 Medizintechnik Jobs

Gesucht wird ein:e Spezialist:in Labortechnikplanung in Wien mit technischer Ausbildung, mehrjähriger Erfahrung in Labortechnikplanung, CAD-/BIM-Kenntnissen und Erfahrung mit…

Vollzeitstelle als Koordinator:in für Informationssicherheit in der Medizintechnik am LKH Innsbruck mit Fokus auf Cybersecurity, Medizin- und Laborgeräte, Risikoanalysen, Audits,…

Projektleitung für anspruchsvolle Medizintechnikplanung in internationalen Krankenhausprojekten mit Schwerpunkt Konzepte, Ausschreibungen, Kostenschätzungen und Inbetriebnahme.

Aufgaben Entwicklung von Medizinprodukten von der Konzepterstellung über die Prototypenphase, gefolgt von der Serienkonstruktion bis zur Serienüberleitung in interdisziplinären…

Vollzeit-Außendienstposition als Clinical Specialist Elektrophysiologie bei Johnson & Johnson MedTech in der Region Süd mit Fokus auf klinische Unterstützung, Kundenbetreuung und…

Head of Quality Management im Großraum Graz für ein global erfolgreiches Medizintechnik- und Technologieunternehmen mit Verantwortung für Qualitätsprozesse, Qualitätsteams,…

Lehrstelle Fertigungsmesstechnik mit Schwerpunkt Messtechnik, Qualitätskontrolle und Prüfung produzierter Bauteile.

Technischer Mitarbeiter Montage im Innendienst für optomechatronische Baugruppen, Systeme und Geräte in der Medizintechnik und optischen Technologien.

Profile BS Degree in Related Field; Master’s Degree Highly Preferred Knowledge of German health policy and the health care system with regard to the financing of medical devices…

Technische Produktbetreuung im Entwicklungsteam für Medizinprodukte bei Leonhard Lang GmbH in Innsbruck mit Produktlebenszyklus, Dokumentation, Tests und regulatorischen…

Qualifizierungsingenieur:in für Qualifizierungs- und Validierungsaktivitäten, Prozess-FMEAs und Herstellprozesse bei Leonhard Lang GmbH in Innsbruck.

Vollzeitstelle als Regional Dealer Manager Dental für ZEISS in Wien mit Fokus auf indirekten Vertrieb, Channel Management und Dental-Medizintechnik in Österreich, der Schweiz und…

tecAI

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Wenn Technik auf den Menschen trifft

Ein Beatmungsgerät, das nachts auf einer Intensivstation läuft. Ein Hörimplantat, kaum größer als eine Münze. Ein bildgebendes System, das Tumore sichtbar macht, bevor jemand sie ertasten könnte. Hinter jedem dieser Geräte stecken Menschen, die es entwickelt, geprüft, zugelassen und in Betrieb gehalten haben. Medizintechnik ist das Feld, in dem Ingenieurwissen und Patientensicherheit direkt aufeinandertreffen — und wo Fehler eben keine kosmetische Frage sind.

Die Aufgaben reichen weit. Sie konstruieren mechanische oder elektronische Komponenten, schreiben Firmware für eingebettete Systeme, kümmern sich um Risikoanalysen nach ISO 14971 oder begleiten ein Produkt durch die technische Dokumentation, bis es die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Andere sitzen näher an der Klinik: Applikationsspezialistinnen schulen Personal, Servicetechniker warten Großgeräte vor Ort. Kein Berufsbild, sondern ein ganzer Fächer.

Und der Einstieg? Klassischerweise über ein Studium — Medizintechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, biomedizinische Technik. Fachhochschulen in Österreich bilden hier gezielt aus, oft mit Praxissemester. Wer aus der Elektronik oder dem Maschinenbau kommt, sattelt häufig über Zusatzqualifikationen um. Auch HTL-Absolventen finden ihren Weg hinein, meist über Service und Inbetriebnahme, von wo aus sich später Türen öffnen.

Was Arbeitgeber sehen wollen

Regulatorisches Verständnis. Das klingt trocken, ist aber der Unterschied zwischen einem Gerät, das zugelassen wird, und einem, das im Prüflabor hängenbleibt. Dazu Erfahrung mit Qualitätsmanagement, sauberem Dokumentieren, manchmal Reinraum. Englisch sowieso, weil die Teams international arbeiten. Und ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Schnittstelle zwischen Technik und medizinischem Alltag — Sie entwickeln schließlich nicht für sich, sondern für Menschen unter Druck.

Typische Arbeitgeber sind Hersteller von Implantaten, Diagnosegeräten oder Laborequipment, dazu Zulieferer, Prüf- und Zertifizierungsstellen sowie größere Kliniken mit eigener Medizintechnik-Abteilung. Manche sitzen in Konzernen, viele in mittelständischen Spezialbetrieben, die in ihrer Nische Weltmarkt spielen. Gerade in Oberösterreich, Tirol und im Raum Wien hat sich einiges an Kompetenz gebündelt.

Wenn Technik auf den Menschen trifft

Ein Beatmungsgerät, das nachts auf einer Intensivstation läuft. Ein Hörimplantat, kaum größer als eine Münze. Ein bildgebendes System, das Tumore sichtbar macht, bevor jemand sie ertasten könnte. Hinter jedem dieser Geräte stecken Menschen, die es entwickelt, geprüft, zugelassen und in Betrieb gehalten haben. Medizintechnik ist das Feld, in dem Ingenieurwissen und Patientensicherheit direkt aufeinandertreffen — und wo Fehler eben keine kosmetische Frage sind.

Die Aufgaben reichen weit. Sie konstruieren mechanische oder elektronische Komponenten, schreiben Firmware für eingebettete Systeme, kümmern sich um Risikoanalysen nach ISO 14971 oder begleiten ein Produkt durch die technische Dokumentation, bis es die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Andere sitzen näher an der Klinik: Applikationsspezialistinnen schulen Personal, Servicetechniker warten Großgeräte vor Ort. Kein Berufsbild, sondern ein ganzer Fächer.

Und der Einstieg? Klassischerweise über ein Studium — Medizintechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, biomedizinische Technik. Fachhochschulen in Österreich bilden hier gezielt aus, oft mit Praxissemester. Wer aus der Elektronik oder dem Maschinenbau kommt, sattelt häufig über Zusatzqualifikationen um. Auch HTL-Absolventen finden ihren Weg hinein, meist über Service und Inbetriebnahme, von wo aus sich später Türen öffnen.

Was Arbeitgeber sehen wollen

Regulatorisches Verständnis. Das klingt trocken, ist aber der Unterschied zwischen einem Gerät, das zugelassen wird, und einem, das im Prüflabor hängenbleibt. Dazu Erfahrung mit Qualitätsmanagement, sauberem Dokumentieren, manchmal Reinraum. Englisch sowieso, weil die Teams international arbeiten. Und ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Schnittstelle zwischen Technik und medizinischem Alltag — Sie entwickeln schließlich nicht für sich, sondern für Menschen unter Druck.

Typische Arbeitgeber sind Hersteller von Implantaten, Diagnosegeräten oder Laborequipment, dazu Zulieferer, Prüf- und Zertifizierungsstellen sowie größere Kliniken mit eigener Medizintechnik-Abteilung. Manche sitzen in Konzernen, viele in mittelständischen Spezialbetrieben, die in ihrer Nische Weltmarkt spielen. Gerade in Oberösterreich, Tirol und im Raum Wien hat sich einiges an Kompetenz gebündelt.