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18 Medizintechnik Jobs

Aufgaben sowie eines Arbeitsumfelds, das von Respekt, Teamgeist und innovativem Denken geprägt ist. Wir sind überzeugt: Zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der…

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Medizintechnik/Labortechnik Projektleitung (m/w/d)

Vollzeit-Projektleitung für Medizintechnik- und Labortechnikplanung sowie Bauüberwachung im Umfeld der Tirol Kliniken in Innsbruck.

InnsbruckVollzeitGesundheitswesen, Soziales

tecAI

Gedanken eingeben. Möglichkeiten entdecken.

Berufsfeld im Überblick

Wenn Technik auf den Menschen trifft

Ein Beatmungsgerät, das nachts auf einer Intensivstation läuft. Ein Hörimplantat, kaum größer als eine Münze. Ein bildgebendes System, das Tumore sichtbar macht, bevor jemand sie ertasten könnte. Hinter jedem dieser Geräte stecken Menschen, die es entwickelt, geprüft, zugelassen und in Betrieb gehalten haben. Medizintechnik ist das Feld, in dem Ingenieurwissen und Patientensicherheit direkt aufeinandertreffen — und wo Fehler eben keine kosmetische Frage sind.

Die Aufgaben reichen weit. Sie konstruieren mechanische oder elektronische Komponenten, schreiben Firmware für eingebettete Systeme, kümmern sich um Risikoanalysen nach ISO 14971 oder begleiten ein Produkt durch die technische Dokumentation, bis es die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Andere sitzen näher an der Klinik: Applikationsspezialistinnen schulen Personal, Servicetechniker warten Großgeräte vor Ort. Kein Berufsbild, sondern ein ganzer Fächer.

Und der Einstieg? Klassischerweise über ein Studium — Medizintechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, biomedizinische Technik. Fachhochschulen in Österreich bilden hier gezielt aus, oft mit Praxissemester. Wer aus der Elektronik oder dem Maschinenbau kommt, sattelt häufig über Zusatzqualifikationen um. Auch HTL-Absolventen finden ihren Weg hinein, meist über Service und Inbetriebnahme, von wo aus sich später Türen öffnen.

Was Arbeitgeber sehen wollen

Regulatorisches Verständnis. Das klingt trocken, ist aber der Unterschied zwischen einem Gerät, das zugelassen wird, und einem, das im Prüflabor hängenbleibt. Dazu Erfahrung mit Qualitätsmanagement, sauberem Dokumentieren, manchmal Reinraum. Englisch sowieso, weil die Teams international arbeiten. Und ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Schnittstelle zwischen Technik und medizinischem Alltag — Sie entwickeln schließlich nicht für sich, sondern für Menschen unter Druck.

Typische Arbeitgeber sind Hersteller von Implantaten, Diagnosegeräten oder Laborequipment, dazu Zulieferer, Prüf- und Zertifizierungsstellen sowie größere Kliniken mit eigener Medizintechnik-Abteilung. Manche sitzen in Konzernen, viele in mittelständischen Spezialbetrieben, die in ihrer Nische Weltmarkt spielen. Gerade in Oberösterreich, Tirol und im Raum Wien hat sich einiges an Kompetenz gebündelt.

Berufsfeld im Überblick

Wenn Technik auf den Menschen trifft

Ein Beatmungsgerät, das nachts auf einer Intensivstation läuft. Ein Hörimplantat, kaum größer als eine Münze. Ein bildgebendes System, das Tumore sichtbar macht, bevor jemand sie ertasten könnte. Hinter jedem dieser Geräte stecken Menschen, die es entwickelt, geprüft, zugelassen und in Betrieb gehalten haben. Medizintechnik ist das Feld, in dem Ingenieurwissen und Patientensicherheit direkt aufeinandertreffen — und wo Fehler eben keine kosmetische Frage sind.

Die Aufgaben reichen weit. Sie konstruieren mechanische oder elektronische Komponenten, schreiben Firmware für eingebettete Systeme, kümmern sich um Risikoanalysen nach ISO 14971 oder begleiten ein Produkt durch die technische Dokumentation, bis es die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Andere sitzen näher an der Klinik: Applikationsspezialistinnen schulen Personal, Servicetechniker warten Großgeräte vor Ort. Kein Berufsbild, sondern ein ganzer Fächer.

Und der Einstieg? Klassischerweise über ein Studium — Medizintechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, biomedizinische Technik. Fachhochschulen in Österreich bilden hier gezielt aus, oft mit Praxissemester. Wer aus der Elektronik oder dem Maschinenbau kommt, sattelt häufig über Zusatzqualifikationen um. Auch HTL-Absolventen finden ihren Weg hinein, meist über Service und Inbetriebnahme, von wo aus sich später Türen öffnen.

Was Arbeitgeber sehen wollen

Regulatorisches Verständnis. Das klingt trocken, ist aber der Unterschied zwischen einem Gerät, das zugelassen wird, und einem, das im Prüflabor hängenbleibt. Dazu Erfahrung mit Qualitätsmanagement, sauberem Dokumentieren, manchmal Reinraum. Englisch sowieso, weil die Teams international arbeiten. Und ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Schnittstelle zwischen Technik und medizinischem Alltag — Sie entwickeln schließlich nicht für sich, sondern für Menschen unter Druck.

Typische Arbeitgeber sind Hersteller von Implantaten, Diagnosegeräten oder Laborequipment, dazu Zulieferer, Prüf- und Zertifizierungsstellen sowie größere Kliniken mit eigener Medizintechnik-Abteilung. Manche sitzen in Konzernen, viele in mittelständischen Spezialbetrieben, die in ihrer Nische Weltmarkt spielen. Gerade in Oberösterreich, Tirol und im Raum Wien hat sich einiges an Kompetenz gebündelt.